Zitate über Partei

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema partei, mehr, ehe, politik.

Insgesamt 119 Zitate, Filter:

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„Ich kenne keine Parteien mehr, Ich kenne nur Deutsche.“

—  Wilhelm II. deutscher Kaiser und König von Preußen 1859 - 1941

Rede zur Eröffnung der zweiten Session 1914 des Reichstags im Weißen Saale des Königlichen Schlosses zu Berlin am 4. August 1914. Reichstagsprotokolle 1914/1918,1 http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt_k13_bsb00003402_00013.html, Seite 2 rechte Spalte
Variante: Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche!

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„Die Partei ist Hitler, Hitler ist Deutschland, und Deutschland ist Hitler! Sieg heil!“

—  Rudolf Heß deutscher Politiker (NSDAP), MdR 1894 - 1987

Rede am 10. September 1934 auf dem Reichsparteitag in Nürnberg, Völkischer Beobachter vom 12. September 1934, zitiert in Till Philip Koltermann, Abe Yasuko: Der Untergang des Dritten Reiches im Spiegel der deutsch-japanischen Kulturbegegnung 1933–1945, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-447-06072-1, S. 103 books.google https://books.google.de/books?id=NJZ7mImJkUYC&q=%22die+partei+ist%22

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„Eine Partei kann immer nur ein Mittel sein. Und immer gibt es nur einen einzigen Zweck: die Macht.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

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„Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird.“

—  Rosa Luxemburg Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus 1871 - 1919

Die russische Revolution. Eine kritische Würdigung, Berlin 1920 S. 109; Rosa Luxemburg - Gesammelte Werke Band 4, S. 359, Anmerkung 3 Dietz Verlag Berlin (Ost), 1983. Nach einer anderen Ausgabe lautet das Zitat so: "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern." Rosa Luxemburg: Breslauer Gefängnismanuskripte zur Russischen Revolution. Textkritische Ausgabe. Manuskriptdruck. Rosa-Luxemburg-Forschungsberichte. Heft 2. Hrsg. von Klaus Kinner und Manfred Neuhaus. Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e. V. 2001. S. 34

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„Wißt ihr, Genossen«, sagte Stalin, »was ich über diese Frage denke? Ich meine, daß es völlig unwichtig ist, wer und wie man in der Partei abstimmen wird; überaus wichtig ist nur das eine, nämlich wer und wie man die Stimmen zählt.“

—  Josef Stalin sowjetischer Politiker 1879 - 1953

Boris Baschanow: Ich war Stalins Sekretär. [Aus d. Russ. von Josef Hahn] Ullstein 1977. S. 68 books.google https://books.google.de/books?hl=de&id=Om_NAAAAMAAJ&dq=z%C3%A4hlt
"Знаете, товарищи, - говорит Сталин, - что я думаю по этому поводу: я считаю, что совершенно неважно, кто и как будет в партии голосовать; но вот что чрезвычайно важно, это - кто и как будет считать голоса". - Борис Бажанов: Воспоминания бывшего секретаря Сталина, ГЛАВА 5. http://lib.ru/MEMUARY/BAZHANOW/stalin.txt

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„Was immer für Aufschrift die Parteien tragen, was immer für Schlachtruf von den Demagogen erschallt, die sie führen, man hat tatsächlich nur die Wahl zwischen der Plutokratie auf der einen und einer Horde lächerlicher Utopisten auf der anderen Seite.“

—  Henry Louis Mencken US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller 1880 - 1956

Demokratenspiegel. Die Zukunft der Demokratie http://mencken.atspace.org/mencken9_3.htm
Original englisch: "Whatever the label on the parties, or the war cries issuing from the demagogues who lead them, the practical choice is between the plutocracy on the one side and a rabble of preposterous impossibilists on the other."
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„Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei.“

—  Max Frisch Schweizer Architekt und Schriftsteller 1911 - 1991

Tagebuch 1946 - 1949, S. 329, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1972
Tagebuch 1946-1949

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„Der Nationalsozialismus hat den Rassenwahn aufgebracht. In Wirklichkeit gibt es aber nur zwei Menschenrassen, nämlich die "Rasse" der anständigen Menschen und die "Rasse" der unanständigen Menschen. Und die "Rassentrennung" verläuft quer durch alle Nationen und innerhalb jeder einzelnen Nation quer durch alle Parteien.“

—  Viktor Frankl österreichischer Neurologe und Psychiater, Begründer der Logotherapie und der Existenzanalyse 1905 - 1997

