Zitate über Witz
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema witz, macht, welt, lachen.
Zitate über Witz
Joseph Goebbels (1897–1945) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda
Hans Schwarz van Berk, Die Dummheit der Demokratie. In: Joseph Goebbels (Autor), Hans Schwarz van Berk (Hrsg.), Der Angriff, Aufsätze aus der Kampfzeit, Franz Eher Nachf., München 1935, S. 61 ()
Fälschlich zugeschrieben
„Ich bin ein alter Witz, und schlafe ein.“
Charles Bukowski (1920–1994) US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller
Clint Eastwood (1930) US-amerikanischer Filmschauspieler, -regisseur, -produzent, -komponist und Politiker
„Ein Witz ist eine sehr ernste Sache.“
Winston Churchill (1874–1965) britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
„Meine Art, Witze zu machen, ist, die Wahrheit zu sagen. Sie ist der größte Witz der Welt.“
George Bernard Shaw (1856–1950) irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist
„Witze? Es gibt keine Witze. Die Wahrheit ist der lustigste Witz von allen.“
Muhammad Ali (1942–2016) ehemaliger US-amerikanischer Boxer
„Die Welt ist in der Tat komisch, aber der Witz geht auf die Menschheit.“
H. P. Lovecraft (1890–1937) amerikanischer Horrorautor
Kurt Tucholský buch Was darf die Satire?
"Was darf die Satire?", in: "Berliner Tageblatt", Nr. 36, 27. Januar 1919
Andere
„Der Wein gibt Witz und stärkt den Magen.“
Christoph Martin Wieland (1733–1813) deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber der Aufklärung
Eine Anekdote aus dem Olymp. In: Werke, hrsg. von Fritz Martini und H. W. Seiffert, Bd. 4 u. 5, München (Hanser) 1965 ff. Bd. 4, S. 62 http://www.zeno.org/nid/20005908353
„Ohne Witz […] kann man nicht auf die Menschheit wirken.“
Ludwig Börne (1786–1837) deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker
Aus meinem Tagebuche, X: Soden, den 18. Mai [1830]. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Düsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 2, S. 811 http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%B6rne,+Ludwig/Schriften/Aus+meinem+Tagebuche/10.
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, erstes Buch, § 41, BA 123
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, erstes Buch, § 52, BA 156
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)
„Als deutsche Hauptstadt ein trauriger Witz, aber Realität.“
Helmut Schmidt (1918–2015) Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
über Bonn, Merian Bonn, S. 138
„Er raucht nicht und erzählt keine schmutzigen Witze.“
Uta Ranke-Heinemann (1927) deutsche katholische Theologin und Autorin
Auf die Frage: "Was gefällt Ihnen am Papst?", Neue Ruhr Zeitung vom 2. Oktober 2007
„Ich habe gedacht, das ist ein Witz.“
https://www.sueddeutsche.de/panorama/justiz-berlin-bode-museum-goldmuenze-big-maple-leaf-versicherung-1.4847482?reduced=true
„Politische Korrektheit: Man darf schon lachen und Witze machen. Nur bitte nicht über“
Stefan Hölscher (1965) Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach
„Witz komm raus - Du bist umzingelt“
Unbekannter Autor
„Ich sammle Schnapsgläser mit Frauenslips
Und das ist kein Witz“
Unbekannter Autor
„Das Misstrauen gegenüber dem Witz ist der Anfang der Tyrannei.“
Edward Abbey (1927–1989) US-amerikanischer Naturforscher, Philosoph und Schriftsteller
„Der Witz ist das Epigramm auf den Tod eines Gefühls.“
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
II, 1. Aph. 202
Menschliches, Allzumenschliches
„Ich mache keine Witze. Ich beobachte nur die Regierung und berichte Tatsachen.“
Will Rogers (1879–1935) US-amerikanischer Komiker und Entertainer
Saturday Review, 25. August 1962
Original engl.: "I don't make jokes. I just watch the government and report the facts."
Richard Brinsley Sheridan (1751–1816) irischer Dramatiker und Politiker
Die Lästerschule I, 1 / Frau von Höhnisch
„Der Spötter Witz kann nichts verächtlich machen, was wirklich nicht verächtlich ist.“
Friedrich Von Bodenstedt (1819–1892) deutscher Schriftsteller
Aus dem Nachlasse Mirza Schaffy's: Neues Liederbuch mit Prolog und erläuterndem Nachtrag. Veröffentlicht von A. Hofmann, 1878. Edition 9. Seite 22.
Mirza Schaffy
„Der Verstand ist Brod, das sättigt; der Witz ist Gewürz, das eßlustig macht.“
Ludwig Börne (1786–1837) deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker
Aus meinem Tagebuche: Soden den 18. Mai [1830]. Aus: Gesammelte Schriften. 3. Band. Milwaukee, Wis.: Luft, Bickler & Co., 1858. S. 38.
