Zitate über Unsterbliche

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema unsterbliche, leben, gott, menschen.

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Campino Foto

„Wir haben nichts gegen München, wir würden nur nie zu den Bayern gehen." - Die toten Hosen: "Bayern" auf dem Album "Unsterblich“
Wir haben nichts gegen München, wir würden nur nie zu den Bayern gehen." - Die toten Hosen: "Bayern" auf dem Album "Unsterblich

—  Campino Andreas Frege, Sänger der Toten Hosen 1962

Zit. in http://www.dietotenhosen.de/veroeffentlichungen_songtexte.php?text=singles/bayern/bayern_single.php

Lenin Foto

„Wenn ein Liberaler beschimpft wird, sagt er: "Gott sei Dank, sie haben mich nicht besiegen." Wenn er besiegt ist, dankt er Gott, sie haben ihn nicht getötet. Wenn er getötet wird, wird er Gott dafür danken, dass seine unsterbliche Seele von seinem sterblichen Leib befreit wurde.“
Wenn ein Liberaler beschimpft wird, sagt er: "Gott sei Dank, sie haben mich nicht besiegen." Wenn er besiegt ist, dankt er Gott, sie haben ihn nicht getötet. Wenn er getötet wird, wird er Gott dafür danken, dass seine unsterbliche Seele von seinem sterblichen Leib befreit wurde.

—  Lenin russischer Revolutionär und Politiker 1870 - 1924

Marie von Ebner-Eschenbach Foto

„Der Gescheitere giebt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit.“
Der Gescheitere giebt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 6
Aphorismen
Variante: Der Gescheitere gibt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

Klaus Kinski Foto

„Christus hat unsterbliches Leben geschaffen durch das, was Menschen durch ihn begriffen haben. Das ist Kunst.“
Christus hat unsterbliches Leben geschaffen durch das, was Menschen durch ihn begriffen haben. Das ist Kunst.

—  Klaus Kinski Deutscher Schauspieler 1926 - 1991

Friedrich Nietzsche Foto

„Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt, - ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen… Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, - ich heiße es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit […].“
Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt, - ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen… Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, - ich heiße es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit […].

—  Friedrich Nietzsche, buch Der Antichrist

Kapitel 62
Der Antichrist

Platón Foto

„Jede Seele ist unsterblich; denn das Stetsbewegte ist unsterblich.“
Jede Seele ist unsterblich; denn das Stetsbewegte ist unsterblich.

—  Platón antiker griechischer Philosoph -427 - -347 v.Chr

Phädrus 245c
Original altgriech.: "ψυχὴ πᾶσα ἀθάνατος. τὸ γὰρ ἀεικίνητον ἀθάνατον·"

Homér Foto

„Ehre den älteren Menschen verleihn die unsterblichen Götter.“
Ehre den älteren Menschen verleihn die unsterblichen Götter.

—  Homér, Ilias

Ilias, 23. Gesang, 788 / Antilochos
Original griech.: "ἀθάνατοι τιμῶσι παλαιοτέρους ἀνθρώπους."
Ilias (8./7. Jh. v.Chr)

William Penn Foto

„Sterben ist nur ein Übergang aus dieser Welt in die andere, als wenn Freunde über See gehen, welche dennoch in einander fortleben. Denn Diejenigen, die im Allgegenwärtigen lieben und leben, müssen nothwendig einander gegenwärtig seyn. In diesem göttlichen Spiegel sehen sie sich von Angesicht zu Angesicht, und ihr Umgang ist sowohl frey als rein. Und wenn sie auch durch den Tod getrennt werden, so haben sie doch den Trost, dass ihre Freundschaft und Gesellschaft ihnen, dem besten Gefühle nach, beständig gegenwärtig bleibt, weil diese unsterblich ist.“
Sterben ist nur ein Übergang aus dieser Welt in die andere, als wenn Freunde über See gehen, welche dennoch in einander fortleben. Denn Diejenigen, die im Allgegenwärtigen lieben und leben, müssen nothwendig einander gegenwärtig seyn. In diesem göttlichen Spiegel sehen sie sich von Angesicht zu Angesicht, und ihr Umgang ist sowohl frey als rein. Und wenn sie auch durch den Tod getrennt werden, so haben sie doch den Trost, dass ihre Freundschaft und Gesellschaft ihnen, dem besten Gefühle nach, beständig gegenwärtig bleibt, weil diese unsterblich ist.

