Zitate über Rate
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema rate, rat, gehen, tun.
Zitate über Rate
John Ronald Reuel Tolkien (1892–1973) britischer Schriftsteller und Philologe, Autor von "Herr der Ringe"
veröffentlicht in: The British Esperantist, Vol. 28, Mai 1932. A Philologist on Esperanto http://tolkiengateway.net/wiki/A_Philologist_on_Esperanto, Übers.: Wikiquote <br class="br">Original engl.:"My advice to all who have the time or inclination to concern themselves with the international language movement would be: "Back Esperanto loyally." <br class="br">Briefe
Cornelia Funke buch Tintenherz
Tintenherz, Cecilie Dressler Verlag GmbH, Hamburg 2003, ISBN 978-3-7915-0465-0, Seite 74.
„Die Klugheit gibt nur Rat, die Tat entscheidet.“
Franz Grillparzer (1791–1872) österreichischer Dramatiker
„Das Gebet ist keine Maschine. Es ist keine Magie. Es ist kein Rat, der Gott gegeben würde.“
Clive Staples Lewis (1898–1963) irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
Benjamin Franklin (1706–1790) amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann
Isaac Asimov (1920–1992) US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller
„Unser Wissen ist ein kritisches Raten, ein Netz von Hypothesen, ein Gewebe von Vermutungen.“
Karl Raimund Popper buch Logik der Forschung
Logik der Forschung, Vorwort zur dritten deutschen Auflage {Jahr fehlt?}. S. XXV books.google http://books.google.de/books?id=FTQfAQAAIAAJ&q=netz <br class="br">Logik der Forschung (1934, dt.)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
an Friedrich von Müller, 6. März 1828
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche
Donatien Alphonse François de Sade buch Die 120 Tage von Sodom
Marquis de Sade; Ausgewählte Werke 1; Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1973, S.134
Die 120 Tage von Sodom (1785)
Ayn Rand buch Atlas wirft die Welt ab
Kap. ENTWEDER - ODER, III. Ehrliche Erpressung, S. 510
Original englisch: "If you saw Atlas, the giant who holds the world on his shoulders, if you saw that he stood, blood running down his chest, his knees buckling, his arms trembling but still trying to hold the world aloft with the last of his strength, and the greater his effort the heavier the world bore down on his shoulders — what would you tell him to do? [...] To shrug.”
Atlas Shrugged
Rupert Lay (1929) deutscher Philosoph und Theologe, Unternehmensberater und Psychotherapeut
Bedingungen des Glücks; Bernward, Hildesheim 1993, S.44. ISBN 3-87065-749-9
„Wär ich ein Mann doch mindestens nur, // so würde der Himmel mir raten;“
Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) deutsche Schriftstellerin und Komponistin
Am Thurme, 1842, zitiert nach: Gedichte, J. G. Cotta'scher Verlag, Stuttgart und Tübingen 1844, S. 93, , siehe auch zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004707966
„Besserer Rat kommt über Nacht.“
Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) deutscher Dichter der Aufklärung
„Eine Frau fragt in Liebessachen selten um Rat, bevor sie ihre Hochzeitskleider gekauft hat.“
Joseph Addison (1672–1719) englischer Dichter, Politiker und Journalist
On askin advice in affairs of love
("A woman seldom asks advice before she has bought her wedding clothes." - The Spectator No. 475 (4 September 1712)).
„Das wird selten oder nimmer gut, // was man ohn' Rat und Muße tut.“
Georg Rollenhagen buch Froschmeuseler
Fürst Forklug ret, das man alles mit wolbedachtem rat angreife und sich nicht übereile. Aus: Froschmeuseler, 3. Buch, 2. Theil, 10. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Zweiter Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 9]. S. 166, Vers 133f.
Original: "Das wird selten odr nimmer gut, // Was man on rat und maße tut."
„Junge Hähnchen, sanft gebraten, // Dazu kann man dringend raten.“
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
Freund Mücke. Band 3, S. 53.
Abenteuer eines Junggesellen
„Die Philosophie ist ein guter Rat: Einen guten Rat gibt niemand mit lauter Stimme.“
Seneca d.J. buch Epistulae morales
Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium
Original: (lat) Philosophia bonum consilium est: consilium nemo clare dat.
