Zitate über Lob
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema lob, tag, gott, menschen.
Zitate über Lob
„Ich kann nicht an einen Gott glauben, der die ganze Zeit gelobt werden will.“
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
„Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, die die Frauen an einem Liebhaber mehr loben als lieben.“
Richard Brinsley Sheridan (1751–1816) irischer Dramatiker und Politiker
Die Nebenbuhler, II, 2
„Ein Klassiker ist ein Buch, das die Leute loben, aber nicht lesen.“
Ernest Hemingway (1899–1961) US-amerikanischen Schriftsteller
Following the Equator
Epiktet (50–138) griechischer Philosoph
Fragment 22 möglicherweise aus dem Handbuch der Moral <br class="br">Zugeschrieben <br class="br">Quelle: Johann Georg Schulthess: Bibliothek der Griechischen Philosophen, Band 2, S.553 https://books.google.at/books?id=_7k-AAAAcAAJ&pg=PA553. Verlag Orell, Geßner und Füsslin, Zürich, 1778.
„Lob macht schlechte Menschen noch schlechter und gute unerträglich.“
Hermann Hesse (1877–1962) deutschsprachiger Schriftsteller
„Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann.“
Freidank mittelhochdeutscher Spruchdichter
Bescheidenheit 25, Vom Lobe
„Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.“
Sigmund Freud (1856–1939) Begründer der Psychoanalyse
Vielfach, aber stets ohne nähere Quellenangabe, Freud zugeschrieben, so zum Beispiel in der Rede des Bundespräsidenten Johannes Rau vom 8. April 2002 in Koblenz und auch ab 19. August 2008 in Wikipedia :w:Liste geflügelter Worte/G#Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos. Im Werk Freuds und seriösen Veröffentlichungen über ihn ist davon aber nichts zu finden. Die älteste Fundstelle bei Google ist ein Buch des Politologen und Gewerkschafters Wolfgang Kowalsky von 1991, in dem ohne Erwähnung Freuds lediglich von einem „Bonmot“ die Rede ist, books.google https://books.google.de/books?id=v6EzAAAAIAAJ&q=machtlos. <br class="br">Fälschlich zugeschrieben
„Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“
Friedrich Schiller Wallensteins Tod
Wallensteins Tod, V, 4 / Gordon
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Tod
„[…] daß man den Künstler dann erst recht lobt, wenn man über sein Werk sein Lob vergißt.“
Gotthold Ephraim Lessing buch Emilia Galotti
I, 4 / Prinz. S. 12
Emilia Galotti
„Es gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das größte ist.“
Jean Paul (1763–1825) deutscher Schriftsteller
Bemerkungen über den Menschen, SW Abt.2, Bd.5 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
Bemerkungen über den Menschen
„Dass du gewiss in Bayreuth selig sein wirst, so sehr sind dessen Häuser und Berge zu loben.“
Siebenkäs, 1795/96
Siebenkäs
Friedrich Schiller Das Lied von der Glocke
Das Lied von der Glocke, Vers 5ff., S. 251
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Das Lied von der Glocke (1799)
„Ein Klassiker ist ein Buch, das die Leute loben, aber nicht lesen.“
Mark Twain buch Following the Equator
Following the Equator, chapter XXV
Original engl.: »Classic.« A book which people praise and don't read."
Following the Equator
„[M]ein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2171 f. / Frosch
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Was ich nicht loben kann, // Davon sprech ich nicht.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Zahme Xenien IV
Gedichte, Zahme Xenien (1827)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
zu Johann Peter Eckermann, 17. Februar 1829
Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)
François de La Rochefoucauld (1613–1680) französischer Schriftsteller
Reflexionen, Maxime 95
Original franz.: "La marque d'un mérite extraordinaire est de voir que ceux qui l'envient le plus sont contraints de le louer."
Gotthold Ephraim Lessing Die Sinngedichte an den Leser
Sinngedichte, "Die Sinngedichte an den Leser" zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005256453 <br class="br">Sinngedichte
Friedrich von Logau (1605–1655) Dichter des Barock
Heutige Welt-Kunst. Aus: Sinngedichte, 2,23. Hrsg. von Carl Wilhelm Ramler und Gotthold Ephraim Lessing, Leipzig 1759, S. 41.
