Zitate über Wort seite 7
„Es gibt Worte, Karikaturen, die die Gewalt von Kugeln haben.“
Laurent Fabius (1946) französischer Politiker
„Worte, diese furchtbaren geheimen Oberen der Welt, regieren im Verborgenen.“
Ludwig Börne (1786–1837) deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker
„Eine Definition ist das Einfassen der Wildnis einer Idee mit einem Wall von Worten.“
Samuel Butler d.J. (1835–1902) englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter
„Jedes ausgesprochene Wort erregt den Gegensinn.“
Hans Egon Holthusen (1913–1997) deutscher Autor
„Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.“
Rudyard Kipling (1865–1936) britischer Schriftsteller und Dichter
„Unsere Worte sind Trümmer von einem Tempelbau, der nie zum Abschluß kam.“
Fritz Diettrich (1902–1964) deutscher Schriftsteller
„Große Worte verbergen kleine Gedanken.“
Lothar Schmidt (1928–2013) deutscher Verleger und Schachspieler
Hugo Von Hofmannsthal (1874–1929) österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker und Librettist
„Wer nicht Wort halten kann, sollte auch keine Rede halten.“
Werner Mitsch (1936–2009) deutscher Aphoristiker
„Worte sind Luft. Aber die Luft wird zum Wind, und der Wind macht die / Schiffe segeln.“
Arthur Koestler (1905–1983) britischer Schriftsteller
„Das Wort ist nichts als der verkörperte Gedanke.“
Joseph Joubert (1754–1824) französischer Moralist und Essayist
Paracelsus (1493–1541) Arzt, Alchemist, Astrologe, Naturforscher, Mystiker, Laientheologe und Philosoph
„Schwach ist die Liebe, die sich noch in Worten ausdrücken läßt.“
Dante Alighieri (1265–1321) italienischer Dichter und Philosoph
Simone de Beauvoir (1908–1986) französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin des 20. Jahrhunderts
Franz Kafka (1883–1924) österreichisch-tschechischer Schriftsteller
S. 30 books.google https://books.google.de/books?id=-NBQAQAAIAAJ&q=tragisch <br class="br">Zugeschrieben, Kafkas Gespräche mit Janouch
„Wenn alle Strick reißen, so gib ich mir ein gutes Wort und häng’ mich selbst auf.“
Johann Nepomuk Nestroy (1801–1862) österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger
Zampa der Tagedieb oder: Die Braut von Gyps
1832; 1. Akt, 15. Szene
https://books.google.de/books?id=VPXhAAAAMAAJ&q=strick books.google
Gotthold Ephraim Lessing buch Laokoon
Anti-Goeze. Achter. in Gotth. Ephr. Lessings sämmtliche Werke, Zehnter Theil, im Bureau der deutschen Classiker, Carlsruhe 1825, S.190 Google-Books https://books.google.com/books?id=VG0QAAAAYAAJ&pg=PA190&dq=begriff; zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005266971 <br class="br">Briefe, Fabeln, Laokoon, Philotas, Theologische Streitschriften, Sonstige
„[…], ihre Freunde nach den Thaten, nicht nach den Worten abzuwägen;“
Titus Livius buch Ab urbe condita
Römische Geschichte, Konrad Heusinger (Übersetzer), Band 4, Vieweg, Braunschweig 1821, S. 264, books.google.de https://books.google.de/books?id=4kkTAAAAQAAJ&pg=PA264&dq=%22Freunde%20nach%20den%20Thaten%22 <br class="br">Original lat.: "ex factis, non ex dictis, amicos pensent" - Liv. 34, 49, 7 <br class="br">Ab urbe condita
Fritz Mauthner (1849–1923) deutschsprachiger Philosoph und Schriftsteller
Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Dritter Band: Zur Grammatik und Logik, J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin 1902, S. 650,
Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Band 3: Zur Grammatik und Logik
Stefan George (1868–1933) deutscher Lyriker des Symbolismus und reinen Ästhetizismus (1868–1933)
Über Dichtung. In: Blätter für die Kunst, Hrsg. Carl August Klein, Folge 2, Band 4, Berlin Oktober 1894, S. 122, uni-due.de pdf http://www.uni-due.de/lyriktheorie/scans/1894_george.pdf, auch bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004822374
Julius Hart (1859–1930) deutscher Dichter und Dramatiker des Naturalismus und Literaturkritiker
Die Kunst als Lebenserzeugerin. In: Pan, Dritter Jahrgang, Erstes Heft, bei F. Fontane & Co, Berlin 1897, S. 36, UB Heidelberg https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/pan1897_98_1/0045
Rudolf Lavant buch Idealisten
Idealisten, in: Die Neue Welt, Nr. 39, Seite 459, Goldhausen, Leipzig 1880.
Zitate
Bernhard von Bülow (1849–1929) Reichskanzler des Deutschen Reiches
Reichstagsrede vom 6. Dezember 1897. In: Fürst Bülows Reden nebst urkundlichen Beiträgen zu seiner Politik. Mit Erlaubnis des Reichskanzlers gesammelt und herausgegeben von Johannes Penzler. I. Band 1897–1903, Verlag von Georg Reimer, Berlin 1907, S. 8, Wikisource; Reichstagsprotokolle 1897/98, 1, S. 60 https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt_k9_bsb00002771_00112.html (D). Häufig Wilhelm II. fälschlich zugeschrieben.
„Nur was Ihr in Worte // Könnt' fassen, könnt' Ihr denken.“
Christian Dietrich Grabbe buch Don Juan und Faust
Don Juan und Faust, II, 1 / Der Ritter, S. 41,
Don Juan und Faust (1828)
Herbert Wehner (1906–1990) deutscher Politiker (KPD, SPD), MdL, MdB, MdEP
Wehner am Ende seiner Rede im Deutschen Bundestag am 13. März 1975, Plenarprotokoll 7/155 pdf http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/07/07155.pdf S. 10839 (C)