Elisabeth Kübler-Ross (1926–2004) schweizerisch-US-amerikanische Medizinerin
„Morgen werde ich das sein, was ich heute baue. Heute bin ich das, was ich gestern gebaut habe.“
James Joyce (1882–1941) irischer Schriftsteller
Peter Hahne (1952) deutscher Fernsehmoderator und Journalist
Interview in NEUES LEBEN vom 19. März 2007, veröffentlicht auf www.peter-hahne.de http://www.peter-hahne.de/presse_show.php?id=130
„Menschen, die sagen, gestern sei besser als heute, entwerten schließlich ihre eigene Existenz.“
Karl Lagerfeld (1933–2019) deutscher Modeschöpfer, Designer und Fotograf
„Die Spinner von gestern sind die Erfinder von morgen.“
Udo Lindenberg (1946) deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler
„Suchen Sie nicht nach Nestern von gestern, fliegenden Vögeln“
Miguel de Cervantes (1547–1616) spanischer Schriftsteller
Karl Marx buch Das Kapital
Das Kapital, Band 1. Siebenter Abschnitt: Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation. MEW 23, S. 784
Das Kapital (1867)
„Der Schnee von gestern ist das Wasser von morgen.“
Peter Hahne (1952) deutscher Fernsehmoderator und Journalist
Schluss mit lustig! Das Ende der Spaßgesellschaft. Lahr, 2004, ISBN 3-501-05180-8
Henryk M. Broder (1946) deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller
Dankesrede für die Verleihung des Ludwig-Börne-Preises in der Frankfurter Paulskirche am 24. Juni 2007. Vollständig wiedergegeben in spiegel.de http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,490497-3,00.html: "Toleranz hilft nur den Rücksichtslosen", 25. Juni 2007; u.a. zitiert in »idea Spektrum« Nr. 27/2007, 4. Juli 2007, S. 36
Uta Ranke-Heinemann (1927) deutsche katholische Theologin und Autorin
Bild vom 9. Januar 1990: "Der nächste Papst eine Frau?"
„Es hat keinen Sinn, auf gestern zurückzugehen, weil ich damals eine andere Person war.“
Lewis Carroll (1832–1898) britischer Schriftsteller, Mathematiker und Fotograf
Anatole France (1844–1924) französischer Schriftsteller
Die Vormittage der Villa Said. Gespräche gesammelt von Paul Gsell. Deutsch von Hans Jacob. Verlag I.M. Spaeth 1925. Seite 103 <br class="br">Original franz.: "Mais je vais choisir des exemples plus éclatants pour vous montrer que les qualités d'hier sont souvent les défauts d'aujourd'hui." - Les matinées de la Villa Saïd. B. Grasset Paris 1921. p. 138 archive.org http://www.archive.org/stream/lesmatinesdela00franuoft#page/138/mode/2up
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter
The Vision - Chapter: Children of Gods, Scions of Apes; dieses Zitat wird John Milton fälschlich zugeschrieben
Original engl.: "Yesterday we obeyed kings and bent our necks before emperors. But today we kneel only to the truth, follow only beauty, and obey only love."
„Was gestern war, ist vergessen. Nächste Woche gewinne ich wieder.“
Boris Becker (1967) deutscher Tennisspieler und Olympiasieger
Kölner-Stadtanzeiger Nr. 79/1986
„! Kundmachung! Meine Frau ist gestern von einem frechen Lümmel.“
Kurt Schwitters (1887–1948) deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus
PROSA: Wir wollen müssen, in: Memoiren Anna Blumes in Bleie. Walter Heinrich, Freiburg/B. 1922, S. 13 (uiowa.edu) http://sdrc.lib.uiowa.edu/dada/Memoiren_Anna_Blumes_in_Bleie/pages/13.htm
Rainer Maria Rilke (1875–1926) österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier
Kairouan, Tunesien, am 21.12.1910.