Rede am 10. März 1988 auf dem Wiener Rathausplatz "in memoriam 1938". In: Logotherapie und Existenzanalyse: Texte aus sechs Jahrzehnten, Beltz, Weinheim 2003. S. 299

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„(…) Ich, die Partei und der HC Strache“

—  Heinz-Christian Strache österreichischer Politiker (FPÖ) 1969

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„Sie können eine Partei retten, Sie können sie nach oben führen, aber Sie werden nicht erleben, dass letzten Endes dafür Dankbarkeit herrscht.“

—  Horst Seehofer deutscher Politiker 1949

nach Druck aus der Partei, das Amt des Ministerpräsidenten an seinen Rivalen Markus Söder abzugeben, zitiert bei tagesschau.de 3. März 2018 http://www.tagesschau.de/inland/seehofer-529.html

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„Es ist für mich inakzeptabel, wenn rechtsradikales Gedankengut von einer Partei vertreten wird, die durch ihre Wählbarkeit legitimiert ist.“

—  Margot Käßmann deutsche Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers 1958

über ein mögliches Verbot der NPD, in einem epd-Interview am 28. Dezember 2006. evlka.de http://www.evlka.de/gemeinde-leiten/nachrichten.php3?id=5346

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„Die wahre Volksgemeinschaft, die der Nationalsozialismus geschaffen hat, muß erhalten werden; der Wahnsinn der Parteien wie vor 1933 darf nicht wieder Platz greifen.“

—  Karl Dönitz deutscher Großadmiral und Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg; letzter deutscher Reichsprä… 1891 - 1980

Niederschrift vom 15. Mai 1945 im "Dönitz-Tagebuch", in Walter Lüdde-Neurath: Regierung Dönitz - Die letzten Tage des Dritten Reiches. Erstveröffentlicht 1951 als Heft 2 der Göttinger Beiträge für Gegenwartsfragen, Völkerrecht, Geschichte, Internationalpolitik, hrsg. vom Institut für Völkerrecht an der Universität Göttingen. Druffel-Verlag 1981. S. 197 books.google http://books.google.de/books?id=bI-gAAAAMAAJ&q=%22wahnsinn. Zitiert in: Herbert Kraus: Karl Dönitz und das Ende des „Dritten Reiches“, in Hans-Erich Volkmann (Hrsg.): Ende des Dritten Reiches – Ende des Zweiten Weltkrieges. Eine perspektivische Rückschau. Herausgegeben im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. München 1995. ISBN 3-492-12056-3, S. 14, sowie in Walter Rahn: Deutsche Marinen im Wandel books.google.de S. 537 http://books.google.de/books?id=HMY6JG_X-ZAC&pg=PA537, books.google.de S. 544 Fn. 53 http://books.google.de/books?id=HMY6JG_X-ZAC&pg=PA544

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„Der Fanatismus ist gerade bei den Gebildeten zu Hause.“

—  Max Stirner, buch Der Einzige und sein Eigentum

Der Einzige und sein Eigentum

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„Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten.“

—  John Stuart Mill ehemaliger englischer Philosoph und Ökonom und einer der einflussreichsten liberalen Denker des 19. Jahrhunderts 1806 - 1873

Utilitarismus
(Original engl.: "It is better to be a human being dissatisfied than a pig satisfied; better to be Socrates dissatisfied than a fool satisfied. And if the fool, or the pig, are of a different opinion, it is because they only know their own side of the question. The other party to the comparison knows both sides.) - Utilitarianism, 1863, Chapter 2. gutenberg.org http://www.gutenberg.org/etext/11224

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„Partei ist der Wahnsinn der Vielen zum Vorteil von Wenigen.“

—  Alexander Pope englischer Dichter, Übersetzer und Schriftsteller 1688 - 1744

Vermischte Gedanken

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„Lasst mich Euch nochmals auf das eindringlichste vor den verderblichen Wirkungen der Parteien warnen.“

—  George Washington erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika 1732 - 1799

Abschiedsbotschaft, 1796, zitiert nach: Avalon Project, Washington's Farewell Address 1796 http://avalon.law.yale.edu/18th_century/washing.asp
Original engl.: "Let me now [..] warn you in the most solemn manner against the baneful effects of the spirit of party generally."

