„Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten.“

Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Johann Gottfried Herder40
deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der W… 1744 - 1803

Ähnliche Zitate

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„Das Papsttum ist nichts anderes als der Geist des späten römischen Reiches.“

—  Thomas Hobbes englischer Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosoph 1588 - 1679

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„Einst bestimmte es (das römische Volk) über alles, die Herrschaft, die Ämter und die Legionen. Doch nun wünscht sich das Volk, um zufrieden zu sein, nur noch zwei Dinge: Brot und Spiele.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 50

Satiren X, 78-81
Original lat.: "qui dabat olim // imperium, fasces, legiones, omnia, nunc se // continet atque duas tantum res anxius optat, // panem et circenses."

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„Je näher man die Natur wird kennen lernen, desto mehr wird man einsehen, daß die allgemeinen Beschaffenheiten der Dinge einander nicht fremd und getrennt sein.“

—  Immanuel Kant, buch Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels

Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels, A 195
Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels (1755)

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„Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«.“

—  Friedrich Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen

Erstes Stück, Kapitel 1 (zur deutschen Reichsgründung 1871)
Unzeitgemäße Betrachtungen

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„Es kann doch kein Deutscher einen Schuh zuschnallen, der es nicht von einer fremden Nation gelernt hat.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Wilhelm Meisters Lehrjahre

Wilhelm Meisters Lehrjahre
Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

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„die Bildung des Menschen zerfällt in drey deutlich von einander verschiedne Theile, in die Bildung des Verstandes, in die des Charakters' und in die der äußern Sitten.“

—  Christian Garve deutscher Philosoph 1742 - 1798

Über Gesellschaft und Einsamkeit S. 2 books.google http://books.google.de/books?id=99Q7AAAAMAAJ&pg=PA2
Ueber Gesellschaft und Einsamkeit

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„Ringe, Deutscher, nach römischer Kraft, nach griechischer Schönheit, // Beides gelang dir, doch nie glückte der gallische Sprung.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Tabulae Votivae 63 – Deutscher Genius
Andere Werke

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„Der Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Die Briefe Amabeds, 15. Brief von Amabed
Original franz.: "Le pape meurt; la papauté est immortelle."
Die Briefe Amabeds

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„Der Schlechtigkeit des Papsttums hat die Menschheit viel zu verdanken.“

—  Oscar Wilde, buch Der Sozialismus und die Seele des Menschen

Der Sozialismus und die Seele des Menschen
Original engl.: "To the wickedness of the Papacy humanity owes much."
Die Seele des Menschen im Sozialismus - The Soul of Man Under Socialism

„Erst die Dinge werden wesentlich, die einander vollkommen ausschließen.“

—  Hans Arndt österreichischer Architekt, Zivilingenieur und Konsulent für Hochbau 1904 - 1971

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„Alle Eroberer sind einander irgendwo ähnlich in ihren Plänen, in ihrem Geist und Charakter.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824

Gedanken, Versuche und Maximen
Gedanken, Versuche und Maximen

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„Ich gehe noch weiter und sage: es ist ganz was anders, Dinge von einander zu unterscheiden, und den Unterschied der Dinge erkennen.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren, A 33
Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren (1762)

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„Deutsche zerfleischen einander, und der Wahnwitz der Nation erregt das Gelächter der anderen Nationen.“

—  Johann Gottfried Seume deutscher Schriftsteller und Dichter 1763 - 1810

Vorrede zu "Bemerkungen über eine schwierige Stelle des Plutarch"

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„Die ist eines der Phänomene der deutschen Fernsehlandschaft. Die könnten die Nachrichten in Latein verlesen mit zwei brennenden Kerzen, und die Sendung hätte immer noch gute Ratings.“

—  Helmut Thoma österreichischer Manager und Pressesprecher 1939

über die Tagesschau, Gespräch in DER SPIEGEL 41/1992, spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13679256.html. zitiert in per voi - Eine Zeitschrift für DeutschlehrerInnen in Italien, September bis Dezember 2005, Schwerpunktthema: Medienlandschaft Deutschland, Goethe-Institut Italien, S. 8, goethe.de http://www.goethe.de/ins/it/pro/pervoi/PerVoi17.pdf

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„Zwei Hände können sich wohl fassen, aber doch nicht in einander verwachsen. So Individualität zu Individualität.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 1, 1848 (1839). S. 415.
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„Die Sittlichkeit verfeinert die Sitte und die Sitte wiederum die Sittlichkeit.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 25
Aphorismen

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„Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen; viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur Einer von ihnen den Andren langweilt.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 51
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„Die Beziehung zwischen zwei Menschen ist dann am Ende, wenn sie beginnen einander klarzumachen, wie großartig sie früher einmal waren und wie sehr sich das geändert hat.“

—  Charlotte Link deutsche Schriftstellerin 1963

Verbotene Wege, Goldmann Verlag, 1989, ISBN 3442092868, ISBN 978-3442092864

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