Zitate von Gerhard Schröder

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Gerhard Schröder

Geburtstag: 7. April 1944

Gerhard Fritz Kurt Schröder ist ein deutscher Rechtsanwalt, Lobbyist und ehemaliger Politiker der SPD. Er war von 1990 bis 1998 niedersächsischer Ministerpräsident sowie von Oktober 1998 bis November 2005 der siebte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Von 1999 bis 2004 war er zudem Vorsitzender der SPD.

Seit dem Ende seiner politischen Karriere ist er als Rechtsanwalt sowie in verschiedenen Positionen in der Wirtschaft tätig, unter anderem als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Nord Stream AG und als Lobbyist.

Zitate Gerhard Schröder

„Man kann es so oder so machen. Ich bin für so.“

—  Gerhard Schröder

DER SPIEGEL 27/2003

„Ich habe immer gesagt, ich will mich messen lassen an der signifikanten Reduzierung der Arbeitslosigkeit. Und ich füge hinzu: Wenn wir das in der nächsten Legislaturperiode nicht schaffen, die Arbeitslosigkeit zurückzuführen und das Ausbildungsplatzproblem zu lösen, dann haben wir es auch nicht verdient, wieder gewählt zu werden.“

—  Gerhard Schröder

RTL, 8. August 1998, zitiert nach einem Wahlplakat der CDU, zitiert in Marco Althaus: "Kampagne 2!", IT Verlag Berlin:Hamburg-Münster, 2003, ISBN 3825859959, Seite 240, books.google.com http://books.google.de/books?id=RgDRsdCZ93YC&pg=PA240-IA8&dq=Wenn+wir+das+in+der+n%C3%A4chsten+Legislaturperiode+nicht+schaffen,+die+Arbeitslosigkeit+zur%C3%BCckzuf%C3%BChren+und+das+Ausbildungsplatzproblem+zu+l%C3%B6sen,+dann+haben+wir+es+auch+nicht+verdient,+wieder+gew%C3%A4hlt+zu+werden&lr=lang_de&sig=d3Aktwo_ZDxaWoJq5U3WZV6rqLE, auch zitiert im Hamburger Abendblatt, 10. Juli 2002, abendblatt.de http://www.abendblatt.de/daten/2002/07/10/45205.html

„Wer arbeiten kann, aber nicht will, der kann nicht mit Solidarität rechnen. Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft!“

—  Gerhard Schröder

Bildzeitung, 6. April 2001, vgl. spiegel.de 06.04.2001 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/konjunktur-schroeder-fordert-optimismus-a-126777.html

„Alles wird überlagert von der Vorstellung, dass dieses Land in Bedrängnis kommt, weil man zehn Euro pro Quartal beim Arzt abliefern soll. Als wenn das die Schicksalsfrage der Nation wäre.“

—  Gerhard Schröder

manager magazin, Heft 3/2004, manager-magazin.de http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,286977,00.html

„Auch Sie ganz persönlich können Konjunkturmotor sein.“

—  Gerhard Schröder

Neujahrsansprache 2003/2004, zeit.de https://www.zeit.de/reden/deutsche_innenpolitik/200352_schroeder_neujahr/seite-2

„Die Agenda 2010 sind nicht die zehn Gebote, und niemand, der daran mitgearbeitet hat, sollte sich als Moses begreifen.“

—  Gerhard Schröder

am 15. Oktober 2007 in Berlin zu Bestrebungen, einzelne Punkte der Agenda wieder zu ändern. www.shz.de http://www.shz.de/listen/uebersicht-zitat-des-jahres-2007/artikelansicht-zitat-des-jahres-2007/article/1142/der-altkanzl.html

„Die SPD ist und bleibt die Partei der praktischen Vernunft.“

—  Gerhard Schröder

Pressekonferenz zum SPD-Wahlmanifest, 5. Juli 2005, zitiert in stern.de http://www.stern.de/politik/deutschland/:SPD-Wahlmanifest-Schr%F6der-Bundes-Genossen/542660.html, 5. Juli 2005.

„Hol' mir mal 'ne Flasche Bier, sonst streik ich hier, und schreibe nicht weiter!“

—  Gerhard Schröder

Autogrammstunde bei einem Sommerfest, 2000, zitiert bei spiegel.de http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,226803,00.html, 12. Dezember 2002, wurde in einem späteren Lied von Stefan Raab zitiert, vgl. spiegel.de http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,226803,00.html, 12. Dezember 2002.

„Ich werde der nächsten Bundesregierung nicht angehören. Definitiv nicht angehören! Aber, euer Empfang hat mir eines deutlich gemacht: Ich möchte gerne unter euch bleiben. Ich weiß, wo ich herkomme und deswegen weiß ich auch, wo ich hingehöre.“

—  Gerhard Schröder

beim Kongress der IG BCE am Mittwoch, 12. Oktober 2005 in Hannover, bundesregierung.de http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Bulletin/2001__2005/2005/10/__Anlagen/nr-81-1904349,property=publicationFile.pdf

„Jeder Akt der Vertreibung, so unterschiedlich die historischen Hintergründe auch sein mögen, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

—  Gerhard Schröder

Grußwort zum Festakt des 50. Tags der Heimat am 5. September 1999 in Stuttgart, Das Ostpreußenblatt 11. September 1999 http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv99/3699o02.htm

„Nach 40 Jahren Bundesrepublik sollte man eine neue Generation in Deutschland nicht über die Chancen einer Wiedervereinigung belügen. Es gibt sie nicht.“

—  Gerhard Schröder

Interview BILD-Zeitung, 12. Juni 1989, zitiert nach ADN/Neues Deutschland 13. Juni 1989 http://www.nd-archiv.de/ausgabe/1989-06-13

„Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: Raus, und zwar schnell.“

—  Gerhard Schröder

BILD am Sonntag, 20. Juli 1997

„Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen eine friedliche Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen.“

—  Gerhard Schröder

am 24. März 1999 im deutschen Fernsehen; zitiert im Film: Es begann mit einer Lüge. Wie die Nato im Krieg um Kosovo Tatsachen verfälschte und Fakten erfand. Ein Film von Jo Angerer und Mathias Werth. ausgestrahlt im Ersten Deutschen Fernsehen am 8. Februar 2001. vollständiges Manuskript der Sendung http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/NATO-Krieg/ard-sendung.html

„Wir müssen darauf bestehen, dass unserer Integrationsbereitschaft ein Integrationswille bei denen entspricht, die zu uns kommen.“

—  Gerhard Schröder

Laudatio anlässlich der Verleihung des Preises für Toleranz und Verständigung, 20. November 2004, zitiert nach dradio.de http://www.dradio.de/dlr/sendungen/fazit/323593/
Variante: Wir müssen darauf bestehen, dass unserer Integrationsbereitschaft der Integrationswille bei denen entspricht, die zu uns kommen

„Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelen abfordern müssen.“

—  Gerhard Schröder

Regierungserklärung am 14. März 2003, Plenarprotokoll 15/32 dip21.bundestag.de http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/15/15032.pdf, S. 2479 (D)
Variante: Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern müssen.

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