Zitate über Poesie

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema poesie.

Verwandte Themen

Insgesamt 27 Zitate, Filter:


Aldous Huxley Foto
Henrich Steffens Foto
Werbung
Arthur Schopenhauer Foto

„Zur Philosophie verhält sich die Poesie, wie die Erfahrung sich zur empirischen Wissenschaft verhält.“

— Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860
Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum dritten Buch, Kapitel 37

Friedrich Nietzsche Foto
Friedrich Schlegel Foto
Friedrich Schlegel Foto

„Man hat nur so viel Moral, als man Philosophie und Poesie hat.“

— Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

Muhammad Iqbál Foto
Johanna Spyri Foto

„Woher glaubst Du, daß uns ein fester Halt werden könnte in solchen Zeiten des Zerfalls des Inneren?” fragte ich Klara.
„Jedenfalls nicht aus Welten, von denen wir nichts wissen noch kennen können, das siehst Du nun an dieser verarmten Marie. Von jenen überirdischen Tröstungen weiß sie, aber sonst weiß sie nichts und besitzt nichts. Wir haben reale geistige Güter, an denen sich die Seele erquicken kann, was uns auch treffen mag. Für solche arme, beraubte Leben möchte man bitten:...
„Klara,“ sagte ich, „ist denn nicht neben all‘ den köstlichen Quellen der Poesie und alles Wissens auch die Herrlichkeit dieser Natur, die uns umgiebt, eine solche, ja eine Hauptquelle der Erquickung? Marie kennt diese, warum kann sie nicht mehr daran trinken?“
„Sie hat nie recht daran getrunken,“ meinte Klara, „ihr inneres Auge war nie geöffnet für diese Schönheit.“
„Sollte es nicht Krankheiten geben, die auch die geöffneten Augen schließen und die Aufnahme all‘ dieser Erquickungen unmöglich machen könnten, Klara?“
„Nein,“ sagte sie bestimmt; „ausgerüstet mit dem geweiteten Blicken des Gebildeten, dem alle Quellen des geistigen Lebens geöffnet sind, kann uns ein solches Kranken nicht niederwerfen. Nicht die Schutzmittel fehlen, die Kenntnis derselben fehlt, wo solches geschehen kann. Versiegt für uns eine Quelle, die uns Kräfte des Lebens zugeführt, so kennen wir tausend andere, daraus wir schöpfen können; wir müssen nicht ermatten, wie das Land, dem der einzige Bach vertrocknet, dessen Wasser es grünen gemacht.
~ Aus Früheren Tagen“

— Johanna Spyri Schweizer Schriftstellerin (1827 - 1901) 1827 - 1901
Die Werke von Johanna Spyri

Werbung
Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil Foto

„Nehmt dem Walde alles Wild und laßt ihm nur noch die Streusammler, Leseholzträger und Holzdiebe, und fürwahr, ihr habt die Poesie desselben, und mit ihr den unendlichen Reiz, den er für viele hat, gänzlich vernichtet!“

— Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil deutscher Forstwissenschaftler; einer der „forstlichen Klassiker“ 1783 - 1859
Die Poesie im Walde. In: Kritische Blätter für Forst- und Jagdwissenschaft. Band 16, Heft 2. Leipzig: Baumgärtner, 1841. S. 171. Google Books

 Novalis Foto

„Die Poesie heilt die Wunden, die der Verstand schlägt.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801
Fragmente und Studien 1799-1800

Georg Wilhelm Friedrich Hegel Foto
Gotthold Ephraim Lessing Foto

„Die Poesie geht mehr auf das Allgemeine und die Geschichte auf das Besondere.“

— Gotthold Ephraim Lessing deutscher Dichter der Aufklärung 1729 - 1781
Hamburgische Dramaturgie

Werbung
Friedrich Schlegel Foto

„Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie.“

— Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829
Progressive Universalpoesie, 1798

Karl Kraus Foto
Achim von Arnim Foto

„Alles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.“

— Achim von Arnim deutscher Dichter der Heidelberger Romantik 1781 - 1831
an Clemens Brentano, 9. Juli 1802. Zitiert in: Achim von Arnim und die ihm nahe standen. 1. Band. Hrsg. von Reinhold Steig und Herman Grimm. Stuttgart: Cotta, 1894. S. 38. Google Books-USA*

Georges Braque Foto
Nächster