Zitate über Genosse

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema genosse, leben, schönste, gute.

Insgesamt 48 Zitate, Filter:

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„Ich glaube nicht, dass wir sehr eng verwandt sind, aber wenn du fähig bist, jedes mal wenn auf der Welt eine Ungerechtigkeit geschieht vor Entrüstung zu beben, dann sind wir Genossen, was wichtiger ist.“

—  Che Guevara marxistischer Revolutionär 1928 - 1967

Original spanisch: „No creo que seamos parientes muy cercanos, pero si Ud. es capaz de temblar de indignación cada vez que se comete una injusticia en el mundo, somos compañeros, que es más importante.“ - Brief an María Rosario Guevara vom 20. Februar 1964, zit. nach Ernesto Che Guevara: Obras, 1957-1967, vol. 2, Casa de las Américas, 1970, S. 685.

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„Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen.“

—  Walter Ulbricht Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik 1893 - 1973

1965 auf dem XI. Plenum des ZK der SED. Originalstimme Walter Ulbricht als wav-Datei: http://www.rhebs.de/mauer/yeahyeah.wav Anspielung auf das „Yeah, Yeah, Yeah“ der Beatles.

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„[Es ist] besser zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.“

—  Giovanni Boccaccio, buch Decamerone

Decamerone, 3. Tag, 5. Erzählung

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„Wißt ihr, Genossen«, sagte Stalin, »was ich über diese Frage denke? Ich meine, daß es völlig unwichtig ist, wer und wie man in der Partei abstimmen wird; überaus wichtig ist nur das eine, nämlich wer und wie man die Stimmen zählt.“

—  Josef Stalin sowjetischer Politiker 1879 - 1953

Boris Baschanow: Ich war Stalins Sekretär. [Aus d. Russ. von Josef Hahn] Ullstein 1977. S. 68 books.google https://books.google.de/books?hl=de&id=Om_NAAAAMAAJ&dq=z%C3%A4hlt
"Знаете, товарищи, - говорит Сталин, - что я думаю по этому поводу: я считаю, что совершенно неважно, кто и как будет в партии голосовать; но вот что чрезвычайно важно, это - кто и как будет считать голоса". - Борис Бажанов: Воспоминания бывшего секретаря Сталина, ГЛАВА 5. http://lib.ru/MEMUARY/BAZHANOW/stalin.txt

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„Die Narrheit hat gewiss mehr Genossen und Schmarotzer als die Gescheitheit.“

—  Miguel de Cervantes, buch Don Quijote

Verlag Artemis & Winkler, 4. Auflage, Düsseldorf und Zürich 2005, Übersetzung: Ludwig Braunfels (1810-1885), ISBN 3-538-06892-5, 2.Teil, 13. Kap., S. 637.
Original span. "Más acompañados y paniaguados debe de tener la locura que la discreción." - Juan de la Cuesta (Hrsg.), Erstauflage, Madrid 1615, 2. Teil, 13. Kap., S. 45v.
Don Quijote (Don Quixote)

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„Genoß der Jüngling ein Vergnügen, // So war er dankbar und verschwiegen.“

—  Friedrich von Hagedorn deutscher Dichter 1708 - 1754

Die Alte. Sämmtliche Poetische Werke in dreyen Theilen. Dritter Theil. Wien: Johann Thomas Edlen von Trattnern, 1770. S. 128.

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„Wir wissen aber, daß viele Genossen dieses Ministeriums stets pflichtbewußt und ehrlich die ihnen erteilten Aufträge, die sie sich nicht aussuchen konnten, erfüllt haben.“

—  Gregor Gysi deutscher Rechtsanwalt, Politiker (PDS, Die Linke), MdV, MdB 1948

Rede auf dem Parteitag der SED-PDS im Dezember 1989 Volltext der Rede bei sozialisten.de http://archiv2007.sozialisten.de/partei/parteitag/sonderparteitag1989/view_html/n1/bs1/zid24830; gemeint ist das Ministerium für Staatssicherheit

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„Nur wer sorglos in die Zukunft blicken konnte, genoß mit gutem Gefühl die Gegenwart.“

