Zitate über Sitte

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema sitte, menschen, mensch, mehr.

Insgesamt 36 Zitate, Filter:

Simone de Beauvoir Foto

„Im allgemeinen gesehen ist die Ehe heute ein Rest überlebter Sitten.“

—  Simone de Beauvoir französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin des 20. Jahrhunderts 1908 - 1986

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Der umgang mit frauen ist das element guter sitten.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maxims and Reflections (1833)

Herodot Foto
Jean Jacques Rousseau Foto
Jean Jacques Rousseau Foto

„Rückt die Meinungen des Volkes zurecht, und seine Sitten werden sich von selbst bessern.“

—  Jean Jacques Rousseau, buch Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes

Der Gesellschaftsvertrag, Buch IV
Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes (1762)

Friedrich Schiller Foto

„Spart mir den Anblick seiner rohen Sitten.“

—  Friedrich Schiller, Maria Stuart

Maria Stuart, I, 3 / Maria, S. 19
Maria Stuart (1800)

Tacitus Foto

„Die Zahl der Kinder zu beschränken oder eines der nachgeborenen Kinder zu töten, ist eine Schandtat. Und mehr vermögen dort gute Sitten als anderswo Gesetze.“

—  Tacitus römischer Historiker und Senator 54 - 120

Germania XIX
Original lat.: "Numerum liberorum finire, aut quenquam ex agnatis necare, flagitium habetur: plusque ibi boni mores valent, quam alibi bonae leges."

Cícero Foto

„O Zeiten! O Sitten!“

—  Cícero, Reden gegen Catilina

In Catilinam (Catilinarische Reden) I, I, 2 (und anderen Stellen), übersetzt von Büchmann, Seite 372
Sonstige

Carlo Goldoni Foto

„Die Komödie ist erfunden worden, um Fehler zu verbessern und schlechte Sitten lächerlich zu machen.“

—  Carlo Goldoni Italienischer Komödiendichter 1707 - 1794

Das komische Theater
"La commedia l'è stada inventada per corregger i vizi, e metter in ridicolo i cattivi costumi; " - Il teatro comico II 1 books.google https://books.google.de/books?id=s4wBAAAAYAAJ&pg=PA21&dq=inventada

Karl Kraus Foto

„Die Sitte verlangt, daß ein Lustmörder den Mord zugebe, aber nicht die Lust.“

—  Karl Kraus, Sprüche und Widersprüche

Sprüche und Widersprüche (II. Moral, Christentum); Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, S. 45
Sprüche und Widersprüche

Johann Gottfried Herder Foto

„Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit

Johann Gottfried Herder Foto

„Jeder Stand, jede Lebensart hat ihre eignen Sitten.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

Journal meiner Reise im Jahr 1769
Journal meiner Reise im Jahr 1769

Arthur Schnitzler Foto

„Die Probleme der Sittlichkeit liegen auf dem Gebiet der Verantwortung, die der Sitte auf dem der Tradition.“

—  Arthur Schnitzler österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 - 1931

Zurückgelegte Sprüche
Zurückgelegte Sprüche

Marie von Ebner-Eschenbach Foto

„Die Sittlichkeit verfeinert die Sitte und die Sitte wiederum die Sittlichkeit.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 25
Aphorismen

Christian Garve Foto

„die Bildung des Menschen zerfällt in drey deutlich von einander verschiedne Theile, in die Bildung des Verstandes, in die des Charakters' und in die der äußern Sitten.“

—  Christian Garve deutscher Philosoph 1742 - 1798

Über Gesellschaft und Einsamkeit S. 2 books.google http://books.google.de/books?id=99Q7AAAAMAAJ&pg=PA2
Ueber Gesellschaft und Einsamkeit

Gottfried von Straßburg Foto
Arnold Zweig Foto

„Versagen ist der Frauen Sitte, doch lieben sie, dass man sie bitte.“

—  Freidank mittelhochdeutscher Spruchdichter

Bescheidenheit 37

Prudentius Foto

„Jedes Volk hat seine eigene Sitte.“

—  Prudentius spätantiker christlicher römischer Dichter 348 - 413

Gedichte gegen Symmachus (Contra Symmachum)

„Gewöhnlich sind es die Vergnügungen, in denen die guten Sitten zu Fall kommen.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 360

