Zitate über Künstler

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema künstler, kunst, welt, mensch.

Insgesamt 183 Zitate, Filter:

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Citát „Ein Künstler ist jemand, der Dinge schafft, die die Menschen nicht brauchen.“
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„Ein Künstler ist jemand, der Dinge schafft, die die Menschen nicht brauchen.“

—  Andy Warhol amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger 1928 - 1987

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„Ich in meiner Geisteskrankheit, ich denke an so viele andere Künstler, die auch geistig erkrankt waren, und ich sage mir, dass dies kein Hindernis ist, den Beruf des Malers auszuüben.“

—  Vincent Van Gogh niederländischer Maler und Zeichner 1853 - 1890

6. September 1889 in Saint-Rémy, zitiert nach Matthias Arnold: Vincent van Gogh: Biographie, München (Kindler-Verlag) 1993, ISBN 3-463-40205-X

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„Der größte Segen, den man von Musik erhalten kann, liegt darin, dass sie einem Künstler enorme Genugtuung mit seinem Leben verschafft, unabhängig von der finanziellen Situation, in der er sich befinden mag.“

—  Ram Narayan indischer Sarangispieler 1927

An Interview with Pandit Ram Narayan http://www.webcitation.org/5n5BHIfXo. Offizielle Webseite.
Original engl.: "The greatest blessing that one can get from music is that it makes an artist immensely satisfied with life irrespective of the financial condition in which they may be."

Citát „Ich bin der einzige Künstler, den die Natur kopiert.“
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„Ich bin der einzige Künstler, den die Natur kopiert.“

—  Salvador Dalí spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner 1904 - 1989

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„Mach dir keinen Kummer, ich werde dich lieben und dir die schrecklichen Sachen ersparen, von denen dir deine Schulfreundinnen erzählen: Sachen, wie sie angeblich in Hochzeitsnächten passieren; glaub dem Geflüster dieser Närrinnen nicht; wir werden lachen, wenn es soweit ist, bestimmt, ich verspreche es dir, aber du mußt noch warten, ein paar Wochen, höchstens einen Monat, bis ich den Blumenstrauß kaufen, die Droschke mieten, vor eurem Haus vorfahren kann. Wir werden reisen, uns die Welt anschauen, du wirst mir Kinder schenken, fünf, sechs, sieben; die Kinder werden mir Enkel schenken, fünfmal, sechsmal, siebenmal sieben; du wirst nie merken, daß ich arbeite; ich werde dir den Männerschweiß ersparen, Muskelernst und Uniformernst; alles geht mir leicht von der Hand, ich hab's gelernt, ein bißchen studiert, hab den Schweiß im voraus bezahlt; ich bin kein Künstler; mach dir keine Illusionen; ich werde dir weder falsche noch echte Dämonie bieten können, das wovon dir deine Freundinnen Gruselmärchen erzählen, werden wir nicht im Schlafzimmer tun, sondern im Freien: du sollst den Himmel über dir sehen. Blätter oder Gräser sollen dir ins Gesicht fallen, du sollst den Geruch eines Herbstabends schmecken und nicht das Gefühl haben, an einer widerwärtigen Turnübung teilzunehmen, zu der du verpflichtet bist; du sollst herbstliches Gras riechen, wir werden im Sand liegen, unten am Flußufer, zwischen den Weidenbüschen, gleich oberhalb der Spur, die das Hochwasser hinterließ; Schlifstengel, Korken, Schuhkremdosen, eine Rosenkranzperle, die einer Schifferfrau über Bord fiel, und in einer Limonadenflasche eine Post; in der Luft der bittere Rauch der Schiffsschornsteine; rasselnde Ankerketten; wir werden keinen blutigen Ernst draus machen, obwohl's natürlich ernst und blutig ist".“

—  Heinrich Böll deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1917 - 1985

Billard um halbzehn / Ansichten eines Clowns / Ende einer Dienstfahrt

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„Nur ein Künstler kann den Sinn des Lebens erraten.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