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„Alle Leute sind entweder charmant oder langweilig. Ich ergreife Partei für die Charmanten.“

—  Oscar Wilde, Lady Windermeres Fächer

Lady Windermeres Fächer, 1. Akt / Lord Darlington
Original engl.: "People are either charming or tedious. I take the side of the charming."
Lady Windermeres Fächer - Lady Windermere's Fan (1892)

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„Man hat mir oft angeboten, in eine Partei einzutreten - eher sterbe ich. Ich will frei sein und nicht den Mist irgendeines Bezirksvorsitzenden nachbeten und Wähler anlügen.“

—  Joachim Fuchsberger deutscher Schauspieler und Entertainer 1927 - 2014

Stuttgarter Zeitung Nr. 58/2007 vom 10. März 2007, S. 35

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„Die Fratze des Parteigeists ist mir mehr zuwider als irgendeine andere Karikatur.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

an Friedrich Schiller, 17. Mai 1797
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche

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„Früher oder später muss man Partei ergreifen, wenn man ein Mensch bleiben will.“

—  Graham Greene, buch Der stille Amerikaner

Der stille Amerikaner, Deutsch von Walther Puchwein. Hamburg 1958, S. 281
Original: "Sooner or later … one has to take sides – if one is to remain human." - The Quiet American, Part IV, chapter 2

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„Das denkwürdige Datum, an dem das Manifest der Kommunistischen Partei veröffentlicht wurde (Februar 1848), erinnert an unseren ersten und unanfechtbaren Eintritt in die Geschichte.“

—  Antonio Labriola italienischer Philosoph, Professor der theoretischen Philosophie an der Universität in Rom 1843 - 1904

Anm.: Im Februar 1848 brachen mit der Februarrevolution 1848 in Frankreich die Revolutionen von 1848/49 in Europa aus; Zum Gedächtnis des Kommunistischen Manifestes. Mit einer Einleitung von Franz Mehring http://www.vulture-bookz.de/marx/archive/volltext/Labriola_1895~Zum_Gedaechtnis_des_Kommunistischen_Manifestes.pdf (17mb), Faksimile der Ausgabe von 1909, Neue Kritik Frankfurt 1970, Haupttext S.1 ISBN 3-80150051-9
Original it.: "La data memorabile della pubblicazione del Manifesto dei comunisti (febbraio 1848) ci ricorda il nostro primo e sicuro ingresso nella storia." - In memoria del manifesto http://trotsky.org/italiano/archive/labriola/1895/inmemoriadelmanifesto.htm, 1895

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„Die Nazi-Partei war alles, aber das deutsche Volk - nichts.“

—  Hans Fallada deutscher Schriftsteller 1893 - 1947

Jeder stirbt für sich allein. Roman. Berlin, Aufbau, 2011. ISBN 978-3-351-03349-1.

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„Den Sozialisten in allen Parteien.“

—  Friedrich August von Hayek, buch Der Weg zur Knechtschaft

Widmung von "Der Weg zur Knechtschaft, Olzoh Verlag, München, Neuauflage 2007, ISBN 987-3-7892-8227-0."

„Wir dürfen auch im Ausland nicht, wie wir bisher getan haben, stets zu der Partei halten, die es auf Vergewaltigung wichtiger Kulturelemente zugunsten der eigenen nationalen Vorherrschaft abgesehen hat. Das wird sich stets rächen, wie es sich in der Türkei gerächt hat. Wir hätten nicht türkischer sein dürfen als der Türke.“

—  Friedrich Schrader deutscher Schriftsteller und Orientalist 1865 - 1922

Eine Flüchtlingsreise durch die Ukraine. Tagebuchblätter meiner Flucht aus Konstantinopel. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1919, S. 112 f. staatsbibliothek-berlin.de https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN719543363&PHYSID=PHYS_0122

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„Mittelfristig werden wir ohne Muslime keine Wahlen mehr gewinnen. Die CSU muss sich daher öffnen. Ich denke, viele Muslime sind ähnlich wie CSU-Wähler: Konservativ, religiös und heimatbezogen. Gerade um die liberalen Muslime müssen wir als Partei werben.“

—  Martin Neumeyer deutscher Politiker, MdL 1954

Interview mit dem Münchner Merkur, 30. November 2007 Artikelscan http://www.pi-news.net/wp/uploads/2007/11/neumeyer3.jpg

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„Guttenberg hat große Fehler gemacht und eingestanden. In einer Partei, die das C im Namen trägt muss Vergebung möglich sein“

—  Michael Glos deutscher Politiker, MdB 1944

Süddeutsche Zeitung, 12.08.2011

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„Die Grünen sind keine Partei, sondern der politische Arm von Krawallmachern, Steinwerfern und Brandstiftern.“