August von Platen An die Tulpe
An die Tulpe. Aus: Gesammelte Werke in 5 Bänden. Band 1. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1847. S. 3-4
„Dafür, daß uns am Lob nichts liegt, wollen wir besonders gelobt sein.“
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) österreichische Schriftstellerin
Aphorismen, Reclam Verlag, Stuttgart, 2002, S. 49
Aphorismen
„Ein großer Klassiker ist heutzutage ein Mann, den man loben kann, ohne ihn gelesen zu haben.“
Gilbert Keith Chesterton (1874–1936) englischer Schriftsteller
Aphorismen und Paradoxa
Aphorismen und Paradoxa
Martin Hohmann (1948) deutscher Politiker (CDU), MdB
Rede zum Nationalfeiertag, 3. Oktober 2003, taz.de http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2004/03/03/a0191 <br class="br">Zitste mit Quellenangabe
„Auch wenn die Kräfte fehlen, ist doch der [gute] Wille zu loben.“
Ovid (-43–17 v.Chr) römischer Dichter
Ex Ponto (Briefe aus der Verbannung) III, Brief IV (an Rufinus), 79
Original lat.: "Ut desint vires tamen est laudanda voluntas."
„Das Bessere seh ich und lob ich, Schlechterem folget das Herz.“
Metamorphosen, 7,20f. (Ü: Voß)
Original lat.: "video meliora proboque, deteriora sequor."
Anselm Feuerbach (1829–1880) deutscher Maler
Kunstkritik. In: Ein Vermächtnis, Hrsg. Henriette Feuerbach, Kurt Wolff Verlag, München 1920, S. 252,
Augustinus von Hippo (354–430) lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike
Confessiones 1,1
Original: (lat) Tu excitas, ut laudare te delectet, quia fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.
„Ueber den Tadel sind viele erhaben; wenige über das Lob.“
Carl Gustav Jochmann (1789–1830) deutscher Publizist
Erfahrungsfrüchte III,36. Darin: Lob und Tadel. In: Reliquien. Aus [Jochmann's] nachgelassenen Papieren. Gesammelt von Heinrich Zschokke. Dritter Band. Hechingen 1838. S. 173 books.google http://books.google.de/books?id=jHsHAAAAQAAJ&pg=RA2-PA173
Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (1848–1931) deutscher Klassischer Philologe
Die griechische Literatur des Altertums, in: Die griechische und lateinische Literatur und Sprache, Leipzig ³1912, S. 318
William Shakespeare Verlorene Liebesmüh
Love's Labours Lost Übersetzung Baudissin zeno.org, 1588 / Die Prinzessin von Frankreich
Original engl. "Good Lord Boyet, my beauty, though but mean, // Needs not the painted flourish of your praise: // Beauty is bought by iudgement of the eye, // Not uttred by base sale of chapmens tongues"
Verlorene Liebesmüh (Liebes Leid und Lust) - Love's Labours Lost
„Ich finde bewundern höflicher als loben.“
Marie de Sevigné (1626–1696) Marquise de Sévigné
Brief an Frau von Grignan vom 21. Juli 1680
Original franz.: "Je trouve plus poli d'admirer que de louer."
Theo Müller (1940) deutscher Unternehmer
Der große Vereinfacher, in: Lebensmittelzeitung 27. Juli 2005
Franz Josef Wagner (1943) deutscher Boulevardjournalist
30. Dezember 2002
Aus Wagners Kolumne
„Um die Fehler eines Mädchens herauszufinden, loben Sie es vor ihren Freundinnen.“
Benjamin Franklin (1706–1790) amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann
„Verzicht ist die einzige Form des Nichtstuns,
die das Lob einer guten Tat verdient.“
Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 89
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 104
„Lob kann ebenso respektlos sein wie Tadel.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 143
„Wer viel und gerne Lob verteilt,
der lügt dabei, und grinst noch breit.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 148
„Wer sich mit fremden Federn schmückt,
sehr oft vom Lob am meisten kriegt.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 250
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 273