„Die Poesie heilt die Wunden, die der Verstand schlägt.“
Novalis (1772–1801) deutscher Dichter der Frühromantik
Fragmente und Studien 1799-1800
Fragmente und Studien
„Wenn man zu viel weiß, stirbt die Poesie.“
Jean Cocteau (1889–1963) französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf
„Die Poesie ist der Schmetterling auf der Blume der Welt.“
Wolfgang Menzel (1798–1873) deutscher Literaturhistoriker der Spätromantik
Streckverse, bei Christian Friedrich Winter, Heidelberg 1823, S. 8,
„Moderne Poesie ist die Kunst, dass sich hinten nichts reimt.“
Werner Mitsch (1936–2009) deutscher Aphoristiker
Arthur Schopenhauer buch Die Welt als Wille und Vorstellung
Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum dritten Buch, Kapitel 37
Die Welt als Wille und Vorstellung
„Die Poesie des Pessimismus ist die Lebensfreude.“
Frank Wedekind (1864–1918) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Brief an die Schwester Erika, 9. Dezember 1886
Briefe
Georg Wilhelm Friedrich Hegel buch Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften
Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse, Werke in 20 Bänden, Suhrkamp Verlag, 1970, §80, Band 8, Seite 169
Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse
Henrich Steffens (1773–1845) norwegisch-deutscher Philosoph, Naturforscher und Dichter
Die gegenwärtige Zeit und wie sie geworden mit besonderer Rücksicht auf Deutschland, Erster Theil, Verlag G. Reimer, Berlin 1817, S. 316,
„Poesie ist das, was passiert, wenn nichts anderes kann.“
Charles Bukowski (1920–1994) US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller
„Die Poesie geht mehr auf das Allgemeine und die Geschichte auf das Besondere.“
Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) deutscher Dichter der Aufklärung
Hamburgische Dramaturgie
Hamburgische Dramaturgie
„So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie.“
Sophie Tieck (1775–1833) deutsche Dichterin
Quelle: Lebensansicht. In: Athenaeum, Dritten Bandes Zweites Stück, S. 207, note: Lebensansicht (1800)
„Poesie kann sich mitteilen, auch ehe sie verstanden ist.“
Thomas Stearns Eliot (1888–1965) Lyriker, Dramatiker und Essayist
„Man hat nur so viel Moral, als man Philosophie und Poesie hat.“
Friedrich Schlegel (1772–1829) deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
Leonardo Da Vinci (1452–1519) italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph
Marc Chagall (1887–1985) weißrussisch-französischer Maler
'Gespräch Charles Marq - Ulrike Gauss', in "Chagall, die Lithografien", ed. Ulrike Gauss, Verlag Gerd Hatje, Stuttgart 1998, S. 32
Johann Wolfgang von Goethe buch West-östlicher Divan
West-östlicher Divan, Noten und Abhandlungen – Naturformen der Dichtung
Gedichte, West-östlicher Divan (1819/1827)
„Die Metaphysik ist eine Art Poesie, die Andacht ist ihre Ode.“
Joseph Joubert (1754–1824) französischer Moralist und Essayist
Gedanken und Maximen, Die französischen Moralisten
Gedanken, Versuche und Maximen
„Die Frau, die man mit Poesie gewann, / Ist nur ein Tisch, worauf man schreiben kann.“
Hudibras <br class="br">"She that with poetry is won, / Is but a desk to write upon" - Hudibras, Part II, Canto I, v. 591-2 exclassics.com http://www.exclassics.com/hudibras/hudibras.txt
„Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie.“
Friedrich Schlegel (1772–1829) deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
Progressive Universalpoesie, 1798
Sonstige
Achim von Arnim (1781–1831) deutscher Dichter der Heidelberger Romantik
an Clemens Brentano, 9. Juli 1802. Zitiert in: Achim von Arnim und die ihm nahe standen. 1. Band. Hrsg. von Reinhold Steig und Herman Grimm. Stuttgart: Cotta, 1894. S. 38.
Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (1783–1859) deutscher Forstwissenschaftler; einer der „forstlichen Klassiker“
Die Poesie im Walde. In: Kritische Blätter für Forst- und Jagdwissenschaft. Band 16, Heft 2. Leipzig: Baumgärtner, 1841. S. 171.
