Elisabeth Kübler-Ross (1926–2004) schweizerisch-US-amerikanische Medizinerin
Zitate über Reif
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema reif, menschen, leben, zeit.
Zitate über Reif
Christian Morgenstern (1871–1914) deutscher Dichter und Schriftsteller
Lebensweisheit 1910. In: Stufen (1922), S. 162
Stufen
„Je edler und vollkommener eine Sache ist, desto später und langsamer gelangt sie zur Reife.“
Arthur Schopenhauer (1788–1860) deutscher Philosoph
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Wilhelm Meisters Wanderjahre I, Zweites Kapitel, Der Lilienstengel
Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)
Jerome David Salinger buch Der Fänger im Roggen
zitiert als Äußerung Wilhelm Stekels in J.D.Salingers Roman "Der Fänger im Roggen". Deutsch von Heinrich Böll. Kiepenheuer und Witsch Köln 1962. Kapitel 24 <br class="br">Original englisch: "The mark of the immature man is that he wants to die nobly for a cause, while the mark of the mature man is that he wants to live humbly for one" - The Catcher in the Rye. © 1951. Penguin Books Harmondsworth 1971. Seite 195 <br class="br">In Stekels Werk findet sich allerdings nur das folgende sinngemäße Zitat von Otto Ludwig:<br>"Das Höchste, wozu er sich erheben konnte, war, für etwas rühmlich zu sterben; jetzt erhebt er sich zu dem Größern, für etwas ruhmlos zu leben." - Gedanken Otto Ludwigs. Aus seinem Nachlaß ausgewählt und herausgegeben von Cordelia Ludwig. Eugen Diederichs Leipzig 1903. Seite 10 archive.org http://archive.org/stream/gedankenottolud00ludwgoog#page/n39/mode/2up.
Quelle: Lied Irgendwie Irgendwo Irgendwann
Quelle: Lied Irgendwie Irgendwo Irgendwann
Quelle: Lied Irgendwie Irgendwo Irgendwann
„Wer glaubt alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.“
Paracelsus (1493–1541) Arzt, Alchemist, Astrologe, Naturforscher, Mystiker, Laientheologe und Philosoph
„Du sagst, du seist nicht reif genug. Ja, willst du denn warten, bis du verfaulst?“
Jules Renard (1864–1910) französischer Schriftsteller
Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch
„Sein Maß ist voll, er ist zur Ernte reif“
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Quelle: Bühnenwerke, Die Jungfrau von Orléans (1801), Jungfrau von Orleans, Prolog, 3. Auftritt
Albert Einstein (1879–1955) theoretischer Physiker
Brief an Carl Seelig, 19. Februar 1955, in: Max Born, Physics im my generation. Pergamon Press, London & New York, 1956, S. 193 archive.org http://www.archive.org/details/physucsinmygener006567mbp <br class="br">Relativitätstheorie
„Einfachheit ist das Resultat der Reife.“
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
„Da ist dein Karma reif wie Pfirsiche.“
Jack Kerouac (1922–1969) US-amerikanischer Schriftsteller und Beatnik
Schams-e Tabrizi (1185–1248) persischer Dichter
„Reife des Mannes: das heißt den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte, beim Spiel.“
Friedrich Nietzsche buch Jenseits von Gut und Böse
Aph. 94
Jenseits von Gut und Böse
„Kopf und Herz führen meist erst in reiferen Jahren getrennte Rechnung;“
Karl Emil Franzos (1848–1904) österreichischer Schriftsteller und Publizist
Der Gott des alten Doktors. In: Deutsche Dichtung, Hrsg. Karl Emil Franzos, Neunter Band, Verlag von A. Haack, Berlin 1891, S. 36,
Andere Werke
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Schriften zur Natur- und Wissenschaftslehre – Bedeutende Fördernis durch ein einziges geistreiches Wort
Andere Werke
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Schriften zur Literatur – Calderons Tochter der Luft
Andere Werke
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Von den Einrichtungen seiner Vorlesungen, A 3
Von den Einrichtungen seiner Vorlesungen (1765-1766)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, erstes Buch, § 36, BA 115
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)
„Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Vormundschaft hemmt sein Reifen“
Johann Gottfried Frey (1762–1831) preußischer Beamter
"Entwurf zur Organisirung der Munizipalverfassungen", Denkschrift, Königsberg, Juli 1808. Zitiert in: Theodor Winkler: "Johann Gottfried Frey und die Entstehung der preussischen Selbstverwaltung". (Kap. 5: "Die Städteordnung"), Stuttgart 1936. Neuausgabe 1957 Seite 128 books.google http://books.google.de/books?id=79orAQAAIAAJ&q=zutrauen+veredelt, sowie in: Walther Hubatsch: "Eckpfeiler Europas. Probleme des Preußenlandes in geschichtlicher Sicht". Quelle & Meyer 1953, Seite 102 books.google http://books.google.de/books?id=khQ8AAAAMAAJ&q=Zutrauen+veredelt