Willy Brandt (1913–1992) vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974)
Ernst Goyke: Die 100 von Bonn. Zwischen Barzel und Wehner. Bergisch Gladbach, Gustav Lübbe Verlag, 1970. S. 43 books.google http://books.google.de/books?id=P2YTAQAAMAAJ&dq=elefanten-witzen. Zitiert von Klaus Wowereit in seiner Antrittsansprache als Präsident des Bundesrates am 9. November 2001, bundesrat.de http://www.bundesrat.de/SharedDocs/pm/2001/249-2001.html <br class="br">Zugeschrieben
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2161 ff. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Verstand ist erhaben, Witz ist schön.“
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Über das Gefühl des Schönen und Erhabenen, zweiter Abschnitt, A 10
Über das Gefühl des Schönen und Erhabenen (1764)
„Witz, wenn du dich in die Luft erhebst: wie stehen die Weisen und blicken dir nach!“
Heinrich Von Kleist (1777–1811) Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist
Die Hunde und der Vogel. In: Phöbus. Ein Journal für die Kunst. 1. Jg., 3. Stück, März 1808. Dresden: Gärtner. S. 47. Uni Bielefeld http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufkl/phoebus/194081/00000154.gif <br class="br">Sonstige
Robert Burton buch Anatomie der Melancholie
Robert Burton: Die Anatomie der Melancholie (orig. The Anatomy of Melancholy, 1621), aus dem Englischen übersetzt von Werner v. Koeppenfels nach der Ausgabe letzter Hand, Oxford 1651, 3. Auflage, Mainz 2001, ISBN 3-87162-007-6, S.124
„Anders als der Humor stiftet der Witz keine Gemeinschaft; oft zerstört er sie.“
Hannes Stein (1965) deutscher politischer Journalist und Buchautor
Endlich Nichtdenker, Handbuch für den überforderten Intellektuellen, Eichborn Berlin, 2004, ISBN 3821807504, S. 67
Georg Weerth (1822–1856) deutscher Schriftsteller, Satiriker, Journalist und Kaufmann
Kein schöner Ding ist auf der Welt Als seine Feinde zu beißen. In: Neue Rheinische Zeitung, No. 114, Köln 12. Oktober 1848, [nn_nrhz114_1848/1],
Andere Werke
„Sarkasmus ist die niedrigste Form des Witzes, aber die höchste Form der Intelligenz.“
Val McDermid buch Ein Ort für die Ewigkeit
Ein Ort für die Ewigkeit. Aus dem Englischen von Doris Styron. München, 2001. ISBN 3-426-61911-3
„Witze zu erzählen und zu verstehen ist für mich auch ein Zeichen von Intelligenz und Kultur.“
Vural Öger (1942) deutscher Unternehmer und Politiker, MdEP
DER SPIEGEL, 10. Juni 2004, spiegel.de http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,301896,00.html
Eric Idle (1943) britischer Schauspieler, Filmproduzent, Regisseur, Komponist und Buchautor
Die Reise zum Mars : Roman
„Ich würde dich zu einem Kampf der Witze herausfordern, aber ich sehe, dass du unbewaffnet bist!“
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
Stendhal (1783–1842) französischer Schriftsteller im 19. Jahrhundert
Ecce Homo. Warum ich so klug bin. 3. nietzschesource. org http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/EH-Klug-3. Original französisch: “ Ce qui excuse Dieu, disait-il, c’est qu’il n’existe pas. ” - Prosper Mérimée: H.B. [Henri Beyle = Stendhal] (1850), fr:s:H.B. <br class="br">Zugeschrieben
„Möchten Sie etwas zur Menschheit beitragen? Erzähl lustige Witze.“
Woody Allen (1935) US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler
Hans Schwarz van Berk (1902–1973) deutscher Journalist und Nationalsozialist
Hans Schwarz van Berk: Die Dummheit der Demokratie, in: Joseph Goebbels (Autor), Hans Schwarz van Berk (Hrsg.): Der Angriff, Aufsätze aus der Kampfzeit, Franz Eher Nachf., München 1935, S. 61 ()
Helmuth James Graf von Moltke (1907–1945) deutscher Jurist und Widerstandskämpfer; Begründer der Widerstandsgruppe Kreisauer Kreis
Helmuth James Graf von Moltke in einem Brief vom 11.1.1945 in Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel: September 1944 - Januar 1945, Helmuth James und Freya von Moltke, S. 478, C.H.Beck Verlag, 2011, ISBN 3-406-61375-6
Unbekannter Autor
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 197