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„Ein Künstler, der zurückweicht, verrät keine Sache. Er verrät sich selbst.“

—  Jean Cocteau französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf 1889 - 1963

Hahn und Harlekin (1918); in: Jean Cocteau; Band 2: Prosa; Volk und Welt, Berlin 1971. S.285

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„Ein Künstler, der seine rebellische Haltung und Spontanität verliert, ist tot.“

—  Madonna US-amerikanische Sängerin, Autorin, Model, Schauspielerin, Produzentin und Stilikone 1958

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„Die Männer tun mich gern ab als beste Künstlerin unter den Frauen. Ich glaube aber, ich bin einer der besten Künstler überhaupt“

—  Georgia O'Keeffe US-amerikanische Malerin 1887 - 1986

zitiert auf die Standard.at vom 3.2.2008 http://diestandard.at/1200563172675/Ansichtssachen-Meine-Arbeit-ist-meine-Ehe?sap=2&_slideNumber=7&_seite=.
"Men put me down as the best woman painter. I think I’m one of the best painters" - Georgia O’Keeffe in Whitney Chadwick: Women, Art, and Society [1990], Thames & Hudson 2007, p.303 books.google https://books.google.de/books?id=JbWfAAAAMAAJ&q=%22best+woman+painter%22

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„Ein guter Künstler sollte isoliert sein. Wenn er nicht isoliert ist, stimmt etwas nicht.“

—  Orson Welles US-amerikanischer Filmregisseur, Schauspieler und Autor 1915 - 1985

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„Ein Künstler, der nicht provoziert, wird unsichtbar. Kunst, die keine starken Reaktionen auslöst, hat keinen Wert.“

—  Marilyn Manson US-amerikanischer Musiker und Mitglied der Rockband Marilyn Manson 1969

Interview mit Christoph Dallach, Jörg Böckem, Der Spiegel, 5. Mai 2003 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-27007551.html

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„Wenn ein Autor sein Buch an ein anderes Medium abgibt, an den Film oder an die Bühne, muss er den anderen Künstlern Freiraum lassen. Sonst können deren Medien nicht anfangen zu atmen.“

—  Cornelia Funke deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin 1958

Spiegel Nr. 50/2008 vom 8. Dezember 2008, S. 184, spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,595093,00.html
"Mein gefühltes Alter ist zehn". Interview mit Katja Thimm und Susanne Weingarten. DER SPIEGEL 50/2008

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„Welch ein Künstler geht mit mir zugrunde!“

—  Nero römischer Kaiser, letzter Vertreter der julisch-claudischen Dynastie 37 - 68

überliefert durch Sueton, De vita Caesarum, Nero 49,1
Original lat.: "Qualis artifex pereo!" - la.wikisource.org http://la.wikisource.org/wiki/Vita_Neronis#XLIX.

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„Nichts Besseres kann der Künstler sich wünschen als grobe Freunde und höfliche Feinde.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 80
Aphorismen

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„Große Künstler haben kein Vaterland.“

—  Alfred De Musset, Lorenzaccio

Übersetzung Wikiquote
(Original französisch: "Les grands artistes n'ont pas de patrie" - Lorenzaccio. (L'Orfévre). Acte 1 Scène 5.
Lorenzaccio

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„Jeder Mensch sollte Künstler sein. Alles kann zur schönen Kunst werden.“

—  Novalis, buch Glauben und Liebe oder der König und die Königin

Glauben und Liebe oder der König und die Königin
Glauben und Liebe oder der König und die Königin

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„Der Künstler verschließt die Augen vor der äußeren Welt und wendet den Blick auf die subjektiven Landschaften seiner Seele.“

—  José Ortega Y Gasset spanischer Philosoph, Soziologe und Essayist 1883 - 1955

Die Vertreibung des Menschen aus der Kunst, 1925

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„Der Kritiker lässt den Künstler, den er nicht versteht, das fühlen. Er behandelt ihn sehr von unten herab.“