—  Stefan Zweig, buch Die Welt von Gestern

Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers

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„Nun sah ich zurück auf die schöne Gegend, (sc. Meißen) die schon Melanchthon so lieblich fand, dass er dort zu leben wünschte, und überlief in Gedanken schnell alle glücklichen Tage, die ich derselben genossen hatte.“

—  Johann Gottfried Seume deutscher Schriftsteller und Dichter 1763 - 1810

Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802. Braunschweig und Leipzig, 1803. S. 1. Dresden, den 9ten Dec. 1801 http://www.zeno.org/Literatur/M/Seume,+Johann+Gottfried/Reisebeschreibungen/Spaziergang+nach+Syrakus+im+Jahre+1802/Dresden,+den+9.+Dezember+1801.

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„Ich hatte höllisch viel Spaß und ich habe jeden Augenblick davon genossen.“

—  Errol Flynn australischer Filmschauspieler 1909 - 1959

Letzte Worte, 14. Oktober 1959

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„Adolf ist gemein, er verrät uns alle. Er geht nur noch mit Reaktionären um. Seine alten Genossen sind ihm zu schlecht. Da holt er sich diese ostpreußischen Generäle heran (gemeint waren Blomberg und Reichenau). Das sind jetzt seine Vertrauten. … Was ich will, weiß Adolf ganz genau. Ich habe es ihm oft genug gesagt.“

—  Ernst Röhm deutscher Politiker (NSDAP), MdR und Führer der Sturmabteilung 1887 - 1934

zitiert nach: Fritz Günther von Tschirschky: Erinnerungen eines Hochverräters, S. 118 books.google https://books.google.de/books?id=5l8bAAAAMAAJ&q=vertrauten

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„Wir haben, Genossen, liebe Abgeordnete, einen außerordentlich hohen Kontakt zu allen werktätigen Menschen. Ja, wir haben den Kontakt. Ihr werdet gleich hören, warum. […] Ich liebe doch alle Menschen… Ich setze mich doch dafür ein!“

—  Erich Mielke deutscher Politiker (SED), MdV, Minister für Staatssicherheit der DDR 1907 - 2000

am 13. November 1989 vor der Volkskammer der DDR bstu.bund.de http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/DDRGeschichte/Revolutionskalender/November-1989/Dokumentenseiten/13-November_b/13_nov_b_text.html?nn=1930806, Video auf dra.de http://1989.dra.de/ton-und-videoarchiv/videos.html?tx_weeaardra_pi1%5Buid%5D=12&cHash=035d661a61

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„Wir sind nicht davor gefeit, dass wir einmal einen Schuft unter uns haben. Wenn ich das schon jetzt wüßte, würde er ab morgen nicht mehr leben. Kurzer Prozeß. Weil ich ein Humanist bin. Deshalb habe ich solche Auffassung. […] Das ganze Geschwafel von wegen nicht Hinrichtung und nicht Todesurteil - alles Käse, Genossen. Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil.“

—  Erich Mielke deutscher Politiker (SED), MdV, Minister für Staatssicherheit der DDR 1907 - 2000

auf der erweiterten Kollegiumssitzung am 19. Februar 1982 laut Abschrift der Tonbandaufzeichnung, dokumentiert bei Joachim Walther: Erich Mielke - ein deutscher Jäger, Audio CD, München 1997, hier zitiert nach runde-ecke-leipzig.de http://www.runde-ecke-leipzig.de/index.php?id=72

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„Ich sag' euch etwas zu meiner Person. Ich weiß ja, ich bin ja schon eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, und ich weiß auch ganz genau, dass mein Privatleben, jetzt sowieso, nur noch öffentlich sein wird. Aber damit auch keine Irritationen hochkommen, liebe Genossinnen und Genossen; ich sag's euch auch, und wer's noch nicht gewusst hat: Ich bin schwul - und das ist auch gut so, liebe Genossinnen und Genossen!“

—  Klaus Wowereit Ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin (2001 - 2014) 1954

