Zitate über Rechner
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema rechner, zeit, ding, jahr.
Zitate über Rechner
„Ich habe das symbolische Rechnen mit Stumpf und Stil verlernt.“
Emmy Noether (1882–1935) deutsche Mathematikerin des frühen 20. Jahrhunderts
Gerhard Schröder (1944) Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
Bildzeitung, 6. April 2001, vgl. spiegel.de 06.04.2001 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/konjunktur-schroeder-fordert-optimismus-a-126777.html
Angela Merkel (1954) deutsche Bundeskanzlerin
Focus: https://www.focus.de/politik/deutschland/linksrutsch_aid_262773.html am 25. Februar 2008 Mitschnitt https://www.youtube.com/watch?v=vJUlAEXm6O8 <br class="br">2008
„Diene deinen Freunden, ohne zu rechnen.“
Gottfried Keller (1819–1890) Schweizer Schriftsteller und Dichter
Der grüne Heinrich [Zweite Fassung], 4. Band, Drittes Kapitel: Lebensarten. Aus: Sämtliche Werke in acht Bänden, Band 4, Berlin: Aufbau-Verlag. 1958–1961. S. 629 http://www.zeno.org/Literatur/M/Keller,+Gottfried/Romane/Der+gr%C3%BCne+Heinrich+%5BZweite+Fassung%5D/Vierter+Band/Drittes+Kapitel
„Daher rechne man mich zum fünften Rade.“
Herbort von Fritzlar buch Liet von Troye
Liet von Troye, Vers 83 [Lied von Troja, mutmaßlich um 1195]. Ältester Beleg für die Verwendung der redensartlichen Metapher vom fünften Rad am Wagen in der deutschen Sprache, die für das Lateinische schon im 11. Jahrhundert belegt ist (›Germania‹ 18,31 5): »Quem fastidimus, quinta est nobis rota plaustri« (Wer uns lästig ist, der ist uns das fünfte Rad am Wagen), siehe Lutz Röhrich: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, Stichwort: Rad, S. 4896, oldphras.net https://www.oldphras.net/olui/result/Form_Ad0463_1/. Herbort erwähnt, dass die Geschichte der Erorberung Trojas bereits auf griechisch, lateinisch und "welsch" (französisch) vorliege. Als er den Stoff als Vierter (auf Deutsch) habe bearbeiten sollen, sei ihm aber ein anderer zuvorgekommen (nämlich Heinrich von Veldecke mit seinem Eneasroman), weshalb er es hinnehme, nun als fünftes Rad am Wagen angesehen zu werden. <br class="br">Original: "So zele man mich zv dē fūftē [= dem funften] rade." - Handschrift Cod. Pal. germ. 368. folium 1v https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg368/0010/image (links oben); Herbort's von Fritslâr liet von Troye, hrsg. von Ge.[org] Karl Frommann, Quedlinburg und Leipzig 1837, S. 2, Vers 83,
„[.. ] und dann die vier Abtheilungen vom Rechnen: Zusehen, Abziehen, Vervielfraßen und Stehlen.“
Lewis Carroll (1832–1898) britischer Schriftsteller, Mathematiker und Fotograf
Alice im Wunderland. 1869, Kapitel 9, S. 134. Übersetzer: Antonie Zimmermann. Wikisource
(Original engl.: "[..] and then the different branches of Arithmetic—Ambition, Distraction, Uglification, and Derision.") - engl. Wikisource
„Zuverlässigkeit heißt nicht, das zu tun, womit andere rechnen, sondern das, worauf sie zählen.“
Walter Jakoby (1958) deutscher Automatisierungstechniker
Quelle: Später beginnt heute. BoD, 2017
„Bürge, doch den Schaden rechne dir selbst zu!“
Ausonius (310–395) römischer Prinzenerzieher und Dichter
Leben und Meinungen der Sieben Weisen / Thales von Milet
lat.: "sponde, noxa sed praesto tibi"
Francis Bacon (1561–1626) englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler
"Of Innovation". Esseys, 1625
„Wer nicht ein wenig Leid zu ertragen weiß, muss damit rechnen, viel zu leiden.“
Jean Jacques Rousseau buch Emile oder über die Erziehung
Émile IV
Original franz.: "Qui ne sait pas supporter un peu de souffrance doit s’attendre à beaucoup souffrir."