—  Alfred Polgar österreichischer Schriftsteller 1873 - 1955

Kleine Schriften, Band 3. Irrlicht

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„Das Große posaunet sich nie aus, es ist bloß und wirkt so. Meist weiß das Große nicht, daß es groß ist, daher die höchsten Künstler der Welt die lieblichste kindlichste Naivetät haben und dem Ideale gegenüber, das sie immer leuchten sehen, stets demütig sind.“

—  Adalbert Stifter österreichischer Dichter und Maler 1805 - 1868

Brief an den Redakteur der Augsburger Allgemeinen Zeitung, Aurelius Buddeus, Linz, 21. August 1847. In: Schriften des literarischen Vereins in Wien: Grillparzers Gespräche. III. Band. Hrsg. von August Sauer. Wien, 1906. S. 403.

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„Der wahre Künstler stellt sich die Frage gar nicht, ob sein Werk verstanden werden wird oder nicht.“

—  Adalbert Stifter, buch Der Nachsommer

Der Nachsommer, III, 2: Das Vertrauen. Gesammelte Werke in sechs Bänden, Band 4, Wiesbaden 1959, S. 632 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005719313

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„Die Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn für das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtuos und Künstler.“

—  Otto Weininger, buch Geschlecht und Charakter

"Geschlecht und Charakter", MSB Matthes&Seitz, Berlin 1997, ISBN 9783882213126, S.132, Zweiter Teil, IV. Kapitel. Begabung und Genialität gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/geschlecht-und-charakter-7794/13
Geschecht und Charakter. Eine prinzipielle Untersuchung. Wien und Leipzig 1903. 19. unveränderte Auflage 1920, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/geschlecht-und-charakter-7794/1

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„Von allen Porträts, die Künstler von mir angefertigt haben, mag ich das von Eakins am meisten: es ist nicht perfekt, aber es kommt mir am nächsten.“

—  Walt Whitman US-amerikanischer Dichter 1819 - 1892

Übersetzung: .o
Original engl.: "Of all portraits of me made by artists I like Eakins's best: it is not perfect but it comes nearest being me." - 1888, zitiert in: Alice A. Carter, "The Essential Thomas Eakins", H. N. Abrams : New York 2001, ISBN 0-8109-5830-9, S. 84

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„Ein großer Künstler sieht die Dinge niemals so, wie sie sind. Sähe er sie so, wäre er kein Künstler mehr.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Der Verfall der Lüge / Vivian
Original engl.: "No great artist ever sees things as they really are. If he did, he would cease to be an artist."
Der Verfall der Lüge - The Decay Of Lying

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„Die beste Regierungsform für den Künstler ist überhaupt keine Regierung.“

—  Oscar Wilde, buch Der Sozialismus und die Seele des Menschen

Der Sozialismus und die Seele des Menschen
Original engl.: "The form of government that is most suitable to the artist is no government at all."
Die Seele des Menschen im Sozialismus - The Soul of Man Under Socialism

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„Das einzig Ernsthafte auf der Welt ist die Kunst. Und der Künstler ist der einzige Mensch, der nie ernsthaft ist.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Maximen zur Belehrung der Übergebildeten, Maxime 12
Original engl.: "Art is the only serious thing in the world. And the artist is the only person who is never serious."
Maximen zur Belehrung der Übergebildeten - A Few Maxims for the Instruction of the Over-Educated

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„Kein Künstler ist während der ganzen vierundzwanzig Stunden seines täglichen Tages ununterbrochen Künstler; alles Wesentliche, alles Dauernde, das ihm gelingt, geschieht immer nur in den wenigen und seltenen Augenblicken der Inspiration.“

—  Stefan Zweig, buch Sternstunden der Menschheit

Sternstunden der Menschheit: zwölf historische Miniaturen. 2. Auflage. Frankfurt/M.: Fischer, 1982. S. 7, ISBN 3-10-097051-9. Erster Satz des „Vorworts“ gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/sternstunden-der-menschheit-6863/1

Wilhelm Busch Foto

„Der Künstler fühlt sich stets gekränkt, // wenn's anders kommt, als wie er denkt.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Fipps der Affe, 9. Kapitel
Fipps der Affe