Paracelsus (1493–1541) Arzt, Alchemist, Astrologe, Naturforscher, Mystiker, Laientheologe und Philosoph
https://books.google.de/books?id=wOTiBQAAQBAJ&pg=PT5 books.google "He who knows nothing, loves nothing. He who can do nothing understands nothing. He who understands nothing is worthless. But he who understands also loves, notices, sees. . . . The more knowledge is inherent in a thing, the greater the love. . . . Anyone who imagines that all fruits ripen at the same time as the strawberries knows nothing about grapes." - The Art of Loving (1956), p. xxi archive.org https://archive.org/stream/TheArtOfLoving/43799393-The-Art-of-Loving-Erich-Fromm#page/n13/mode/2up/search/paracelsus Fromm entnahm dies, ohne seine Quelle zu nennen, offenbar Paracelsus: Selected Writings, Pantheon 1951, p. 237 http://books.google.de/books?id=2KAbAQAAMAAJ&q=worthless, p. 191 books.google http://books.google.de/books?id=2KAbAQAAMAAJ&q=strawberries, einer Übersetzung von Norbert Guterman der deutschsprachigen Ausgabe Lebendiges Erbe - eine Auslese aus seinen sämtlichen Schriften, herausgegeben von Jolande Jacobi, Zürich und Leipzig 1942, S. 124 http://books.google.de/books?id=NchaPqYM1IIC&pg=PA124&q=erdbeeren, books.google http://books.google.de/books?id=if8fAQAAMAAJ&q=%22taugt+nichts%22. Primärquellen: "Denn der nichts weiß, dem liebt nichts [=ist nichts lieb]: der nichts kann, der verstehet nichts: der nirgend zu gut ist, der soll nichts. Der aber verstehet, der liebt es, der merkt es, der sieht es. [...] Je mehr aber die Erkenntnis ist in einem Ding, je mehr die Liebe." - Labyrinthus medicorum errantium (Irrgarten der Ärzte), herausgegeben von Karl Sudhoff. Leipzig 1915, 9. Kapitel S. 82 f. archive.org https://archive.org/stream/siebendefensione00para#page/82/mode/2up. Siehe auch S. 163 f. books.google http://books.google.de/books?id=32dnMN_icSoC&pg=PA163 <br class="br">Zugeschrieben
Wilhelm Stekel (1868–1940) österreichischer Arzt und Psychoanalytiker
zitiert als Äußerung Wilhelm Stekels in J.D.Salingers Roman "Der Fänger im Roggen". Deutsch von Heinrich Böll. Kiepenheuer und Witsch Köln 1962. Kapitel 24. <br class="br">Original englisch: "The mark of the immature man is that he wants to die nobly for a cause, while the mark of the mature man is that he wants to live humbly for one." - The Catcher in the Rye. © 1951. Penguin Books Harmondsworth 1971. p. 195 <br class="br">"In STEKELs Werk sind diese Sätze allerdings bisher nicht nachgewiesen worden." - Christian Schwarz: "Jerome D. SALINGER und Wilhelm STEKEL": http://richardhwinter.de/friends/schwarz_salinger_stekel.php <br class="br">Stekel zitierte aber 1913 in zwei Publikationen einen zumindest ganz ähnlichen Gedanken Otto Ludwigs über den eitlen Enthusiasmus des jungen Menschen und seine Weiterentwicklung durch Skepsis als "die große Ausbildungskrankheit unsers innern Menschen":<br>"Das Höchste, wozu er sich erheben konnte, war, für etwas rühmlich zu sterben; jetzt erhebt er sich zu dem Größern, für etwas ruhmlos zu leben." - Gedanken Otto Ludwigs. Aus seinem Nachlaß ausgewählt und herausgegeben von Cordelia Ludwig. Eugen Diederichs Leipzig 1903. Seite 10 archive.org http://archive.org/stream/gedankenottolud00ludwgoog#page/n39/mode/2up. Zitiert in Wilhelm Stekel: Die Ausgänge der psychoanalytischen Kuren. Zentralblatt für Psychoanalyse. Medizinische Monatsschrift für Seelenkunde. 1913 Heft 4/5, S. 175-188, S. 188 archive.org http://archive.org/stream/ZB_III_1913_4_5_k#page/n19/mode/2up, und ders.: Das liebe Ich. Grundriss einer neuen Diätetik der Seele. Otto Salle Berlin 1913, Seite 38 books.google http://books.google.de/books?id=PgFAAAAAIAAJ&q=r%C3%BChmlich. <br class="br">Zugeschrieben
„Mein Ideal ist, zur Kindheit heranzureifen. Das wäre erst die wahre Reife.“
Bruno Schulz buch Sklepy cynamonowe
Die Zimtläden und alle anderen Erzählungen, (orig.: Sklepy cynamonowe, Sanatorium pod Klepsydrą, Kometa, Kraków 1964), aus dem Polnischen übersetzt von Josef Hahn, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-596-25066-8, Vorsatz zum Nachwort von A. Wirth, S. 337
Überpüft
Francesco de Sanctis (1817–1883) italienischer Literaturhistoriker und -kritiker und Politiker
Über die Wissenschaft und das Leben
Francesco de Sanctis (1817–1883) italienischer Literaturhistoriker und -kritiker und Politiker
Über die Wissenschaft und das Leben
