„Was ich nicht loben kann, // Davon sprech ich nicht.“

Zahme Xenien IV
Gedichte, Zahme Xenien (1827)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Johann Wolfgang von Goethe780
deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Ähnliche Zitate

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„Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Tod

Wallensteins Tod, V, 4 / Gordon
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Tod

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„Ich finde bewundern höflicher als loben.“

—  Marie de Sevigné Marquise de Sévigné 1626 - 1696

Brief an Frau von Grignan vom 21. Juli 1680
Original franz.: "Je trouve plus poli d'admirer que de louer."

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„Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.“

—  Sigmund Freud Begründer der Psychoanalyse 1856 - 1939

Vielfach, aber stets ohne nähere Quellenangabe, Freud zugeschrieben, so zum Beispiel in der Rede des Bundespräsidenten Johannes Rau vom 8. April 2002 in Koblenz und auch ab 19. August 2008 in Wikipedia :w:Liste geflügelter Worte/G#Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos. Im Werk Freuds und seriösen Veröffentlichungen über ihn ist davon aber nichts zu finden. Die älteste Fundstelle bei Google ist ein Buch des Politologen und Gewerkschafters Wolfgang Kowalsky von 1991, in dem ohne Erwähnung Freuds lediglich von einem „Bonmot“ die Rede ist, books.google https://books.google.de/books?id=v6EzAAAAIAAJ&q=machtlos.
Fälschlich zugeschrieben

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„Dafür, daß uns am Lob nichts liegt, wollen wir besonders gelobt sein.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen, Reclam Verlag, Stuttgart, 2002, S. 49
Aphorismen

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„Auch wenn die Kräfte fehlen, ist doch der [gute] Wille zu loben.“

—  Ovid römischer Dichter -43 - 17 v.Chr

Ex Ponto (Briefe aus der Verbannung) III, Brief IV (an Rufinus), 79
Original lat.: "Ut desint vires tamen est laudanda voluntas."

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„Ein Klassiker ist ein Buch, das die Leute loben, aber nicht lesen.“

—  Ernest Hemingway US-amerikanischen Schriftsteller 1899 - 1961

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„Ein Klassiker ist ein Buch, das die Leute loben, aber nicht lesen.“

—  Mark Twain, buch Following the Equator

Following the Equator, chapter XXV
Original engl.: »Classic.« A book which people praise and don't read."
Following the Equator

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„Um die Fehler eines Mädchens herauszufinden, loben Sie es vor ihren Freundinnen.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

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„Ich möchte nicht Grammatik sprechen, ich möchte wie eine Dame sprechen.“

—  George Bernard Shaw irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist 1856 - 1950

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„Ueber den Tadel sind viele erhaben; wenige über das Lob.“

—  Carl Gustav Jochmann deutscher Publizist 1789 - 1830

Erfahrungsfrüchte III,36. Darin: Lob und Tadel. In: Reliquien. Aus [Jochmann's] nachgelassenen Papieren. Gesammelt von Heinrich Zschokke. Dritter Band. Hechingen 1838. S. 173 books.google http://books.google.de/books?id=jHsHAAAAQAAJ&pg=RA2-PA173

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„Es gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das größte ist.“

—  Jean Paul deutscher Schriftsteller 1763 - 1825

Bemerkungen über den Menschen, SW Abt.2, Bd.5 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
Bemerkungen über den Menschen

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„Das Bessere seh ich und lob ich, Schlechterem folget das Herz.“

—  Ovid, Metamorphosen

Metamorphosen, 7,20f. (Ü: Voß)
Original lat.: "video meliora proboque, deteriora sequor."

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„Ein großer Klassiker ist heutzutage ein Mann, den man loben kann, ohne ihn gelesen zu haben.“

—  Gilbert Keith Chesterton englischer Schriftsteller 1874 - 1936

Aphorismen und Paradoxa
Aphorismen und Paradoxa

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„Ein Dialog besteht darin, daß Menschen miteinander sprechen, aber sie sprechen nicht nur miteinander, sondern schweigen auch gleichsam miteinander, sprechen gegeneinander oder sprechen aneinander vorbei.“

—  Johannes Robert Becher deutscher Schriftsteller und Politiker, MdV 1891 - 1958

Macht der Poesie. Hrsg. von Horst Haase. In: Bekenntnisse, Entdeckungen, Variationen. Denkdichtung in Prosa. 1. Auflage. Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1968. S. 231

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