Zitate über Versagen

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema versagen.

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„Sich etwas zu versagen ist bei weitem die schlimmste Form des Sichgehenlassens; es zwingt uns zu glauben wir täten große Dinge, während wir in Wirklichkeit auf uns selbst fixiert sind.“

—  Carlos Castaneda US-amerikanischer Anthropologe und Schriftsteller 1925 - 1998
Eine andere Wirklichkeit - Neue Gespräche mit Don Juan, Frankfurt a. M. 1975, S. 125

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„Jede Generation hat ihre darwinistischen Versager, aber jedes Individuum stammt nur von den erfolgreichen Minderheiten der vorangegangenen Generation ab.“

—  Richard Dawkins Britischer Zoologe, Biologe und Autor 1941
Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie, Rowohlt Verlag, 2. Auflage, Januar 2002, ISBN 3499613379. Übersetzer: Sebastian Vogel.

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„Im Schwarzbrot war die Welt, was sie in ihrem Wesen nach ist - eine primitive, durch Magie gelenkte Welt, in der die Angst die Hauptrolle spielt. Der Junge, der die meiste Angst einfloessen konnte, wurde zum Anfuehrer und so lange geachtet, wie er seine Macht behaupten konnte. Andere Jungen waren Rebellen, und sie wurden bewundert, aber Anfuehrer wurden sie nie. Die Mehrheit war nichts als Ton in den Händen der Furchtlosen. Auf ein paar wenige konnte man sich verlassen, auf die meisten aber nicht. Die Luft war voller Spannung, man konnte nichts für morgen voraussagen. Dieser lockere, primitive Kern einer Gesellschaft brachte heftige Begierden, Gefühle, heftigen WIssensdurst hervor. Nichts wurde als erwiesen hingenommen; jeder Tag verlangte eine neue Kraftprobe, ein neues Gefühl von Kraft oder Versagen. Und so hatten wir bis zum Alter von neun oder zehn Jahren einen echten Geschmack vom Leben - wir waren unsere eigenen Herren. Das heißt diejenigen von uns, die das Glück hatten, nicht durch ihre Eltern verdorben worden zu sein, die abends frei durch die Straßen streunen und die Dinge mit unseren Augen entdecken konnten. Nicht ohne ein gewisses wehmütiges Bedauern denke ich daran, daß dieses streng begrenzte Leben der frühen Knabenjahre wie eine unermeßliche Welt, das Leben, das ihm folgte, das Leben der Erwachsenen, mir als ein ständig schrumpfender Bereich erscheint. Von dem Augenblick an, wo man in die Schule gesteckt wird, ist man verloren: man hat das Gefühl, daß man einen Halfter um den Hals gelegt bekommt. Das Brot verliert seinen Geschmack, wie das Leben ihn verliert. Sein Brot zu verdienen, wird wichtiger, als es zu essen. Alles wird berechnet, und alles hat seinen Preis.“

—  Henry Miller US-amerikanischer Schriftsteller und Maler 1891 - 1980
Tropic of Capricorn

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„Es kann Deines Schöpfers Wille nicht sein, Dich, Ersten der Schöpfung, dem Staube zu weih'n, Dir ewig den Flug zu versagen!“

—  Otto Lilienthal deutscher Pionier des Gleit- und Muskelkraftflugs 1848 - 1896
Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst, Berlin, 1889, S. 149 books. google (1943)

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Man spricht vergebens viel, um zu versagen; Der andre hört von allem nur das Nein.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
Iphigenie auf Tauris. 1. Aufzug, 3. Auftritt / Thoas

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„Für viele ist Gott kaum mehr als eine Berufungsinstanz gegen das Verdammungsurteil der Welt über ihr eigenes Versagen.“

—  William James US-amerikanischer Psychologe und Philosoph 1842 - 1910
Die religiöse Erfahrung in ihrer Mannigfaltigkeit

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Walter Gropius Foto

„Die Krankheit unserer heutigen Städte und Siedlungen ist das traurige Resultat unseres Versagens, menschliche Grundbedürfnisse über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen.“

—  Walter Gropius deutscher Architekt und der Gründer des Bauhauses 1883 - 1969
Totale Architektur. In: Walter Gropius: Architektur - Wege zu einer optischen Kultur. Fischer Bücherei Frankfurt/Main 1956. S. 129 f.

Dag Hammarskjöld Foto

„Wir haben die Verantwortung für unser Versagen, aber nicht die Ehre für unsere Leistung.“

—  Dag Hammarskjöld schwedischer Politiker, UN-Generalsekretär 1905 - 1961
Zeichen am Weg

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