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), IV, XXXVIII, 1
Moses Maimonides (1138–1204) jüdischer Philosoph, Arzt, Autor und Rechtsgelehrter
Brief an Sultan Alafbad
Hippokrates von Kós (-460–-370 v.Chr) Arzt des Altertums
Der Eid des Hippokrates, zit. in Robert Jütte, Geschichte der Abtreibung, S. 33, gemäss Übersetzung Deichgräber
Josef Penninger (1964) österreichischer Mediziner, wissenschaftlicher Direktor am Institut für Molekulare Biotechnologie
Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 58/2008 vom 8. März 2008, S. C3
Karl II. von England (1630–1685) König von Schottland, England und Irland
aus einem Brief von Karl II. an seinen Vertrauten Lord Theobald Taafe im Mai 1655. Er bittet hier um Entfernung seiner Mätresse Lucy Walter aus der Stadt Den Haag.
Original engl.: "Advise her, both for her sake and mine, that she goes to some place other than the Hague, for her stay there is very prejudicial to us both."
Heribert Faßbender (1941) deutscher Sportjournalist
über die Zusammenarbeit mit chinesischen Sportjournalisten, Stern Nr. 35/2008 vom 21. August 2008, S. 154
Ulrich von Alemann (1944) deutscher Politikwissenschaftler
Solidarier aller Parteien - verschont uns! Eine Polemik, 1996, fes.de http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1996/1996-11-a-756.pdf
„Wer das tut, was er tut mit Rat, // Den reuen selten seine Tat.“
Thomasîn von Zerclaere (1186–1216) Verfasser eines mittelhochdeutschen Lehrgedichts
Der welsche Gast <br class="br">(Original Edition Rückert: "swer tuot swaz er tuot mit rât, // den riuwet selten sîn getât.") - Der wälsche Gast. Bibliothek der gesammten deutschen National-Literatur von der ältesten bis auf die neuere Zeit. 30. Band. Hg. von Dr. Heinrich Rückert. Quedlinburg und Leipzig: Gottfried Basse, 1852. S. 353, Vers 12999f. <br class="br">(Original CPG 389: "swer tvt swaz er tvt mit rât // dev reuwet selten sein getat") - Heidelberger Handschrift, Cod. Pal. germ. 389, Blatt 199r http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg389/0409
Uwe-Karsten Heye (1940) deutscher Journalist, Diplomat und Autor
Deutschlandradio Kultur, 17. Mai 2006
Xerxes I. (-519–-475 v.Chr) persischer Großkönig
Bei Herodot, VII, 237, 3
Original altgriech.: "ξεῖνος δὲ ξείνῳ εὖ πρήσσοντι ἐστὶ εὐμενέστατον πάντων, συμβουλευομένου τε ἂν συμβουλεύσειε τὰ ἄριστα."
„Wem nicht zu raten ist, dem hilft alle Reue, die hinterher kommt, nicht mehr.“
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 206
Karl V. (1500–1558) Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, König von Spanien, Landesherr der Niederlande
„Die zentrale Idee der Poesie ist die Idee, wie ein Kind richtig zu raten.“
Gilbert Keith Chesterton (1874–1936) englischer Schriftsteller
Benjamin Franklin (1706–1790) amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann
Unbekannter Autor
„“Übe - ist der einzige Rat, der gut ist für jeden Verkäufer.”“
Dirk Kreuter (1967) deutscher Autor und Unternehmer
„Guten Rat kann man nur weitergeben. Es nützt einem selbst nie etwas.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Liselotte von der Pfalz (1652–1722) Prinzessin von der Pfalz, durch Heirat Herzogin von Orléans und Schwägerin Ludwigs XIV.
Quelle: Brief vom 9. Juli 1719 an ihre Halbschwester Raugräfin Louise. Briefe der Liselotte von der Pfalz, hg. v. Helmuth Kiesel, Insel Verlag, 1981, S. 224.
https://www.elisabeth-charlotte.eu/ecvext?v=scwdwpc8x2kd835 Online
Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 45
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 168
„Wer nicht weiß, warum und wie,
dem rate ich zur Therapie.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 250