„Die Visionäre von gestern sind die Realisten von heute.“
Helmut Kohl (1930–2017) Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
„Ich bin, wer ich heute bin, nur wegen der Entscheidungen, die ich gestern getroffen habe.“
Eleanor Roosevelt (1884–1962) US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin
„Die Verrücktheit von gestern ist der Grund von morgen.“
Hunter S. Thompson (1937–2005) US-amerikanischer Schriftsteller und Reporter
„Was könnte jedoch überzeugender sein als die Geste, die Karten offen auf den Tisch zu legen??“
Jacques Lacan (1901–1981) französischer Psychiater und Psychoanalytiker
Konrad Adenauer (1876–1967) Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
wird Adenauer oft zugeschrieben (erstmals, soweit ersichtlich, in Horst Jürgen Helle: Soziologie und Symbol, Habilitationsschrift 1967/68, Westdeutscher Verlag, Köln/Opladen 1969, S. 56 https://books.google.de/books?id=cVCsBgAAQBAJ&pg=PA56), lässt sich aber „im Original von Konrad Adenauer gesagt weder schriftlich noch mündlich bislang nachweisen“, https://www.konrad-adenauer.de/quellen/zitate/uebersicht. Der Satz wird oft mit dem (belegten) Zitat „Es kann mich doch niemand daran hindern, jeden Tag klüger zu werden“ (siehe oben) in Verbindung gebracht. Siehe auch w:Liste geflügelter Worte/W#Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern? <br class="br">Falsch zugeschrieben
Angela Merkel (1954) deutsche Bundeskanzlerin
auf die Frage, ob ein zweiter Herbst der Entscheidungen bevorstehe. Bundespressekonferenz https://www.bundesregierung.de/ContentArchiv/DE/Archiv17/Mitschrift/Pressekonferenzen/2011/07/2011-07-22-sommerpk-merkel.html am 22. Juli 2011 <br class="br">2011
Marc Chagall (1887–1985) weißrussisch-französischer Maler
'Begegnung mit Marc Chagall' in Stuttgarter Zeitung, interview Hans Kinkel, 22. Oktober 1960
„Denken Sie daran, heute ist das Morgen, um das Sie sich gestern Sorgen gemacht haben.“
Dale Carnegie (1888–1955) US-amerikanischer Schriftsteller und Persönlichkeitstrainer
Karl Marx (1818–1883) deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist
Karl Marx an Friedrich Engels, 1861, MEW 30, S. 198
Aus Privatbriefen
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Zahme Xenien III
Gedichte, Zahme Xenien (1827)
Ernst Jünger buch Feuer und Blut
Feuer und Blut (1925), zitiert nach: Wolfram Wette: Ideologien, Propaganda und Innenpolitik als Voraussetzungen der Kriegspolitik des Dritten Reiches. in: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Bd. 1, Stuttgart 1989, S. 44f.
Martial (40–104) römischer Dichter
Epigramme VI, 53, 3
Original lat.: "Lotus(=Lautus) nobiscum est, hilaris cenavit, et idem // inventus mane est mortuus […]. // Tam subitae mortis causam […] requiris? // in somnis medicum viderat Hermocraten."
Alexander von Villers (1812–1880) österreichischer Schriftsteller und Diplomat
Briefe eines Unbekannten
Alexander Dobrindt (1970) deutscher Politiker (CSU), MdB
Rede am 29. Oktober 2010 in München auf dem Parteitag der CSU, Video-Ausschnitt in den Sendungen "Harald Schmidt" (ARD) und "quer" (3sat), z.B. auf YouTube http://www.youtube.com/watch?v=1lrUhQ1dtzw.
„Jede Wahrheit tritt zuerst als Irrlehre in die Welt, denn die Welt ist immer von gestern.“
Egon Friedell (1878–1938) österreichischer Schriftsteller, Kulturphilosoph, Religionswissenschaftler, Historiker, Dramatiker, Theater…
Steinbruch. Vermischte Meinungen und Sprüche. Wien, 1922. S. 23.