„Ist die Zeit unrein, so sind die Sitten verwirrt, und die Musik wird unsittlich.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 73

Friedrich Nietzsche Foto

„Brauche ich nach alledem noch eigens zu sagen, daß auch sie freie, sehr freie Geister sein werden, diese Philosophen der Zukunft – so gewiß sie auch nicht bloß freie Geister sein werden, sondern etwas Mehreres, Höheres, Größeres und Gründlich-Anderes, das nicht verkannt und verwechselt werden will? Aber, indem ich dies sage, fühle ich[605] fast ebensosehr gegen sie selbst, als gegen uns, die wir ihre Herolde und Vorläufer sind, wir freien Geister! – die Schuldigkeit, ein altes dummes Vorurteil und Mißverständnis von uns gemeinsam fortzublasen, welches allzulange wie ein Nebel den Begriff »freier Geist« undurchsichtig gemacht hat. In allen Ländern Europas und ebenso in Amerika gibt es jetzt etwas, das Mißbrauch mit diesem Namen treibt, eine sehr enge, eingefangene, an Ketten gelegte Art von Geistern, welche ungefähr das Gegenteil von dem wollen, was in unsern Absichten und Instinkten liegt – nicht zu reden davon, daß sie in Hinsicht auf jene herauskommenden neuen Philosophen erst recht zugemachte Fenster und verriegelte Türen sein müssen. Sie gehören, kurz und schlimm, unter die Nivellierer, diese fälschlich genannten »freien Geister« – als beredte und schreibfingrige Sklaven des demokratischen Geschmacks und seiner »modernen Ideen«; allesamt Menschen ohne Einsamkeit, ohne eigne Einsamkeit, plumpe brave Burschen, welchen weder Mut noch achtbare Sitte abgesprochen werden soll, nur daß sie eben unfrei und zum Lachen oberflächlich sind, vor allem mit ihrem Grundhange, in den Formen der bisherigen alten Gesellschaft ungefähr die Ursache für alles menschliche Elend und Mißraten zu sehn: wobei die Wahrheit glücklich auf den Kopf zu stehn kommt! Was sie mit allen Kräften erstreben möchten, ist das allgemeine grüne Weide-Glück der Herde, mit Sicherheit, Ungefährlichkeit, Behagen, Erleichterung des Lebens für jedermann; ihre beiden am reichlichsten abgesungnen Lieder und Lehren heißen »Gleichheit der Rechte« und »Mitgefühl für alles Leidende« – und das Leiden selbst wird von ihnen als etwas genommen, das man abschaffen muß.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Jenseits von Gut und Böse/Zur Geneologie der Moral

Robert Musil Foto
John Updike Foto
Theodor Fontane Foto
Friedrich Schlegel Foto
Johann Gottfried Herder Foto

„Jeder liebt sein Land, seine Sitten, seine Sprache, sein Weib, seine Kinder, nicht weil sie die besten auf der Welt, sondern weil sie die bewährten Seinigen sind, und er in ihnen sich und seine Mühe selbst liebt.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit (1784-91)

Friedrich Schiller Foto
Ernst Jünger Foto
Ernst Jünger Foto
Ernst Jünger Foto
Simone de Beauvoir Foto
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord Foto

„Die Sorgfalt, die man der Erziehung der Frauen widmet, ist eines der sichersten Mittel, die Sitten zu verfeinern und einzuhalten.“

—  Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord französischer Diplomat 1754 - 1838

(über seine Befürwortung des Schulbesuchs für Mädchen) - Jean Orieux: Talleyrand. Die unverstandene Sphinx, Aus dem Französischen von Gerhard Heller. Societäts-Verlag Frankfurt/Main 1972. S. 379
Zugeschrieben

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Ernst Moritz Arndt Foto

„Alle Völker ohne Ausnahme werden mehr durch Sitten und Gebräuche als durch Gesetze und Gebote regiert. Je mehr ein Volk lebendige Sitten und Gebräuche hat, desto weniger bedarf es der Gesetze.“

—  Ernst Moritz Arndt deutsch-nationaler Schriftsteller 1769 - 1860

E.M. Arndt's Schriften für und an seine lieben Deutschen. Leipzig: Weidmann'sche Buchhandlung, 1845. S. 396.