„Der gute Schriftsteller, er sei von welcher Gattung er wolle, wenn er nicht bloß schreibt, seinen Witz, seine Gelehrsamkeit zu zeigen, hat immer die Erleuchtetsten und Besten seiner Zeit und seines Landes in Augen, und nur was diesen gefallen, was diese rühren kann, würdigt er zu schreiben.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Dichter der Aufklärung 1729 - 1781

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„Ihr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön!“

—  Johann Wolfgang von Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil

Faust II, Vers 11300 ff. / Lynkeus der Türmer
Dramen, Faust. Der Tragödie zweyter Theil (1832)

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„Niemand, der nicht schreibt, weiß, wie fein es ist, zu schreiben. Früher habe ich immer bedauert, nicht gut zeichnen zu können, aber nun bin ich überglücklich, daß ich wenigstens schreiben kann. Und wenn ich nicht genug Talent habe, um Zeitungsartikel oder Bücher zu schreiben, gut, dann kann ich es immer noch für mich selbst tun.“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945

Tagebucheintrag, 4. April 1944. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 214. Übersetzer: Anneliese Schütz

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„Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi islamischer Mystiker, Begründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens 1207 - 1273

Dschalâl-ed-dîn Rumî, auch Mevlana Dschelaluddin Rumi. Quelle : Inschrift am Mevlana-Museum in Kappadokien.

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„Ein Schriftsteller, der kein Tagebuch schreibt, ist irgendwie schief gewickelt, mit dem stimmt was nicht.“

—  Walter Kempowski deutscher Schriftsteller 1929 - 2007

Spiegel special 10/1994 vom 1. Oktober 1994, Artikel "Der Herbst der Tagebücher: Walter Kempowski", S. 14 spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-9295320.html?name=WALTER+KEMPOWSKI

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„Wenn ich mal ein Buch schreibe, dann schreibt das meine Frau.“

—  Berti Vogts ehemaliger deutscher Fußballspieler und deutscher Fußballtrainer 1946

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„Was immer das Ergebnis sei, ich nehme die Gewissheit mit ins Grab, dass ich es zumindest gut für mein Land gemeint habe.“

—  James Buchanan US-amerikanischer Politiker, 15. Präsident der USA (1857–1861) 1791 - 1868

Letzte Worte, 1. Juni 1868
Original engl.: "Whatever the result may be, I shall carry to my grave the consciousness that at least I meant well for my country."

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„Was auch immer Sie sind, seien Sie ein guter.“

—  Abraham Lincoln US-amerikanischer Präsident 1809 - 1865

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„Ein Schriftsteller ist jemand, für den das Schreiben schwieriger ist als für andere Menschen.“

—  Thomas Mann deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1875 - 1955

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„Das Schreiben, das Schreiben, // Soll man nicht übertreiben, // Das kostet bloß Papier.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

An Grete Meyer. 21. Febr. 1899, Band II, S. 140 http://www.zeno.org/Literatur/M/Busch,+Wilhelm/Briefe/1220.+An+Grete+Meyer
Briefe

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„Selbst die besten Schriftsteller reden zuviel.“

—  Luc de Clapiers de Vauvenargues französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 - 1747

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„Deine Augen zeigen die Stärke deiner Seele.“

—  Paulo Coelho brasilianischer Schriftsteller und Bestseller-Autor 1947

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„Nicht deinen Arm bloß will ich, auch dein Auge.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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Demetrius - Fragment (entstanden 1805)

„Das wird immer einer der besten Witze der Demokratie bleiben, daß sie ihren Todfeinden die Mittel selber stellte, durch die sie vernichtet wurde.“

—  Hans Schwarz van Berk deutscher Journalist und Nationalsozialist 1902 - 1973

Hans Schwarz van Berk: Die Dummheit der Demokratie, in: Joseph Goebbels (Autor), Hans Schwarz van Berk (Hrsg.): Der Angriff, Aufsätze aus der Kampfzeit, Franz Eher Nachf., München 1935, S. 61 ()

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