Arvo Pärt (1935) estnischer Komponist
nach der Begegnung mit einer Plastik von Anish Kapoor, im Booklet zur CD »Lamentate«, ECM Records 2005
Ekkehard von Braunmühl (1940) deutscher freier Publizist und Kinderrechtler
Antipädagogik
Antipädagogik
„Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr hereinfällt.“
Heimito von Doderer (1896–1966) österreichischer Schriftsteller
Repertorium: ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen. Ausgabe 2, Verlag C.H.Beck, 1996, ISBN 978-3-40639-258-0, S. 195
„Bei den Menschen ist es wie beim Wein, je älter, umso mehr Reife.“
Franz Schmidberger (1942) Deutscher Publizist
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
Human, All Too Human (1878), Helen Zimmern translation
Adolf Spemann (1886–1964) deutscher Verleger und Kulturpolitiker
„Kultur muß Natur haben. // Noch einmal werden wir Wilde. Wann wir ganz reif sind.“
Peter Hille (1854–1904) deutscher Schriftsteller
Ethica. In: Gestalten und Aphorismen, Gesammelte Werke, Zweiter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 95,
Friedrich Hölderlin buch An die Parzen (Hölderlin)
An die Parzen, 1. Strophe, zitiert nach: Taschenbuch für Frauenzimmer von Bildung, Joh. Frid. Steinkopf, Stuttgart 1799, S. 166
„Ich habe etwas Angst vor Worten wie Reife.“
Sean Penn (1960) US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor
Pierre Curie (1859–1906) französischer Physiker und Nobelpreisträger
Schluss der Ansprache am 6. Juni 1905 vor der Stockholmer Akademie der Wissenschaften. In: Éve Curie: Madame Curie - Leben und Wirken. Berechtigte Übertragung aus dem Französischen von Maria Giustiniani. Bermann-Fischer, 1937. S. 270 f. <br class="br">(Französisch: "On peut concevoir encore que dans des mains criminelles le radium puisse devenir très dangereux, et ici on peut se demander si l’humanité a avantage à connaître les secrets de la nature, si elle est mûre pour en profiter ou si cette connaissance ne lui sera pas nuisible. L’exemple des découvertes de Nobel est caractéristique, les explosifs puissants ont permis aux hommes de faire des travaux admirables. Ils sont aussi un moyen terrible de destruction entre les mains des grands criminels qui entraînent les peuples vers la guerre. Je suis de ceux qui pensent, avec Nobel, que l’humanité tirera plus de bien que de mal des découvertes nouvelles." - Discours prononcé le 6 juin 1905 devant l’Académie des Sciences de Suède à Stockholm gloubik.info http://www.gloubik.info/sciences/spip.php?article405 <br class="br">Englisch: "It can even be thought that radium could become very dangerous in criminal hands, and here the question can be raised whether mankind benefits from knowing the secrets of Nature, whether it is ready to profit from it or whether this knowledge will not be harmful for it. The example of the discoveries of Nobel is characteristic, as powerful explosives have enabled man to do wonderful work. They are also a terrible means of destruction in the hands of great criminals who are leading the peoples towards war. I am one of those who believe with Nobel that mankind will derive more good than harm from the new discoveries." - Schluss der Nobelpreisrede 6. Juni 1905 nobelprize.org http://nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1903/pierre-curie-lecture.pdf p. 78 (pdf 6/6))
David Hilbert (1862–1943) deutscher Mathematiker
Axiomatisches Denken, 11. September 1917 in Zürich. In: Mathematische Annalen, 78. Band, S. 415 http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN235181684_0078&DMDID=DMDLOG_0031&PHYSID=PHYS_0419 <br class="br">Axiomatisches Denken (1917)
„Wann ist die Zwetschge reif??
Wenn man Stiel reindrücken kann“
Unbekannter Autor
Henri Bergson (1859–1941) französischer Philosoph und Nobelpreisträger
„Ohne Humor bist du wie ein Auto ohne Reifen. Du siehst vielleicht gut aus, aber es rollt nichts.“
Simon Goodlife (1991) deutscher Musiker und Entertainer
Simon Goodlife
Zitat mit Quellenangabe
Quelle: https://www.zillertalerzeitung.at/de/gemeinden/gerlos/feber-lebensweisheiten-humor Feber Lebensweisheiten Humor, Zillertaler Zeitung, 1. Dezember 2017, abgerufen am 17. März 2018
„Reif ist der Mensch, wenn er nicht mehr Erster sein muss.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 247
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Quelle: aus irgend einer Zeitschrift entnommen, da ich quasi diese schöne Herbstbeginn-Beschreibung schon länger habe weiß ich leider nicht nicht mehr welche es war - sorry