Rede vor den Delegierten des Nominierungsparteitages der SPD, 10. Juni 2001. zitiert nach: taz.de http://www.taz.de/pt/2001/06/12/a0088.1/text, spd.de http://www.berlin.spd.de/servlet/PB/menu/1015271/index.html, wdr.de http://www.wdr.de/themen/panorama/personen/montalk/2003/wowereit_2.jhtml

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„Schöne Zeit, wo ich des Glückes// mit dem Freund zu sein genoss,// während zwecklos nur und Töricht// mir die Übrige verfloss!“

—  Hafes persischer Dichter 1326 - 1389

Diwan-e-Hafes
Original Persisch: "اوقات خوش آن بود که بادوست به سر شد// باقی همه بی حاصلی و بی خبری بود"

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„Schande über Chruschtschow und seine Genossen! Wie tief sind sie herabgesunken, dass sie die Sowjetunion so schändlich erniedrigen! Aber ihr Schicksal wird sie schon ereilen, und dieser Tag wird kommen.“

—  Enver Hoxha albanischer kommunistischer Politiker und von 1944 bis 1985 der stalinistische Diktator Albaniens 1908 - 1985

Die Supermächte 1959-1984. Aus dem Politischen Tagebuch, Tirana 1986, S. 96

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„Der fortwährende Einfluß des Buddhismus […] ergab eine Gesellschaft des Friedens und der Harmonie. Wir genossen Freiheit und Zufriedenheit.“

—  Dalai Lama 14. Dalai Lama 1935

Panorama, 20. November 1997, Verklärt, verkitscht - Hollywood feiert den Dalai Lama http://daserste.ndr.de/panorama/media/dalailama74.html

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Citát „Sie haben gelebt, aber Sie haben das Leben nicht genossen.“
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„Fahr hin, jovialer Mordwanst! Du hast es wenigstens genossen, während dein Herr und Meister nie nirgends gelebt hat als in der Hölle.“

—  Thomas Mann, buch Doktor Faustus

über Hermann Göring und Adolf Hitler in Die Entstehung des Doktor Faustus, S. 775 books.google https://books.google.de/books?id=urYHAQAAMAAJ&q=mordwanst.

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„Ich habe mich ein halbes Jahr um meine Kinder gekümmert, das habe ich gut überbrücken können, für den Staat war ich nicht existent. Ich habe Homeschooling gemacht, Alltag, das war schön. Wir waren safe in unserer Bubble, waren sehr miteinander, das habe ich genossen.“

—  Oliver Masucci deutscher Schauspieler 1968

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wie-oliver-masucci-zu-einem-der-gefragtesten-deutschen-schauspieler-aufstieg-17144091.html

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„Nach der Revolution tat Ludendorff wiederholt den Ausspruch: „Die größte Dummheit der Revolutionäre war es, daß sie uns alle leben ließen. Na, komme ich einmal wieder zur Macht, dann gibt's kein Pardon. Mit ruhigem Gewissen würde ich Ebert, Scheidemann und Genossen aufknüpfen lassen und baumeln sehen!““

—  Erich Ludendorff deutscher General und Politiker (DVFP, NSFP), MdR 1865 - 1937

Margarethe Ludendorff: Als ich Ludendorff's Frau war. Drei-Masken-Verlag, München 1929, S. 209 books.google https://books.google.de/books?redir_esc=y&hl=de&id=dA1oAAAAMAAJ&focus=searchwithinvolume&q=pardon

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„Die größte Dummheit der Revolutionäre war es, daß sie uns alle am Leben ließen. Na, komme ich malwieder zur Macht, dann gibt's kein Pardon! Mit ruhigem Gewissen würde ich Ebert, Scheidemann und Genossen baumeln sehen!“

—  Erich Ludendorff deutscher General und Politiker (DVFP, NSFP), MdR 1865 - 1937

zitiert nach Bernd Engelmann: Einig gegen Recht und Freiheit. Ein deutsches Anti-Geschichtsbuch 2. Teil; Fischer Verlag, Frankfurt 1979; einsehbar auf Archive.org "Einig gegen Recht und Freiheit" Seite 24 https://archive.org/details/einiggegenrechtu0000enge/page/24/mode/2up