„Wenn Jan die Grenze für sich als ein Höchstmaß an zulässiger Wiederholbarkeit definiert hat, muss ich ihn jetzt korrigieren: die Grenze ist kein Resultat der Wiederholung. Die Wiederholung ist lediglich eine der Möglichkeiten, um die Grenze sichtbar zu machen. Die Grenzlinie ist staubbedeckt, und die Wiederholung ist wie die Geste einer Hand, die den Staub wegwischt.“

The Book of Laughter and Forgetting

Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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tschechischer Schriftsteller 1929

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„Die Grenze deiner Gedanken ist auch die Grenze deiner Möglichkeiten.“

—  Orison Swett Marden US-amerikanischer Hotelier und Autor 1850 - 1924

Die Erfüllung aller Wünsche, F. Schwab Verlag, 1. E-Book-Auflage: ISBN 978-3-944432-34-2, Kindle Position 260]
"Our thoughts and imagination are the only real limits to our possibilities." Architects of Faith. Boston 1895, p. 387 archive.org https://archive.org/details/architectsoffate00mard/page/386

„Denn die Hölle […] ist die Wiederholung.“

—  Christoph Marzi, buch Lycidas

Lycidas. Wilhelm Heyne Verlag München, 2004, S. 826. ISBN 978-3-453-53006-5
"denn die Hölle, das sollten Sie wissen, ist die Wiederholung." Seltsam lächelnd hatte sie ergänzt: "Ja, die Wiederholung ist die Hölle." - books.google. http://books.google.de/books?id=LIkvQwqO4hEC&q=wiederholung
Denn die Hölle ist die Wiederholung
Denn die Hölle, das sah Emily nun, ist die Wiederholung.
Und Emily erinnerte sich. Die Hölle ist die Wiederholung.
"Die Hölle", erinnerte sie sich der Worte des Lichtlords, "ist die Wiederholung."
Denn die Hölle, das wusste Emily nun, ist die Wiederholung.

„Während ich mich an deinen Grenzen stoße, werden meine sichtbar.“

—  Kurt Tepperwein deutscher Autor und Unternehmer 1932

Krise als Chance, S. 69, mvg Verlag, 5. erweiterte Auflage, ISBN 3-478-08789-9

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„Es gibt keine Wiederholung. Nur der Widerstand.“

—  Gertrude Stein US-amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin 1874 - 1946

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Citát „Die Wiederholung ist die Mutter - nicht bloß des Studierens, sondern auch der Bildung.“
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„Die Wiederholung ist die Mutter - nicht bloß des Studierens, sondern auch der Bildung.“

—  Jean Paul deutscher Schriftsteller 1763 - 1825

Levana, 2. Kap., § 7, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/3195/6
Levana

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„Die Grenzen des Betons sind die Grenzen unserer Phantasie.“

—  Bernd Hillemeier deutscher Bauingenieur und Hochschullehrer 1941

Presse-Service Archiv für Fachmedien der BetonMarketing Deutschland GmbH, Leipziger Studenten bringen Beton in Form, Berlin, 13. Juli 2007, beton.org http://www.beton.org/service/presse/fachpresse/archiv.html?a=419

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„Sie sind außergewöhnlich innerhalb Ihrer Grenzen, aber Ihre Grenzen sind außergewöhnlich!“

—  Gertrude Stein US-amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin 1874 - 1946

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„Die Zukunft kommt nicht plötzlich, sondern ist nur die Wiederholung dessen, was bereits geschehen ist.“

—  Cícero, buch De divinatione

De Divinatione (Über die Wahrsagung) I, LVI, 127
Original lat.: "Non enim illa quae futura sunt subito exsistunt, sed est […] traductio temporis nihil novi efficientis et primum quidque replicantis."
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„Ich versuche fortwährend, meine Grenzen zu testen und meine Möglichkeiten zu erweitern.“

—  Garry Disher australischer Schriftsteller 1949

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/interview-mit-garry-disher-16917179.html

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„Kinder (und Tiere) scheitern, ohne bösartig zu werden. Ihr Lebensprinzip ist die problemlose Wiederholung.“

—  Wilhelm Genazino deutscher Schriftsteller 1943 - 2018

Über das Scheitern aus Der gedehnte Blick. München, 2003. ISBN 3-446-20528-4

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„Kinder (und Tiere) scheitern, ohne bösartig zu werden. Ihr Lebensprinzip ist die problemlose Wiederholung. Sie machen alles noch einmal und noch einmal und noch einmal.“

—  Wilhelm Genazino deutscher Schriftsteller 1943 - 2018

Omnipotenz und Einfalt - Über das Scheitern, in: Der gedehnte Blick. München, 2003. ISBN 3-446-20528-4, hier zitiert nach deutschlandfunkkultur.de https://www.deutschlandfunkkultur.de/aus-den-feuilletons-paradiesische-zeiten-fuer-polit-comedy.1059.de.html?dram:article_id=428923 24. September 2018

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„…menschliche Begier hat keine Grenze, // Als die mit fester Hand der [Wille] steckt.“

—  Robert Hamerling, Ahasver in Rom

Ahasverus in Rom. Eine Dichtung in sechs Gesängen. (2. Auflage), Hamburg und Leipzig: Richter. 1866. S. 202.

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