„Man soll bei der CDU sich ja nicht dem Glauben hingeben, man könnte auf die Stammwähler keine Rücksicht mehr nehmen, man bräuchte auf die nationalkonservativen Wähler, nationalliberalen Wähler kein Rücksicht mehr zu nehmen, man könnte auf die Vertriebenen verzichten, man könnte auch auf die Wähler im ländlichen Umfeld, bei den Bauern, um etwa dann neue Schichten sich zu öffnen, das ist eine Fehlrechnung. Und ich habe erklärt, im übrigen im vollen Einvernehmen mit Helmut Kohl, der sich ja genau zu dieser Formulierung bekannt hat, sie hundertmal mit mir besprochen hat, dass es rechts von der CDU/CSU keine demokratisch legitimierte Partei geben darf.“

Quelle: SWR: Rechts von der CSU https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/aexavarticle-swr-39568.html, 9. August 1987, abgerufen am 17. Juni 2020.

Übernommen aus Wikiquote. Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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„Ich fürchte, wir sehen gerade die Vorboten einer Rentnerdemokratie: Die Älteren werden immer mehr, und alle Parteien nehmen überproportional Rücksicht auf sie.“

—  Roman Herzog ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1934 - 2017

zitiert in: »Herzog warnt vor "Rentner-Demokratie"«, 11. April 2008, spiegel.de http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,546690,00.html

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„Nichts integriert in der CSU so sehr, wie wenn's gegen die CDU geht.“

—  Markus Söder deutscher Politiker (CSU) und Bayerischer Staatsminister der Finanzen 1967

taz, 27. August 1997

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„Die CDU ist keine konservative Partei.“

—  Volker Kauder deutscher Politiker (CDU), MdB 1949

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 34 vom 24. August 2008, S. 5, online im faz.net http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~ECB7AE0F3CDA84EE09D8B5F170505C79E~ATpl~Ecommon~Scontent.html (Abfrage: 27. August 2008)

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„Im Cyberspace haben wir jetzt die Wahl zwischen buchhalterischer Organisation oder einer demokratischen.“

—  David Chaum US-amerikanischer Kryptologe 1955

Chaums Traum, Digitales Geld: von der Vision zur Wirklichkeit, Konr@d, Ausgabe Nr.2, 1997, Seite 103.

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„Die Sonne schien, da sie keine Wahl hatte, auf nichts Neues.“

—  Samuel Beckett, buch Murphy

Murphy. „Vom Verfasser autorisierte Übertragung“ aus dem Englischen. rororo Hamburg 1959 ff., S. 5. Erster Satz des Romans.
"The sun shone, having no alternative, on the nothing new." - Murphy. Grove Press New York, 1957

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„Zukunft braucht Herkunft; Wahl braucht Üblichkeiten.“

—  Odo Marquard deutscher Philosoph 1928 - 2015

Apologie des Zufälligen. Reclam 1996, S. 125 books.google https://books.google.de/books?id=ONB4AAAAMAAJ&q=„braucht+herkunft“
Siehe auch Martin Heidegger 1959: "Herkunft aber bleibt stets Zukunft."

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„Was für eine Wahl haben wir? Zwischen Wurst und Leben. Wir wählen das Leben!“

—  Wladimir Wladimirowitsch Putin russischer Politiker 1952

Putin in einem Interview zum Kaukasus-Konflikt. Die Wurst bezeichnet gute wirtschaftliche Beziehungen zu Europa und den USA. www. tagesschau. de, 29. August 2008

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„Wenn ich aber wählen muss zwischen Rechtschaffenheit und Frieden, wähle ich die Rechtschaffenheit.“

—  Theodore Roosevelt US Amerikanischer Politiker, 26. Präsident der USA 1858 - 1919

Original engl.: "But if I must choose between Righteousness and Peace I choose Righteousness." - On the Danger of unwise Peace Treaties http://www.theodore-roosevelt.com/images/research/treditorials/nyt3.pdf, New York Times, 4. Oktober 1914. Sowie in: Theodore Roosevelt, America and the World War, C. Scribner's sons, New York 1915. S. 51. (neu bei Cosimo Classics 2006

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„Nicht zu wählen ist ein Akt der Aufkündigung eines Einverständnisses mit der Politik der Parteien.“

—  Harald Welzer deutscher Sozialpsychologe und Soziologe 1958

Spiegel 22/2013 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-96238982.html; "Das Ende des kleineren Übels - Warum ich nicht mehr wähle" Von Welzer, Harald

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„Ich tue diese Wahl aus rechter Furcht, nicht aus rechtem Wissen.“

—  Albrecht von Brandenburg Kardinal, Kurfürst, Erzbischof von Mainz und Magdeburg, Administrator von Halberstadt, Markgraf von Brandenburg 1490 - 1545

anlässlich der Kaiserwahl im Jahr 1519, zitiert nach Otto Zierer: 'Bild der Jahrhunderte', Bertelsmann-Verlag, o.J., Band 14, S. 95f

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„Wir stehen vor der Wahl zwischen Sklaverei und Freiheit. Wir wählen die Freiheit!“

—  Konrad Adenauer Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1876 - 1967

Regierungserklärung am 3. Dezember 1952 vor dem Bundestag zur Unterzeichnung der Pariser Verträge. youtube. com. Flugblatt der CDU mit Auszug aus der Regierungserklärung: Deutsches Historisches Museum
youtube.com http://www.youtube.com/watch?v=K6cjG058RvI, Plenarprotokoll http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/01/01240.pdf S. 11144 /C); Flugblatt der CDU mit Auszug aus der Regierungserklärung bei Lebendiges Museum Online http://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/dokument-flugblatt-an-alle-deutschen.html und archiviert bei Internet Archive Wayback Machine https://web.archive.org/web/20160825220732/https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/dokument-flugblatt-an-alle-deutschen.html.

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„Alle Parteien machen ihren Wählern was vor, aber es gibt keine Partei, die eine so grandiose Differenz zwischen ihrem Image und ihrer Realität hat.“

—  Jutta Ditfurth deutsche Politikerin und Autorin 1951

mit Bezug auf die Grünen auf Spiegel Online http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,745943,00.html, 20. Februar 2011

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