—  Alexander Dobrindt deutscher Politiker (CSU), MdB 1970

sueddeutsche.de http://www.sueddeutsche.de/politik/csu-generalsekretaer-dobrindt-die-gruenen-der-politische-arm-von-steinewerfern-1.1029118, Süddeutsche Zeitung, 27. November 2010

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„Was ist schließlich ein Papst, ein Präsident oder ein Generalsekretär anderes als jemand, der sich für einen Papst oder einen Generalsekretär oder genauer: für die Kirche, den Staat, die Partei oder die Nation hält? Das einzige, was ihn von der Figur in der Komödie oder vom Größenwahnsinnigen unterscheidet, ist, daß man ihn im allgemeinen ernst nimmt und ihm damit das Recht auf diese Art von 'legitimem Schwindel', wie Austin sagt, zuerkennt.“

—  Pierre Bourdieu französischer Soziologe 1930 - 2002

Die verborgenen Mechanismen der Macht. Hamburg 1992, S. 86. übersetzer: Jürgen Bolder. ISBN 3-87975-605-8
Original französisch: "Après tout, qu’est-ce qu’un pape, un président ou un secrétaire général, sinon quelqu’un qui se prend pour un pape ou un secrétaire général ou plus exactement pour l’Église, l’État, le Parti, ou la nation? Seule chose : ce qui le sépare du personnage de comédie ou du mégalomane, c’est qu’on le prend généralement au sérieux et qu’on lui reconnaît ainsi le droit à cette sorte « d’imposture légitime » comme dit Austin. - Interventions, 1961-2001: science sociale & action politique. Agone, 2002. p. 176

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„Der Dichter steht auf einer höhern Warte, // Als auf den Zinnen der Partei.“

—  Ferdinand Freiligrath deutscher Lyriker, Dichter und Übersetzer 1810 - 1876

Aus Spanien, 1841. In: Ein Glaubensbekenntniß. Zeitgedichte. Mainz: Victor von Zabern, 1844. S. 9.

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„Wir wissen erstaunlich wenig über die verschiedenen Aspekte unserer Umwelt, von ihren frühesten Anfängen bis zu ihrem jetzigen Zustand. Auch die Frage, wie sie bewahrt und geschützt werden kann, ist noch nicht beantwortet. In sämtlichen Diskussionen überschätzen alle Parteien das Ausmaß und die Zuverlässigkeit des vorhandenen Wissens.“

—  Michael Crichton, buch Welt in Angst

Welt in Angst. München 2005. ISBN 3-89667-210-X. Nachwort. S. 514. Übersetzer: Ulnke Wasel und Klaus Timmermann
"We know astonishingly little about every aspect of the environment, from its past history, to its present state, to how to conserve and protect it. In every debate, all sides overstate the extent of existing knowledge and its degree of certainty." - State of Fear

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„Ich war einer der letzten Live-Rock'n'Roller der deutschen Politik. Jetzt kommt in allen Parteien die Playback-Generation.“

—  Joschka Fischer deutscher Politiker 1948

nach der Abwahl der rot-grünen Bundesregierung, taz http://www.taz.de/pt/2005/09/23/a0142.1/text, 23. September 2005

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„Ich bin die Stimme der Partei. Bringen Sie das Geld mit, dann dürfen Sie auch mitreden.“

—  Franz-Josef Strauß deutscher Politiker (CSU), MdL, MdB, MdEP 1915 - 1988

über die CSU, Süddeutsche Zeitung, 25. Mai 1970

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„Ich bin tatsächlich der einzige Parteivorsitzende seit Gründung der Bundesrepublik, der seine Partei finanziert.“

—  Gerhard Frey deutscher Politiker und Verleger 1933 - 2013

National-Zeitung 37/1998, 12. Juni 1998, zitiert nach Mecklenburg, Braune Gefahr, S. 15

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„Die SPD ist und bleibt die Partei der praktischen Vernunft.“

—  Gerhard Schröder Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1944

Pressekonferenz zum SPD-Wahlmanifest, 5. Juli 2005, zitiert in stern.de http://www.stern.de/politik/deutschland/:SPD-Wahlmanifest-Schr%F6der-Bundes-Genossen/542660.html, 5. Juli 2005.