„Maschinelles Leben fördert, künstlerische Umgebung lähmt die innere Poesie.“
Karl Kraus (1874–1936) österreichischer Schriftsteller
Aphorismen
Friedrich Schlegel (1772–1829) deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
Friedrich Nietzsche buch Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
The Birth of Tragedy (1872)
Friedrich Schlegel (1772–1829) deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
„Poesie ist die natürliche Sprache überall da, wo man anbetet.“
Germaine de Staël (1766–1817) französische Schriftstellerin
„Poesie ist das, was in der Übersetzung verloren geht.“
Robert Lee Frost (1874–1963) US-amerikanischer Dichter und Pulitzerpreisträger
„Poesie entsteht, wenn Emotionen die Idee finden und die Idee Worte findet.“
Robert Lee Frost (1874–1963) US-amerikanischer Dichter und Pulitzerpreisträger
„Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Navid Kermani (1967) deutschsprachiger Schriftsteller
Gott ist schön: das ästhetische Erleben des Koran. Seite 294
„Ach! wenn ich diese Poesie, die mich entmannt, nur vor die Tür setzen könnte!“
Nikos Kazantzakis (1883–1957) griechischer Schriftsteller
„Die Jugend besitzt Flügel, deren Federn die Poesie und deren Nerven die Phantasie sind.“
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter
„Es gibt kein Teilchen des Lebens, das keine Poesie in sich trägt.“
Gustave Flaubert (1821–1880) französischer Schriftsteller (1821-1880)
Theodor Mommsen buch Römische Geschichte
Römische Geschichte, Erster Band, Fünfte Auflage, Erstes Buch, Kapitel XV, Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1868, S. 233,
„Musik ist die höhere Potenz der Poesie.“
Robert Schumann (1810–1856) deutscher Komponist der Romantik
Tagebuch, Juli 1828. Zitiert nach: Tagebücher, Band I, 1827-1838, Hrsg. Georg Eismann, Stroemfeld/Roter Stern, Basel und Frankfurt am Main, Deutscher Verlag für Musik Leipzig, 1971, S. 96,
„Der Grund für die Poesie ist nicht die Suche nach Philosophie, sondern der Abbau der Philosophie.“
Jacques Lacan (1901–1981) französischer Psychiater und Psychoanalytiker
August Wilhelm von Schlegel (1767–1845) deutscher Literaturhistoriker, Übersetzer, Schriftsteller, Indologe und Philosoph
Vorlesungen über dramatische Kunst und Litteratur, Dritte Ausgabe, Erster Theil, Weidmann'sche Buchhandlung, Leipzig 1846, S. 16,
„Die zentrale Idee der Poesie ist die Idee, wie ein Kind richtig zu raten.“
Gilbert Keith Chesterton (1874–1936) englischer Schriftsteller
„Die Poesie, die Poesie, // Die Poesie hat immer recht.“
Friederike Kempner (1828–1904) deutsche Dichterin
Die Poesie. In: Gedichte, Verlag F. Lorber, Leipzig 1873, S. 90, Google Books https://books.google.de/books?id=XKdmWSPf8ZoC&pg=PA90
„Alle Umgangssprache ist Metapher, und alle Metapher ist Poesie.“
Gilbert Keith Chesterton (1874–1936) englischer Schriftsteller
„Der einzige Strom der Poesie, der unversieglich fließt, ist der Slang.“
Gilbert Keith Chesterton (1874–1936) englischer Schriftsteller
Johann Georg Hamann (1730–1788) deutscher Philosoph und Schriftsteller
Kreuzzüge des Philologen, 1762, S. 163, MDZ https://daten.digitale-sammlungen.de/0007/bsb00074628/images/index.html?id=00074628&groesser=&fip=xdsydxdsydenfsdreayafsdreayafsdrsdas&no=7&seite=183
Virginia Woolf (1882–1941) britische Schriftstellerin
Allen Ginsberg (1926–1997) US-amerikanischer Dichter
Niels Bohr (1885–1962) dänischer Physiker des 20. Jahrhunderts