—  William Penn gründete die Kolonie Pennsylvania 1644 - 1718

Früchte der Einsamkeit, Zweite Abteilung

„Die Eltern des Glücks nenne ich Geduld und Ausdauer Ihre Zwillingskinder nenne ich Glück und Ohneglück, beide begegnen sich oft im Leben, SIE sind irdisch und universell unsterblich.“
Die Eltern des Glücks nenne ich Geduld und Ausdauer Ihre Zwillingskinder nenne ich Glück und Ohneglück, beide begegnen sich oft im Leben, SIE sind irdisch und universell unsterblich.

—  pewi71

Eltern des Glücks..

Pindar Foto

„Denn unsterblich in Tönen lebt fort, was ein Mund kunstvoll erzählt hat.“
Denn unsterblich in Tönen lebt fort, was ein Mund kunstvoll erzählt hat.

—  Pindar griechischer Dichter -517 - -437 v.Chr

Vierte Isthmische Ode

„Obwohl kein ewiges Leben unser wartet, noch eine ewige Wiederkunft des Hier, kann uns doch Unsterblichkeit im Sinne liegen, wenn wir während unserer kurzen Spanne die bedrohten sterblichen Anliegen versehen und dem leidenden unsterblichen Gotte Helfer sind.“
Obwohl kein ewiges Leben unser wartet, noch eine ewige Wiederkunft des Hier, kann uns doch Unsterblichkeit im Sinne liegen, wenn wir während unserer kurzen Spanne die bedrohten sterblichen Anliegen versehen und dem leidenden unsterblichen Gotte Helfer sind.

—  Hans Jonas deutsch-amerikanischer Philosoph 1903 - 1993

- S. 397 zitiert in: kultur-fibel.de http://www.kultur-fibel.de/Kultur%20Fibel%20Buch,%20Jonas,%20Erinnerungen.htm
Das Prinzip Leben

Bettina von Arnim Foto

„Ein jeder muß ein inneres Heiligthum haben dem er schwört, und […] sich als Opfer in ihm unsterblich machen - denn Unsterblichkeit muß das Ziel sein.“
Ein jeder muß ein inneres Heiligthum haben dem er schwört, und […] sich als Opfer in ihm unsterblich machen - denn Unsterblichkeit muß das Ziel sein.

—  Bettina von Arnim deutsche Schriftstellerin 1785 - 1859

Die Günderode. Erster Theil. Grünberg und Leipzig: W. Levysohn, 1840. S. 282.

Johann Wilhelm Ritter Foto

„Alles Gute besitzt den Charakter der Gattung; es bringt ewig wieder Gutes hervor. Darum ist auch der Rechtschaffene unsterblich.“
Alles Gute besitzt den Charakter der Gattung; es bringt ewig wieder Gutes hervor. Darum ist auch der Rechtschaffene unsterblich.

—  Johann Wilhelm Ritter deutscher Physiker, Naturforscher und Philosoph 1776 - 1810

Fragmente aus dem Nachlass eines jungen Physikers II (1810) Seite 213 books.google http://books.google.de/books?id=x2c5AAAAcAAJ&pg=PA213&dq=rechtschaffene (Nr. 662)

Voltaire Foto

„Der Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich.“
Der Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich.

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Die Briefe Amabeds, 15. Brief von Amabed
Original franz.: "Le pape meurt; la papauté est immortelle."
Die Briefe Amabeds

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Ein jeder ist an seinem Platz unsterblich.“
Ein jeder ist an seinem Platz unsterblich.

—  Johann Wolfgang von Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil

Faust II, Vers 9552 ( 3. Akt/Innerer Burghof zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004853210) / Faust
Dramen, Faust. Der Tragödie zweyter Theil (1832)

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Aber wie das Erhabene von Dämmerung und Nacht, wo sich die Gestalten vereinigen, gar leicht erzeugt wird, so wird es dagegen vom Tage verscheucht, der alles sondert und trennt, und so muss es auch durch jede wachsende Bildung vernichtet werden, wenn es nicht glücklich genug ist, sich zu dem Schönen zu flüchten und sich innig mit ihm zu vereinigen, wodurch denn beide gleich unsterblich und unverwüstlich sind.“
Aber wie das Erhabene von Dämmerung und Nacht, wo sich die Gestalten vereinigen, gar leicht erzeugt wird, so wird es dagegen vom Tage verscheucht, der alles sondert und trennt, und so muss es auch durch jede wachsende Bildung vernichtet werden, wenn es nicht glücklich genug ist, sich zu dem Schönen zu flüchten und sich innig mit ihm zu vereinigen, wodurch denn beide gleich unsterblich und unverwüstlich sind.