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„Der Italiener hat überhaupt ein tieferes Gefühl für die hohe Würde der Kunst als andere Nationen, jeder, der nur irgend etwas treibt, will Künstler, Meister und Professor heißen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Wilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 7
Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

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„Die Natur […] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den großen Künstler.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Die Leiden des jungen Werther – Am 26. Mai 1771
Erzählungen, Die Leiden des jungen Werthers (1774)

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„Manche Geschöpfe sind ganz dämonischer Art, in manchen sind Teile von ihm wirksam. […] Unter den Künstlern findet es sich mehr bei Musikern, weniger bei Malern. Bei Paganini zeigt es sich im hohen Grade, wodurch er denn auch so große Wirkungen hervorbringt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

zu Johann Peter Eckermann, 2. März 1831
Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)

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„(Also) Nur die Künstler verderben die Kunst.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

Ästhetische Studien - Die Kunstverderber, 1851 o. 1856 http://www.archive.org/stream/methodedermusikg00adle#page/144/mode/2up/search/Kunstverderber. Sämtliche Werke 12. Band, Stuttgart: Cotta, 1887, S. 140
Anderes

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„Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 406/412 138; Nachts
Fackel

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„Am unbarmherzigsten im Urteil über fremde Kunstleistungen sind die Frauen mittelmäßiger Künstler.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 64
Aphorismen

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„Wie der Künstler immer ein Sohn seines Volkes, so ist die Kunst immer eine Tochter der jeweiligen geschichtlichen Konstellation.“

—  August Julius Langbehn, buch Rembrandt als Erzieher

Deutsche Politik, Politik und Kunst. In: Rembrandt als Erzieher, Dreiundzwanzigste Auflage, Verlag von C. L. Hirschfeld, Leipzig 1890, S. 119,

Friedrich Schlegel Foto

„Man nennt viele Künstler, die eigentlich Kunstwerke der Natur sind.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

Kritische Fragmente
Kritische Fragmente

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„Mich machen all diese Dinge auf der Welt krank und wahnsinnig deprimiert, aber ich glaube nicht, dass ich als Künstler was tun kann. Die Politiker machen doch ohnehin, was sie wollen.“

—  Peter Alexander österreichischer Sänger und Schauspieler 1926 - 2011

Focus Online 14. Februar 2011 http://www.focus.de/finanzen/news/medien-zitate-von-und-ueber-peter-alexander_aid_599537.html

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„Ein Künstler, der nicht eitel ist, gleicht einem Weibe, das nicht gefallen will - beide sind langweilig.“

—  Heinrich Laube deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Theaterleiter 1806 - 1884

Moderne Charakteristiken. 1. Band. Mannheim: Löwenthal, 1835. S. 285.

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„Es ist unmöglich, Künstler zu sein und dabei der Schranken und Gesetze nicht zu achten. Die Kunst ist Begrenzung; zum Wesentlichen eines Bildes gehört der Rahmen.“

—  Gilbert Keith Chesterton, buch Orthodoxy

Aphorismen und Paradoxa
"it is impossible to be an artist and not care for laws and limits. Art is limitation ; the essence of every picture is the frame." - Orthodoxy. Lane 1941, chapter III: The Suicide of Thought, p. 69 books.google https://books.google.de/books?id=AZYLAAAAIAAJ&dq=frame
Aphorismen und Paradoxa

Gilbert Keith Chesterton Foto

„Der gute Künstler ist der, den man verstehen kann; es ist der schlechte Künstler, der immer »missverstanden« wird.“

—  Gilbert Keith Chesterton, buch The Uses of Diversity

Collected Works, Band 28, 1910
"The good artist is he who can be understood; it is the bad artist who is always „misunderstood“." - Questions of Divorce, p.55 books.google https://books.google.de/books?id=04gvDwAAQBAJ&pg=PA55&dq=misunderstood, in: The Uses of Diversity
Andere Quellen

