„Ich darf vermuten, daß Hegel mit der »Gestalt« des Arbeiters eher einverstanden wäre als mit dessen Reduktion auf die Ökonomie, die einer der Sektoren bleibt. Die »Gestalt« (schon das Wort ist schwer übersetzbar) repräsentiert den Weltgeist für eine bestimmte Epoche, und zwar herrschend, unter anderem auch hinsichtlich der Ökonomie. Das Grundproblem ist die Macht; sie bestimmt das Detail. Das bestätigt sich bereits heute: überall, wo Arbeiterparteien regieren, von China über Rußland bis zu den Ostdeutschen, haben Machtfragen den Vorrang vor den ökonomischen. Wenn diesen Staaten, auch von westlichen Kommunisten, vorgehalten wird, daß sie von Marx abweichen, so ist der Einwand begründet, doch antiquiert.“
Ähnliche Zitate
„Wo Politik ist oder Oekonomie, da ist keine Moral.“
Friedrich Schlegel (1772–1829) deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
„Gestalten muss man machen, nicht Worte“
Adalbert Stifter (1805–1868) österreichischer Dichter und Maler
Brief vom 6. Januar 1861 an Gustav Heckenast. Briefe, 2. Band, Verlag Gustav Heckenast, Pest 1861, S. 388
„Die Technik ist die Art und Weise, in der die Gestalt des Arbeiters die Welt mobilisiert.“
Ernst Jünger (1895–1998) deutscher Schriftsteller und Publizist
„Wenn die Wahrheit zu teuer wird, wird der Betrug zur Ökonomie.“
Stefan Hölscher (1965) Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach
Quelle: Hölscher, Prinzipien oder keine. Der schwarze Uhu weise schwätzt, Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, 2018
„Der wahre Kritiker bleibt für mich ein Dichter: ein Gestalter.“
Alfred Kerr (1867–1948) deutscher Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist
Die Welt im Drama, Vorwort zum ersten Band, III. 12. In: Gesammelte Schriften, 1. Reihe, S. Fischer, Berlin 1917, S. 11,
Friedrich Engels buch Die deutsche Ideologie
Die deutsche Ideologie. Marx/Engels, MEW 3, S. 46, 1846/1932
Marx-Engels-Werke
Karl Marx buch Die deutsche Ideologie
Die deutsche Ideologie. Marx/Engels, MEW 3, S. 46, 1846/1932
Die deutsche Ideologie (1845)