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Dichtung und Wahrheit II, 6
Selbstzeugnisse, Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (1811–1833)

Immanuel Kant Foto

„Wenn denn die Fesseln, welche uns an ihre Eitelkeit der Kreatur geknüpft halten, in dem Augenblicke, welche zu der Verwandlung unsers Wesen bestimmt worden, abgefallen sein, wo wird der unsterbliche Geist, von der Abhängigkeit der endlichen Dinge befreiet, in der Gemeinschaft mit dem unendlichen Wesen, den Genuß der wahren Glückseligkeit finden.“
Wenn denn die Fesseln, welche uns an ihre Eitelkeit der Kreatur geknüpft halten, in dem Augenblicke, welche zu der Verwandlung unsers Wesen bestimmt worden, abgefallen sein, wo wird der unsterbliche Geist, von der Abhängigkeit der endlichen Dinge befreiet, in der Gemeinschaft mit dem unendlichen Wesen, den Genuß der wahren Glückseligkeit finden.

—  Immanuel Kant, buch Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels

Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels, A 127
Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels (1755)

Stanisław Jerzy Lec Foto

„Alle Götter waren unsterblich!“
Alle Götter waren unsterblich!

—  Stanisław Jerzy Lec, buch Unkempt Thoughts

Unfrisierte Gedanken
"Wszyscy bogowie byli nieśmiertelni" - Myśli nieuczesane (1974) S. 45 books.google http://books.google.de/books?id=WqcfAQAAMAAJ&q=bogowie
Unfrisierte Gedanken

Samuel Butler d.J. Foto

„Für sich selbst ist jeder unsterblich; er mag wissen, dass er sterben muss, aber er kann nie wissen, dass er tot ist.“
Für sich selbst ist jeder unsterblich; er mag wissen, dass er sterben muss, aber er kann nie wissen, dass er tot ist.

—  Samuel Butler d.J. englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter 1835 - 1902

Notebooks, 1912
Ohne Quellenangabe

Marie von Ebner-Eschenbach Foto

„Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und Du bist unsterblich.“
Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und Du bist unsterblich.

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 3
Aphorismen
Variante: Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal und du bist unsterblich.

Hesiod Foto

„Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber.“
Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber.

—  Hesiod, buch Werke und Tage

Werke und Tage, 309
Original griech.: "ἐργαζόμενοι πολὺ φίλτεροι ἀθανάτοισιν·"

Hesiod Foto

„Vor die Tugend haben die unsterblichen Götter den Schweiß gesetzt.“
Vor die Tugend haben die unsterblichen Götter den Schweiß gesetzt.

—  Hesiod, buch Werke und Tage

Werke und Tage, 289f
Original griech.: "τῆς δ᾽ ἀρετῆς ἱδρῶτα θεοὶ προπάροιθεν ἔθηκαν ἀθάνατοι·"

Pythagoras Foto

„Die Seele ist unsterblich und wechselt den Ort, indem sie von einer Art Lebewesen in eine andere übergeht.“
Die Seele ist unsterblich und wechselt den Ort, indem sie von einer Art Lebewesen in eine andere übergeht.

—  Pythagoras griechischer Philosoph und Mathematiker -585 - -495 v.Chr

zitiert in Thomas Benesch: Mathematik im Alltag, Verlag Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2008 ISBN 978-3-48658-390-8, S. 5, siehe auch www.didmath.ewf.uni-erlangen.de http://www.didmath.ewf.uni-erlangen.de/Verschie/Gut_Ref/Pythago/Pythagoras.html
Zugeschrieben

„Das Unsterbliche kehrt zu Gott zurück.“
Das Unsterbliche kehrt zu Gott zurück.

—  Paul Busson österreichischer Schriftsteller 1873 - 1924

Die Wiedergeburt des Melchior Dronte, 1921. P. Zsolnay 1980. S. 229

Friedrich Gottlieb Klopstock Foto

„Sing, unsterbliche Seele, der sündigen Menschen Erlösung.“
Sing, unsterbliche Seele, der sündigen Menschen Erlösung.

—  Friedrich Gottlieb Klopstock, buch Messias

Der Messias. Halle: Hemmerde, 1751. Seite 3

Andreas Gryphius Foto

„Der Ruhm, nach dem wir trachten, den wir unsterblich achten, ist nur ein falscher Wahn.“
Der Ruhm, nach dem wir trachten, den wir unsterblich achten, ist nur ein falscher Wahn.

—  Andreas Gryphius Dichter des Barock 1616 - 1664

Vanitas! Vanitatum Vanitas! http://www.zeno.org/Literatur/M/Gryphius,+Andreas/Gedichte/Oden/Oden.+Das+erste+Buch/9.+Vanitas!+Vanitatum+Vanitas! Oden. Das erste Buch. Aus: Gesamtausgabe der deutschsprachigen Werke, hg. von Marian Szyrocki und Hugh Powell, Tübingen (Niemeyer) 1963. Band 2, Seite 18
Original: "Der ruhm nach dem wir trachten, // Den wir vnsterblich achten, // Ist nur ein falscher wahn.

