Zitate von Hans Söllner

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Hans Söllner

Geburtstag: 24. Dezember 1955

Hans Söllner ist ein deutscher Liedermacher. Musikalisch bekannt ist er durch seine bissigen Lieder, die er allein mit der Gitarre und Mundharmonika vorträgt. Daneben spielt er auch „bayrischen Reggae“ mit seinen Bands.

Söllner schreibt gesellschafts- und systemkritische im Speziellen auch CSU-kritische Texte in bairischem Dialekt und tritt für die Legalisierung von Marihuana ein. Der Sänger sah sich in Bayern wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln bereits mehreren Ermittlungsverfahren ausgesetzt, die jedoch zu keiner Verurteilung führten.

Zitate Hans Söllner

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„Ich hab halt das Glück gehabt, dass ich mit nur drei Akkorden zwanzig Lieder spielen kann - und das können eben nur drei auf der Welt - Bob Marley, Bob Dylan und ich. Ich begreif die Gitarre wirklich nur als ein Hilfsmittel, damit ich keine Gedichte aufsagen muss.“ taz, 24. Oktober 1992

„Alle Drogen sollten erlaubt sein. Die gesamte Beschaffungskriminalität würde dann wegfallen, aber der Staat will das nicht. Das System »Staat« kann doch besser existieren, wenn es mehr Kranke gibt. Jeder hat doch eine Eigenverantwortlichkeit. Das geht doch jeden nur selbst etwas an.“ taz, 24. Oktober 1992


„Du kannst dich über jemanden ärgern, aber sobald du zu feige bist, das demjenigen auch zu sagen, musst du den Ärger unzerkaut runterschlucken und den Typen so nehmen, wie er ist. Ich will im Grunde niemanden beleidigen, ich sage nur, was meiner Meinung nach Sache ist.“ Musikexpress, August 1995

„Mich stören die Künstler, die irgendwann vergessen haben, dass sie auch einmal kleine Arschlöcher waren und dann, wenn sie groß rausgekommen sind, ihr Publikum, die Leute also, die ihnen ihren Lebensstil ermöglichen, wie die letzten Deppen behandeln.“ taz, 24. Oktober 1992

„Du kannst die Leute nicht motivieren wenn sie nicht das Gefühl haben unmittelbar selbst davon betroffen zu sein! Und damit arbeitet unsere Politik: Sie macht glaubend das man selbst ja nicht dazugehört und betroffen ist, und selbst wenn einer dann mal z. B. keine Arbeit hat und im Schuldensumpf steckt, selbst dann fühlt man sich nicht betroffen, sondern schämt sich eher und kommt erst gar nicht auf die Idee dagegen anzukämpfen.“ Big Up! Magazin, April 2006

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