Emile oder über die Erziehung (1762)
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
S. 415
Eduards Traum
Immanuel Kant buch Kritik der Urteilskraft
Kritik der Urteilskraft, § 54, AA V, 334
Kritik der Urteilskraft (1790)
„Bürge, doch den Schaden rechne dir selbst zu!“
Thales von Milet (-624–-547 v.Chr) Philosoph, Mathematiker, Astronom
gemäß "Ludus septem sapientum" von Ausonius der von Thales stammende aus den Sprüchen der Sieben Weisen
Theodor Heuss (1884–1963) ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Erinnerungen 1905-1933, Fischer, Frankfurt am Main, 1965, S. 37
„Wenn Sie in der Öffentlichkeit sind, müssen Sie damit rechnen, dass Sie beobachtet werden.“
Wolfgang Schäuble (1942) deutscher Politiker
Interview mit welt.de http://www.welt.de/politik/article716643/Schaeuble_Vielleicht_hatten_wir_bisher_einfach_Glueck.html am 4. Februar 2007, bmi.bund.de http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_662984/Internet/Content/Nachrichten/Medienspiegel/2007/02/BM__Welt.html
Henri Dunant (1828–1910) Initiator der Rotkreuz-Bewegung und Mitbegründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
Brief an seinen Freund Wilhelm Sonderegger, Herbst 1890. Zitiert in: Hans Amann: Henry Dunant: Das Appenzellerland als seine zweite Heimat. Herisau: Appenzeller Verlag, 2008. S. 22
„Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“
Stephanus (1–36) Diakon der Gemeinde von Jerusalem und erster christlicher Märtyrer
Letzte Worte, ca. 35-44 n.Chr. bei seiner Steinigung, [Bibel Apg, 7, 60, LUT] <br class="br">griechisches Original: "κύριε, μὴ στήσῃς αὐτοῖς ταύτην τὴν ἁμαρτίαν." - Apg 7,60 NA http://www.bibelwissenschaft.de//bibelstelle/Apg7,60/NA
Rainer Wendt (1956) deutscher Polizist, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft
ZEIT: http://www.zeit.de/sport/fussball/2010-03/ultras-randale-berlin?page=2 Rainer Wendt zu Randalen im Stadion in Berlin am 16. März 2010]
„Wer öffentlich kegelt, der muss damit rechnen, dass öffentlich mitgezählt wird.“
Heide Simonis (1943) deutsche Politikerin (SPD), MdL, MdB
Quelle: Stern Nr. 21/2007 vom 16.Mai 2007, S. 226
Lothar Späth (1937–2016) deutscher Politiker (CDU), MdL, Ministerpräsident von Baden-Württemberg
Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 22f
„Wer sich als Führer nicht bewährt, muss mit Konsequenzen rechnen.“
Volker Rühe (1942) deutscher Politiker, MdHB, MdB
Konkret, Heft 2/1998
Johann Gottlieb Fichte buch Die Bestimmung des Menschen
Die Bestimmung des Menschen. Erstes Buch. Zweifel. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009167811
„Vereint als Europäer sind wir eine Macht, mit der man rechnen muss.“
Jean-Claude Juncker (1954) luxemburgischer Politiker und 14. Präsident der Europäischen Kommission
„Nur auf das was ich selber tue, kann ich rechnen.“
Rosa Luxemburg (1871–1919) Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus
„Der Verstand kann rechnen, aber der Geist sehnt sich und das Herz weiß, was das Herz weiß.“
Stephen King (1947) US-amerikanischer Schriftsteller
„Man muß im Leben mit dem Zufall rechnen. Der Zufall, schließlich, ist Gott.“
Anatole France (1844–1924) französischer Schriftsteller
Der Garten des Epikur. Autorisierte Übersetzung von Olga Sigall. Verlag J.C.C. Bruns Minden/Westphalen.1906. S. 76 books.google https://books.google.de/books?redir_esc=y&hl=de&id=_pxUAAAAYAAJ&pg=PA76&sig=ACfU3U1paI-C87j7cpFV4vIxReyxeAN1kQ&focus=searchwithinvolume&q=zufall <br class="br">Original franz.: "Il faut , dans la vie , faire la part du hasard . Le hasard , en définitive , c'est Dieu . - Le Jardin d'Épicure. p. 132
Hans Paasche (1881–1920) deutscher Schriftsteller, Menschenrechtler und Pazifist
Quelle: Meine Mitschuld am Weltkriege (1919)
