Zitate von Stefan George

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Stefan George

Geburtstag: 12. Juli 1868
Todesdatum: 4. Dezember 1933

Stefan Anton George war ein deutscher Lyriker. Zunächst vor allem dem Symbolismus verpflichtet, wandte er sich nach der Jahrhundertwende vom reinen Ästhetizismus der zuvor in den Blättern für die Kunst propagierten „kunst für die kunst“ ab und wurde zum Mittelpunkt des nach ihm benannten, auf eigenen ästhetischen, philosophischen und lebensreformerischen Vorstellungen beruhenden George-Kreises.

Zitate Stefan George

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„Strengstes maas ist zugleich höchste freiheit.“

„Den wert der dichtung entscheidet nicht der sinn (sonst wäre sie etwa weisheit gelahrtheit) sondern die form, d. h. durchaus nichts äusserliches sondern jenes tief erregende in mass und klang wodurch zu allen zeiten die Ursprünglichen die Meister sich von den nachfahren den künstlern zweiter ordnung unterschieden haben.“


„Gibt es für Trostlosigkeiten überhaupt ein andres vorm Schlimmsten Rettendes als daß niemand sie weiß?“

„Reim ist bloß ein Wortspiel wenn zwischen den durch den Reim verbundenen Worten keine innere Verbindung besteht.“

„Wenn ein Hunde die Peterskirche anp…,
so bleibt sie darum doch, was sie ist.“

„Man muß nie ›nie‹ sagen. Wenn einer ›nie‹ sagt,
dann ist es immer schon kurz vor dem Umkippen.“

„Nur was aus dem Leben kommt, ist Kunst, die wieder aufs Leben wirkt.“

„Der alte Gott der Schlachten ist nicht mehr.“


„Ihr jauchzet, entzückt von dem teuflischen Schein, verprasset was blieb von dem früheren Sein und fühlt erst die Not vor dem Ende.“

„Nur dem, der die Weite kennt, wird die Heimat fruchtbar.“

„… Die Tage, die wie Wunden brannten in unsrer Vorgeschichte …“

„Und was Ihr heut nicht leben könnt,
Wird nie!“


„Die Leute suchen hinter einem Gedicht was sie den "eigentlichen Sinn" nennen. Sie sind wie die Affen die auch immer mit den Händen hinter einen Spiegel fahren als müsse dort ein Körper zu fassen sein.“

„Ich gehe immer an den äußeren Rändern – was ich hergebe ist das letzte Mögliche … auch wo keiner es ahnt.“

„Der klaffende Abstand zwischen unserem säglichen Wort und unserem unsäglichen Herzen.“

„Die Art, wie ihr bewahrt, ist ganz Verfall.“