„Gestern war Concert Spirituel. Die Symphonie von Haydn war allerliebst und die Exekution vorzüglich gut. Mlle Wendling und ein welscher Tenorist Giuliano wurden ausgepfiffen. Danner und ein andrer welscher Geiger Giuliani wurden allgemein beklatscht. Eine Symphonie concertante von den Gebrüdern und Söhnen Thonberg [Romberg] fand Beifall. Das Konzert auf dem Fagotte von Devienne so so.“

Joseph Martin Kraus Foto
Joseph Martin Kraus7
deutscher Komponist und Kapellmeister 1756 - 1792
Werbung

Ähnliche Zitate

Gustav Mahler Foto

„Aber Symphonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen.“

— Gustav Mahler österreichischer Komponist und Dirigent 1860 - 1911
Herbert Killian: Gustav Mahler in den Erinnerungen von Natalie Bauer-Lechner. Wagner, Hamburg 1984, ISBN 3-921-02992-9, S. 35.

Fritz Wunderlich Foto

„Wie klein und erbärmlich kommt man sich vor, wenn man die Majestät einer Symphonie erlebt, wenn man die ganze Urgewalt fühlt, die das Wort Musik als Begriff in sich trägt.“

— Fritz Wunderlich deutscher lyrischer Tenor 1930 - 1966
in einem Brief an seine Frau aus dem Jahr 1953, zitiert in Werner Pfister: Fritz Wunderlich - Eine Biographie, Schott, Mainz 2005. S.7; auch im Booklet des CD-Sets "The Art of Fritz Wunderlich". Deutsche Grammophon 2005

Werbung
Sergiu Celibidache Foto
Marie de Sevigné Foto

„Wenn Sie wüssten, mein Guter, was es heißt, einen Sohn zu verheiraten!“

— Marie de Sevigné Marquise de Sévigné 1626 - 1696
Briefe, an den Grafen von Bussy-Rabutin, 4. Dezember 1683

 Augustus Foto

„Habe ich meine Rolle gut gespielt? Nun so klatscht Beifall, und schickt uns alle freudig fort!“

—  Augustus römischer Kaiser -63 - 14 v.Chr
(Vor-)Letzte Worte, 19. August 14 n. Chr., Häufiger Schlußsatz griechischer Schauspiele, Sueton: Divus Augustus 99, 1

Jean Cocteau Foto

„Verachte den Menschen, der Beifall sucht, und verachte den Menschen, der ausgepfiffen werden will.“

— Jean Cocteau französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf 1889 - 1963
Hahn und Harlekin (1918); in: Jean Cocteau; Band 2: Prosa; Volk und Welt, Berlin 1971. S.285

Hans Magnus Enzensberger Foto

„Lies keine Oden, mein Sohn, lies die Fahrpläne: sie sind genauer.“

— Hans Magnus Enzensberger deutscher Dichter, Schriftsteller und Redakteur 1929
Ins Lesebuch für die Oberstufe. In: Verteidigung der Wölfe. Gedichte. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1981. S. 90. ISBN 3-518-01711-X

Friedrich Haug Foto

„Ich bin Gottlob! altadelig; // Jedoch mein Sohn – das ärgert mich – // Zählt einen Ahnen mehr, als ich.“

— Friedrich Haug
Epigramme: Von Plumps Ärger. In: Epigrammatische Spiele. Zürich: Orell, Füßli und Comp., 1807, S. 58 Google Books

Werbung
Harald Schmidt Foto

„Wir brauchen jeden Tag standrechtliche Exekutionen, aber es muss die Richtigen treffen.“

— Harald Schmidt deutscher Schauspieler, Kabarettist und Moderator 1957
Nach der Ironie das Pathos, Interview über die Wandlung der deutschen Spaßgesellschaft in Der Spiegel, 08.05.2000.

Johann Gottfried Seume Foto

„Wenn nur jeder sicher hätte, was er verdiente, so würde alles allgemein gut genug gehen.“

— Johann Gottfried Seume 1763 - 1810
Prosaschriften. Mit einer Einleitung von Werner Kraft, Köln: Melzer, 1962. Apokryphen. S. 1307

Walter Raleigh Foto

„Die Welt ist nur ein großes Gefängnis, aus dem täglich einige zur Exekution geführt werden.“

— Walter Raleigh englischer Seefahrer, Entdecker und Schriftsteller 1554 - 1618
Ausspruch im Gefängnis vor seiner Hinrichtung, 1618

Johann Wolfgang von Goethe Foto
Werbung
 Mose Foto
Gerhard Uhlenbruck Foto
 Horaz Foto

„Allen Beifall gewinnt, wer das Nützliche unter das Angenehme mischt // dadurch, dass er den Leser ebenso erfreut wie ermahnt.“

—  Horaz römischer Dichter -65 - -8 v.Chr
Ars poetica, 343f.; siehe auch: "Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden

Nächster