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„Ich würde sagen, das Elend dieser Welt abzubilden, ist nicht genug. Der Künstler muß sich bemühen, einen Ausweg zu finden.“

—  Friedrich Gulda österreichischer Pianist und Komponist 1930 - 2000

in dem Interview http://www.a-e-m-gmbh.com/andremuller/interview%20mit%20friedrich%20gulda.html mit André Müller "Ich will keine lebende Leiche", erschienen am 2. Juni 1989 in der ZEIT, Nr. 23/1989, S. 64 f

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„Wenn man früher einen guten Song hatte, wusste man: Der verkauft sich auch. Heute ist das anders. Ob ein Song gut ist, interessiert die Plattenfirmen nicht. Was sie wollen, sind Künstler, die die Hosen runterlassen und den Leuten ins Gesicht rotzen.“

—  Frank Zander deutscher Musiker und Fernsehmoderator 1942

Stern Nr. 2/2009 vom 2. Januar 2009, S. 130, www.stern.de http://www.stern.de/lifestyle/leute/was-macht-eigentlich-frank-zander-650579.html

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„Ein wahres Krähwinkel ist Dresden in musikalischer Beziehung und für den Künstler eine elende Existenz.“

—  Clara Schumann deutsche Pianistin und Komponistin 1819 - 1896

Briefwechsel
Zugeschrieben

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„Ich glaube, dass der Künstler nicht bloß charmanter Gesellschafter oder Lebensphilosoph, sondern Priester des Ewigen sei.“

—  Zacharias Werner deutscher Dichter und Dramatiker der Romantik 1768 - 1823

An K. F. Fenkohl, 30. März 1804

„Ich breche ab und sage nicht mehr, als dass diejenigen Recht zu haben scheinen, welche viele Künstler gehört, aber doch alle bekennen, es sei nur ein Bach in der Welt gewesen.“

—  Jakob Adlung deutscher Organist, Komponist, Musikschriftsteller und Instrumentenbauer 1699 - 1762

Über Johann Sebastian Bach in "Anleitung zur musicalischen Gelahrtheit", 1758

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„Nichts ist ihm (dem Künstler) dissonant. Er kann warten, bis die Dissonanz von heute zur Harmonie von morgen wird.“

—  Willi Baumeister deutscher Maler 1889 - 1955

Jürgen Claus: Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S. 26

„Die Gefahr für den Philosophen liegt darin, dass er bereits da ernst zu machen sucht, wo der Künstler noch spielt.“

—  Carl August Emge deutscher Rechtsphilosoph 1886 - 1970

Diesseits und jenseits des Ernstes. Wiebaden 1956. 1984 in: Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Abhandlungen der Klasse der Literatur. S. 77 books.google.de http://books.google.de/books?id=V-Q3AAAAIAAJ&dq=noch+spielt

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„Träume können Empfindungen, Szenen und Bilder so eindringlich und schön gestalten wie der wache Künstler es nicht kann.“

—  Emil Nolde deutscher Maler des Expressionismus 1867 - 1956

28.12.1940
Ungemalte Bilder. Aquarelle und 'Worte am Rande'. Herausgeber Werner Haftmann. Köln M. DuMont Schauberg, 1963. S. 10

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„Doch der Künstler braucht nur so viel Kunstfertigkeit, wie erforderlich ist, um sein konkretes Ziel zu erreichen. Sollte er mehr davon besitzen, ist es sogar besser, wenn wir nichts davon erfahren, denn die Darbietung dieser technischen Brillanz würde lediglich seine Kunst beschädigen.“

—  Mark Rothko russisch-amerikanischer Maler 1903 - 1970

Die Wirklichkeit des Künstlers, München 2005, aus dem Amerikanischen übersetzt von Christian Quatmann, ISBN 3-406-52880-5, S. 72, orig.: The Artist´s Reality, London 2004

Mark Rothko Foto

„Für uns, die wir nicht Naturwissenschaftler sind, werden die Veränderungen der klassischen Physik seit wenig mehr als einem halben Jahrhundert in ihren Ursachen und Folgerungen auch künftig weitgehend undurchschaubar bleiben. … Der Künstler ist von diesem esoterischen Bereich nebelhaft schwieriger Funktionen und Differentialgleichungen genauso wie wir anderen ausgeschlossen.“