Albrecht Beutelspacher Foto

„Unsterblichkeit ist etwas Biologisches oder vielleicht auch Religiöses. Unendlichkeit spielt mit der Welt der Ideen und ist völlig unabhängig davon, ob wir sterblich oder unsterblich sind.“
Unsterblichkeit ist etwas Biologisches oder vielleicht auch Religiöses. Unendlichkeit spielt mit der Welt der Ideen und ist völlig unabhängig davon, ob wir sterblich oder unsterblich sind.

—  Albrecht Beutelspacher deutscher Mathematiker 1950

Pasta all'infinito. Meine italienische Reise in die Mathematik, 1999

Ludwig Van Beethoven Foto

„schon im Bette drängen sich die Ideen zu dir meine Unsterbliche Geliebte, hier und da freudig, dann wieder traurig. Vom Schicksaale abwartend, ob es unß erhört…“
schon im Bette drängen sich die Ideen zu dir meine Unsterbliche Geliebte, hier und da freudig, dann wieder traurig. Vom Schicksaale abwartend, ob es unß erhört…

—  Ludwig Van Beethoven deutscher Komponist 1770 - 1827

Henry David Thoreau Foto

„Noch niemand ward von seinem Genius in die Irre geführt. Mag das Ergebnis auch körperliche Schwäche sein, so kann doch vielleicht niemand sagen, dass die Folgen zu bedauern seien, denn dieses Leben war höheren Grundsätzen gemäß. Wenn uns Tag und Nacht so erscheinen, dass wir sie mit Freude begrüßen, wenn das Leben einen Duft ausströmt wie Blumen und würzige Kräuter, wenn es spannkräftiger, sternenreicher und mehr unsterblich wird – dann ist dies unser Erfolg. Die ganze Natur beglückwünscht uns, und wir haben Grund, uns einen Augenblick lang selig zu preisen. Die reichsten Gewinste, die höchsten Werte, werden am seltensten geschätzt. Wir kommen nur zu leicht dahin, an ihrem Dasein zu zweifeln. Wir vergessen sie bald. Und doch sind sie höchste Wirklichkeit… Die wahre Ernte meines täglichen Lebens ist etwas so Unfassbares, Unbeschreibliches wie Himmelsfarben am Morgen und Abend. Ein wenig Sternenstaub, ein Stückchen Regenbogen – das ist alles.“
Noch niemand ward von seinem Genius in die Irre geführt. Mag das Ergebnis auch körperliche Schwäche sein, so kann doch vielleicht niemand sagen, dass die Folgen zu bedauern seien, denn dieses Leben war höheren Grundsätzen gemäß. Wenn uns Tag und Nacht so erscheinen, dass wir sie mit Freude begrüßen, wenn das Leben einen Duft ausströmt wie Blumen und würzige Kräuter, wenn es spannkräftiger, sternenreicher und mehr unsterblich wird – dann ist dies unser Erfolg. Die ganze Natur beglückwünscht uns, und wir haben Grund, uns einen Augenblick lang selig zu preisen. Die reichsten Gewinste, die höchsten Werte, werden am seltensten geschätzt. Wir kommen nur zu leicht dahin, an ihrem Dasein zu zweifeln. Wir vergessen sie bald. Und doch sind sie höchste Wirklichkeit… Die wahre Ernte meines täglichen Lebens ist etwas so Unfassbares, Unbeschreibliches wie Himmelsfarben am Morgen und Abend. Ein wenig Sternenstaub, ein Stückchen Regenbogen – das ist alles.

—  Henry David Thoreau, Walden

Walden

Terry Pratchett Foto

„Manche Piraten errangen Unsterblichkeit, indem sie große Taten vollbrachten oder besonders grausam und tollkühn waren. Andere erreichten das Ziel der Unsterblichkeit, indem sie Schätze anhäuften. Doch der Kapitän hatte schon vor langer Zeit beschlossen, daß er unsterblich werden wollte, indem er nicht starb“
Manche Piraten errangen Unsterblichkeit, indem sie große Taten vollbrachten oder besonders grausam und tollkühn waren. Andere erreichten das Ziel der Unsterblichkeit, indem sie Schätze anhäuften. Doch der Kapitän hatte schon vor langer Zeit beschlossen, daß er unsterblich werden wollte, indem er nicht starb

—  Terry Pratchett englischer Fantasy-Schriftsteller 1948 - 2015

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