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„Die Selbständigkeit der Partei bedingt die Unselbständigkeit der Parteiglieder.“

—  Max Stirner, buch Der Einzige und sein Eigentum

S. 313, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/321
Der Einzige und sein Eigenthum (1845)

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„Ich fürchte, wir sehen gerade die Vorboten einer Rentnerdemokratie: Die Älteren werden immer mehr, und alle Parteien nehmen überproportional Rücksicht auf sie.“

—  Roman Herzog ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1934 - 2017

zitiert in: »Herzog warnt vor "Rentner-Demokratie"«, 11. April 2008, spiegel.de http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,546690,00.html

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„Wir als CSU müssen deutlich machen, dass wir eine Partei der Mitte sind. Aber die demokratische Rechte muss sich bei uns aufgehoben fühlen.“

—  Günther Beckstein deutscher Politiker, MdL, MdB 1943

DIE WELT, 16. Oktober 2004; Welt am Sonntag, 17. Oktober 2004

„Der Krebs der Republik, die festgefügten Parteien, hat seine Metastasen längst in alle Organe, ja in alle Teile des Körpers des Gemeinwesens ausgebreitet.“

—  Karl Albrecht Schachtschneider deutscher Staatsrechtler 1940

Sittlichkeit und Moralität, gkpn.de http://www.gkpn.de/schachtschneider_moralitaet1.pdf

„Mit Parteien, die diesen Staat und die Demokratie beseitigen wollen, um ein »Viertes Reich« zu errichten, gibt es keine Gemeinsamkeiten und auch keinerlei Kooperation.“

—  Rolf Schlierer deutscher Politiker, MdL, seit 1994 Bundesvorsitzender 1955

über die Stellung zu seiner Partei zur 2004 geschlossenen Allianz aus DVU und NPD, heise.de http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18742/1.html, auch zitiert in Hans Zehetmair: "Das deutsche Parteiensystem, VS Verlag, 2004, S. 207

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„Die kann Partei.“

—  Franz Müntefering deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB 1940

über Andrea Nahles, Berliner Zeitung http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/1101/seite3/0015/index.html, 31. Oktober 2005

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„Die unmittelbare Aufgabe, die sich Stalin gestellt hat, ist die Zersplitterung der Partei, die Beseitigung der Opposition, die Gewöhnung der Partei an die Methode der Hinrichtung.“

—  Leo Trotzki Sowjetischer Revolutionär, Politiker und Gründer der Roten Armee 1879 - 1940

Die wirkliche Lage in Russland. Übersetzt von Wilhelm Cremer. Hellerau: Avalun-Verlag 1928, S. 16, http://gutenberg.spiegel.de/buch/5919/1

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„Die CDU ist keine konservative Partei.“

—  Volker Kauder deutscher Politiker (CDU), MdB 1949

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 34 vom 24. August 2008, S. 5, online im faz.net http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~ECB7AE0F3CDA84EE09D8B5F170505C79E~ATpl~Ecommon~Scontent.html (Abfrage: 27. August 2008)

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„Wir stellen die Systemfrage! Für alle von den geheimen Diensten noch einmal zum Mitschreiben: Die, die aus der PDS kommen, aus der EX-SED, und auch die neue Partei DIE LINKE – wir stellen die Systemfrage.“

—  Lothar Bisky deutscher Politiker 1941 - 2013

Rede auf der 3. Tagung des 10. Parteitages der Linkspartei. PDS am 15. Juni 2007. DISPUT 6/2007, Seite 55

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„Diese Partei [Die Linke] sollte endlich aufhören, zu heucheln, sondern sich dazu bekennen, dass sie den Boden für den Rechtsradikalismus im Osten stark mitbereitet hat. Ihren Mitgliedern sind Menschenleben nur dann wichtig, wenn sie sich politisch instrumentalisieren lassen.“

—  Freya Klier deutsche Autorin und Regisseurin 1950

Quelle: »"Neger", "Fidschis" und die Heuchelei der Linken«, Die Welt, 21. November 2011, welt.de http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13727979/Neger-Fidschis-und-die-Heuchelei-der-Linken.html

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„Alle Parteien machen ihren Wählern was vor, aber es gibt keine Partei, die eine so grandiose Differenz zwischen ihrem Image und ihrer Realität hat.“

—  Jutta Ditfurth deutsche Politikerin und Autorin 1951

mit Bezug auf die Grünen auf Spiegel Online http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,745943,00.html, 20. Februar 2011

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„Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei.“

—  Max Frisch Schweizer Architekt und Schriftsteller 1911 - 1991

Tagebuch 1946 - 1949, S. 329, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1972
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Variante: Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen wollte, bereits vollzogen.

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