Leo Tolstoi buch Auferstehung
28. Mai 1859, Tagebücher Erster Band 1847-1884, Ruetten & Loening, Berlin, 1. Aufl. 1978, Übers.: Günter Dalitz, S. 269
Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)
Stephan Reimertz (1962) deutscher Kunsthistoriker und Romancier
Berliner LeseZeichen, Ausgabe 2/99. Edition Luisenstadt 1999. www.luise-berlin.de http://www.luise-berlin.de/lesezei/blz99_02/text05.htm (Stand 02/2010)
Didier Eribon buch Rückkehr nach Reims
Returning to Reims
Alexander von Villers (1812–1880) österreichischer Schriftsteller und Diplomat
Briefe eines Unbekannten, Erster Band, Zweite Auflage, Druck und Verlag von Carl Gerold's Sohn, Wien 1887, an Graf R. Hoyos, Antibes, 15. April 1868, S. 11,
„Die Rebellen von gestern sind allzeit die Despoten von heute.“
Johannes Scherr (1817–1886) deutscher Kulturhistoriker und Autor
Germania, Fünfte Auflage, C. B. Beach & Co., Chicago 1891, S. 186,
„Wenn wir glauben, dass morgen niemals kommen wird, ist es bereits gestern geworden.“
Henry Ford (1863–1947) Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company
„Gestern hat derjenige gelacht, der heute gelacht hat, und der, der gestern gelacht hat“
Miguel de Cervantes (1547–1616) spanischer Schriftsteller
Angela Merkel (1954) deutsche Bundeskanzlerin
Quelle: Pressestatement vor der Sitzung des Europäischen Rates in Brüssel am 24. Oktober 2013. bundesregierung.de https://www.bundesregierung.de/ContentArchiv/DE/Archiv17/Mitschrift/Pressekonferenzen/2013/10/2013-10-24-merkel-er.html
„Gestern, 7. Dezember 1941 - ein Datum, das in Schande leben wird.“
Franklin Delano Roosevelt (1882–1945) Präsident der Vereinigten Staaten
Søren Kierkegaard (1813–1855) dänischer Philosoph, Essayist, Theologe und religiöser Schriftsteller
Furcht und Zittern, S. 25 http://books.google.com/books?id=ZE8YAAAAYAAJ&pg=PA25&lpg=PA25 <br class="br">Furcht und Zittern
„Wenn das, was Sie gestern getan haben, groß erscheint, haben Sie heute nichts getan.“
Lou Holtz (1937) US-amerikanischer American-Football-Trainer
Sebastian Bieniek (1975) deutscher Künstler und Regisseur
Quelle: https://www.sebastianbieniek.com/quotes
Liselotte von der Pfalz (1652–1722) Prinzessin von der Pfalz, durch Heirat Herzogin von Orléans und Schwägerin Ludwigs XIV.
Brief vom 16. April 1719 an ihre Halbschwester Louise über den Tod ihrer Feindin Madame de Maintenon, der letzten Mätresse Ludwigs XIV., die eine Entfremdung Liselottes von ihrem Schwager bewirkt hatte. Briefe der Liselotte von der Pfalz, hg. v. Helmuth Kiesel, Insel Verlag, 1981, S. 218.
Liselotte von der Pfalz (1652–1722) Prinzessin von der Pfalz, durch Heirat Herzogin von Orléans und Schwägerin Ludwigs XIV.
Quelle: Briefe der Liselotte von der Pfalz, hg. v. Helmuth Kiesel, Insel Verlag, 1981, S. 218.
https://www.elisabeth-charlotte.eu/ecvext?v=vuyk6aqevwr8f4w Online
„Wenn die Prognosen von gestern stimmen,
dann geht die Welt gerade unter.“
Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 87
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 237