—  Karl Schwedhelm deutscher Literaturjournalist, Lyriker, Übersetzer, Essayist und Herausgeber 1915 - 1988

Das Gedicht in einer veränderten Wirklichkeit, in: Zeitalter des Fragments, hg. von Horst Lehner, Herrenalb 1964, S.143 ff., S.146 books.google https://books.google.de/books?id=wYo0AQAAIAAJ&q=undurchschaubar. Vgl. auch die Wiedergabe bei Elisabeth Emter (1995) S. 17 books.google https://books.google.de/books?id=DvDg3marJOsC&pg=PA17&dq=klassischen

Rafik Schami Foto

„Multikultur ist eine permanente Herausforderung. Jedem Künstler, aber auch jedem Menschen ist sie gestellt.“

—  Rafik Schami syrisch-deutscher Schriftsteller und promovierter Chemiker 1946

Erzähler der Nacht. Weinheim, 1989. ISBN 3-407-80038-X

Egon Schiele Foto

„Den Künstler hemmen ist ein Verbrechen, es heißt keimendes Leben morden!“

—  Egon Schiele österreichischer Maler des Expressionismus 1890 - 1918

Titel eines Bildes von 1912, kunstkopie.de http://www.kunstkopie.de/a/Egon-Schiele-Kunstdrucke/den-kuenstler-hemmen-ist.html

Kurt Schwitters Foto

„Kunst ist ein sonderbares Ding, sie braucht den Künstler ganz.“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

Das literarische Werk, Bd. 5

Kurt Schwitters Foto

„Merz will Befreiung von jeder Fessel, um künstlerisch formen zu können. Freiheit ist nicht Zügellosigkeit, sondern das Resultat strenger künstlerischer Zucht. Merz bedeutet auch Toleranz in bezug auf irgendwelche Beschränkung aus Künstlerischen Gründen. Es muss jedem Künstler gestattet sein, ein Bild etwa nur aus Löschblättern zusammenzusetzen, wenn er nur bilden kann.“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

"Merz. Für den Ararat geschrieben" (1920); in: Das literarische Werk, Bd. 5: Manifeste und kritische Prosa. Köln: DuMont Schauberg, 1981, S. 77 books.google http://books.google.de/books?id=fpy0AAAAIAAJ&q=fessel

Helmut A. Gansterer Foto

„Die Liste der entarteten Kunst sagt mehr über die Nazis als über die Künstler aus.“

—  Helmut A. Gansterer österreichischer Journalist und Autor 1946

Quelle: Macht Kunst Sinn. BAWAG Edition Literatur http://www.bawag-kultur.at/bawag-kultur/literatur/Article/macht__kunst__sinn_20nav,templateId=render.html, Überreuter Wien 1998 ISBN 3-8000-3717-3, S. 32

Sueton Foto

„Welch ein Künstler geht mit mir zugrunde!“

—  Sueton, buch The Twelve Caesars

De vita Caesarum, Nero 49,1
Original lat.: "Qualis artifex pereo!" - la.wikisource.org http://la.wikisource.org/wiki/Vita_Neronis#XLIX.
Dies sollen die letzten Worte Neros vor seinem Selbstmord am 9. oder 11. Juni 68 n.Chr. gewesen sein.

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Paula Modersohn-Becker Foto

„Sinnlichkeit, Sinnlichkeit bis in die Fingerspitze, gepaart mit Keuschheit, das ist das Einzige, Wahre, Rechte für den Künstler.“

—  Paula Modersohn-Becker deutsche Malerin des Expressionismus 1876 - 1907

Tagebuchblätter. Eine Künstlerin. Paula Becker-Modersohn, Briefe und Tagebuchblätter (1918) S. 53 /books.google http://books.google.de/books?id=pqcPAAAAQAAJ&q=keuschheit