Zitate über Geschenk

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema geschenk.

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„Du bist immer allzu bescheiden gewesen, Vergil, doch kein Mann falscher Bescheidenheit; es ist mir klar, daß du deine Gaben absichtlich schlecht machen willst, um sie uns schließlich hinterrücks zu entziehen.'

Nun war es ausgespochen, ach, nun war es ausgesprochen – unbeirrbar und hart ging der Cäsar auf sein Ziel los, un nichts wird ihn hindern, die Manuskripte zu rauben: 'Octavian, laß mir das Gedicht!'

'Sehr richtig, Vergil, das ist es... Lucius Varius und Plotius Tucca haben mir von deinem erschreckenden Vorhaben berichtet, und gleich ihnen wollte ich es nicht glauben... gedenkst du tatsächlich deine Werke zu vernichten?'

Schweigen breitete sich im Raume aus, ein strenges Schweigen, das fahl und dünnstrichig konturiert in dem nachdenklich strengen Gesicht des Cäsars seinen Mittelpunkt hatte. Im Nirgendwo klagte etwas sehr leise und auch dies so dünn und geradlinig wie die Falte zwischen des Augustus Augen, dessen Blick auf ihn ruhte.

'Du schweigst', sagte der Cäsar, 'und dies heißt wohl, daß du dein Geschenk tatsächlich zurückziehen willst... bedenke, Vergil, es ist die Äneis! deine Freunde sind sehr betrübt, und ich, du weißt es, ich rechne mich zu ihnen.'

Plotias leises Klagen wurde vernehmlicher; dünn aneinandergereiht, betonungslos kamen die Worte: 'Vernichte die Dichtung, gib mir dein Schicksal; wir müssen uns lieben.'

Das Gedicht vernichten, Plotia lieben, Freund dem Freunde sein, seltsam überzeugend fügte sich Verlockung an Verlokkung, und doch war es nicht Plotia, die daran teilnehmen durfte: 'Oh, Augustus, es geschieht um unserer Freundschaft willen; dringe nicht in mich.'

'Freundschaft?... du sprichst, als ob wir, deine Freunde, unwert wären, dein Geschenk zu behalten.“

— Hermann Broch österreichischer Schriftsteller 1886 - 1951
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„Wer liebt, hat ein großes Geschenk zu verwalten.“

— Martin Kessel deutscher Schriftsteller 1901 - 1990
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„Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht.“

— Denis Diderot Französischer Schriftsteller und Philosoph des 18. Jahrhunderts 1713 - 1784
Zusätze zu den philosophischen Gedanken (Additions aux Pensées philosophiques)

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„Derjenige, der Jesus Christus als seinen Retter annimmt, empfängt im selben Augenblick als Geschenk Gottes die Vergebung seiner Sünden […] Das bedeutet: man steht vor Gott, als habe man niemals eine Sünde begangen.“

— Billy Graham US-amerikanischer Baptistenpastor 1918
„Eine Generation entdeckt Jesus”, Brockhaus R. Verlag GmbH, Witten 1982, S. 105. ISBN 3417003784, ISBN 978-3417003789; Übersetzer: Wolfgang Steinseifer

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„Ich möchte meiner Heimat ein Geschenk machen, Pierre. Ich möchte das Element Polonium nennen.“

— Marie Curie französische Physikerin polnischer Herkunft 1867 - 1934
„Das strahlende Metall“, von Wilhelm Strube, S. 42

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„Es ist merkwürdig, wie geistige Güter von den Menschen so vollkommen anders gewertet werden als materielle. [... ] Es ist wahnsinnig schwer, seinen Zeitgenossen geistige Geschenke zu machen.“

— Franz Marc deutscher Maler 1880 - 1916
›Geistige Güter‹ (Oktober 1911). Aus: Der Blaue Reiter. München 1912 (2. Auflage 1914), S. 1–4. Wiederabdruck in: Der Blaue Reiter. Dokumentarische Neuausgabe von Klaus Lankheit. München 1965, S. 21–24. Manuskript verschollen zeno. org

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„Ein Mensch, der was geschenkt kriegt, denke: // Nichts zahlt man teurer als Geschenke!“

— Eugen Roth deutscher Lyriker und populärer Dichter 1895 - 1976
Mensch und Unmensch. Sämtliche Werke. München Hanser 1977. S. 181

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„Daß es Bruckner gegeben hat, ist für mich das größte Geschenk Gottes.“

— Sergiu Celibidache deutscher Dirigent rumänischer Herkunft 1912 - 1996
Stenographische Umarmung. Sergiu Celibidache beim Wort genommen, Herausgeber: Stefan Piendl und Thomas Otto, ConBrio Verlagsgesellschaft Regensburg, 2002, Seite 73

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