„[…] der Neid verzehrt Vieh und Leut.“

Herbstmilch - Lebenserinnerungen einer Bäuerin, München, 1984. ISBN 3-492-20740-5. S. 146

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
Themen
neid, leute, vieh
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Anna Wimschneider2
deutsche Bäuerin und Schriftstellerin 1919 - 1993

Ähnliche Zitate

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„Die Neider sterben, nimmer stirbt der Neid.“

—  Molière französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker 1622 - 1673

Tartuffe, V, 3 / Madame Pernelle
Original franz.: "Les envieux mourront, mais non jamais l'envie."
Tartuffe

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„Man sollte lieber Neid als Mitleid erregen.“

—  Jacques Prevért, buch Paroles

Große Wäsche (Schlusszeile des Gedichts), fabianhipp.ch https://www.fabianhipp.ch/arbeiten/grosse-wasche/
("Il vaut mieux faire envie que pitié." - La Lessive, in: Paroles [1946], PT109 books.google https://books.google.de/books?id=lDvXDQAAQBAJ&pg=PT109&dq=mieux

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„Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.“

—  Giacomo Casanova italienischer Abenteurer und Schriftsteller 1725 - 1798

Memoiren
Memoiren - Erinnerungen

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„Neid ist das zerfressendste aller Laster.“

—  Sir James Matthew Barrie schottischer Schriftsteller und Dramatiker 1860 - 1937

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„Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

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„Die Kritik ist eine Steuer, die der Neid dem Talent auferlegt.“

—  Pierre-Marc-Gaston de Lévis französischer Politiker und Schriftsteller 1764 - 1830

Maximes et réflexions
Original franz.: "La critique est un impôt que l'envie perçoit sur le mérite."
Unvollständige Quellenangabe

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„Das Feigenblatt des Neides ist sittliche Entrüstung.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Der Fall Riehl
Andere

„Neid - Ressentiment des Schwächeren.“

—  Markus M. Ronner Schweizer Theologe, Publizist und Journalist 1938

Der treffende Geistesblitz
Der treffende Geistesblitz

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„Neid macht nie Urlaub.“

—  Francis Bacon englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler 1561 - 1626

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„Das Erfolgsthermometer ist einfach der Neid der Unzufriedenen.“

—  Salvador Dalí spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner 1904 - 1989

„Unter den sieben Todsünden ist der Neid die einzige, die überhaupt keinen Spaß macht.“

—  Joseph Epstein US-amerikanischer Autor, Essayist und Hochschullehrer 1937 - 1944

Neid. Die böseste Todsünde. Deutsch von Matthias Wolff. Verlag Klaus Wagenbach 2010. S. 1
"Of the seven deadly sins, only envy is no fun at all." - Envy. Oxford UP 2003, p. 1 books.google https://books.google.de/books?id=BDkJ-U7rvrYC&pg=PA1; Auszug in washingtonmonthly.com July/August 2003 http://www.washingtonmonthly.com/features/2003/0307.epstein.html

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„Wer nicht den Neid // Ertragen kann, muß auch den Ruhm nicht wollen.“

—  Ernst Raupach deutscher Dichter von Dramen und Lustspielen 1784 - 1852

Tasso's Tod I, 1 / Antonio. Zitiert nach: Tassos's Tod, Hoffmann und Campe, Hamburg 1835, S. 18,

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„Will der Neid sich doch zerreißen, // Lass ihn seinen Hunger speisen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

West-östlicher Divan – Buch der Sprüche
Gedichte, West-östlicher Divan (1819/1827)

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„Der Hass ist ein aktives Missvergnügen, der Neid ein passives; deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

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„Auf nichts haben wir zu mehr achten, als dass wir nicht das Vieh der Herde der Vorangehenden folgen und entlangtrotten, nicht wo man gehen soll, sondern wo man geht.“

—  Immanuel Kant, buch Gedanken von der wahren Schätzung der lebendigen Kräfte

Gedanken von der wahren Schätzung der lebendigen Kräfte, Vorrede, V
Original lat.: "Nihil magis praestandum est, quam ne pecorum ritu sequamur antecedentium gregem, pergentes, non qua eundum est, sed qua itur."
Sonstige

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„Gerechtigkeit entspringt dem Neide, denn ihr oberster Satz ist: Allen das Gleiche.“

—  Walther Rathenau deutscher Industrieller und Politiker 1867 - 1922

Auf dem Fechtboden des Geistes. Aphorismen aus seinen Notizbüchern

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