Zitate über Tradition

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema tradition.

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Insgesamt 36 Zitate, Filter:


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„Traditionen sind mit anderen Worten keineswegs das Privileg konservativer Kräfte. Noch weniger gehören sie in die alleinige Erbpacht von Reaktionären, obgleich diese am lautstärksten von ihnen reden.“

—  Gustav Heinemann ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1899 - 1976

Rede bei der Schaffermahlzeit am 13. Februar 1970 im Bremer Rathaus. In: Reden und Schriften. Allen Bürgern verpflichtet: Reden des Bundespräsidenten 1969-1974, Frankfurt am Main 1975, S. 32

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„Die sicherste allgemeine Charakterisierung der philosophischen Tradition Europas lautet, daß sie aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon besteht.“

—  Alfred North Whitehead, buch Prozess und Realität

Prozeß und Realität (Process and Reality), Teil II, Kapitel 1, Abschnitt 1, S. 91
Oft zitiert als "Alle abendländische Philosophie ist als »Fußnote zu Platon« zu verstehen."
Original engl.: "The safest general characterization of the European philosophical tradition is that it consists of a series of footnotes to Plato."

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„Die Einzigkeit des Kunstwerks ist identisch mit seinem Eingebettetsein in den Zusammenhang der Tradition.“

—  Walter Benjamin, buch Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, IV, S. 480
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (1935)

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„Die Probleme der Sittlichkeit liegen auf dem Gebiet der Verantwortung, die der Sitte auf dem der Tradition.“

—  Arthur Schnitzler österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 - 1931

Zurückgelegte Sprüche
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„Er hat die Frauen nicht verstanden, der erhabene Rousseau […]. Bei allem seinen guten Willen und seinen guten Absichten hat er aus ihnen nichts zu machen gewußt als untergeordnete Wesen in der Gesellschaft. Er hat ihnen die alte Tradition gelassen, von der er die Männer freisprach; er sah nicht voraus, daß sie desselben Glaubens, derselben Moral bedürfen würden, wie ihre Väter, ihre Gatten und ihre Söhne, daß sie sich erniedrigt finden würden, wenn sie einen anderen Tempel, eine andere Lehre hätten. Während er glaubte, Mütter zu bilden, bildete er nur Ammen. Er nahm den Mutterbusen für die erzeugende Seele. Der spiritualistischste Philosoph des letzten Jahrhunderts war ein Materialist in Bezug auf die Frauen.“

—  George Sand, buch Isidora

Isidora - Tagebuch eines Einsiedlers in Paris, Wigand, Leipzig 1845 S. 42 http://books.google.de/books?id=Fgg6AAAAcAAJ&pg=PA42 Deutsch von Dr. L. Meyer.
"Il n'a pas compris les femmes, ce sublime Rousseau [...]. Il n'a pas su, malgré sa bonne volonté et ses bonnes intentions, en faire autre chose que des êtres secondaires dans la société. Il leur a laissé l'ancienne religion dont il affranchissait les hommes; il n'a pas prévu qu'elles auraient besoin de la même foi et de la même morale que leurs pères, leurs époux et leurs fils, et qu'elles se sentiraient avilies d'avoir un autre temple et une autre doctrine. Il a fait des nourrices croyant faire des mères. Il a pris le sein maternel pour l'âme génératrice. Le plus spiritualiste des philosophes du siècle dernier a été matérialiste sur la question des femmes." - p. 33 archive.org http://archive.org/stream/isidora00sandgoog#page/n39/mode/2up

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Friedrich Heer Foto

„Auschwitz und […] auch Hiroshima und seine Todesenkel beruhen auf eineinhalbtausendjährigen erlauchten theologischen Traditionen der Kirche.“

—  Friedrich Heer österreichischer Schriftsteller, Kulturhistoriker und Publizist 1916 - 1983

Gottes erste Liebe. Bechtle 1967. S. 11 books.google http://books.google.de/books?id=ltdtAAAAMAAJ&q=todesenkel
Mit "Todesengel" falsch zitiert in DER SPIEGEL 47/1968 (18. November 1968) http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=45922103&aref=image036/2006/02/14/PPM-SP196804700460067.pdf&thumb=false S. 47 (rechts unten)

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„Das Gemeinschaftsleben aller vollendeten Nationen ist gelenkt durch lebendige Tradition. Das Gemeinschaftsleben der Deutschen konnte geordnet und aufrechterhalten werden nur durch starre Institution.“

—  Erich von Kahler deutscher Soziologe 1885 - 1970

"Das Problem Deutschland", in Erich von Kahler: "Verantwortung des Geistes. Gesammelte Aufsätze, Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag, 1952, S. 105 books.google.de http://books.google.de/books?id=19IzAAAAMAAJ&dq=vollendeten (Englischsprachige Erstveröffentlichung in "Comtemporary Jewish Record", New York, 1944).

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„Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei.“

—  Gustav Mahler österreichischer Komponist und Dirigent 1860 - 1911

Alfred Roller: Mahler und die Inszenierung. In: Musikblätter des Anbruch 2 (1920), S. 273; zitiert nach: Karl Josef Müller: Mahler. Leben – Werke – Dokumente. Piper, München 1988, ISBN 3-492-18264-X, S. 316.

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„Der Beruf des Architekten ist eine abenteuerliche Tätigkeit: Ein Grenzberuf in der Schwebe zwischen Kunst und Wissenschaft, auf dem Grat zwischen Erfindung und Gedächtnis, zwischen dem Mut zur Modernität und echter Achtung der Tradition.“

—  Renzo Piano italienischer Architekt 1937

paulkleezentrum.ch, Archivversion http://web.archive.org/web/20090901123123/http://www.paulkleezentrum.ch/ww/de/pub/web_root/zpk/die_architektur/renzo_piano.cfm
"La professione di architetto è un'attività avventurosa: Un professionista di confine in bilico tra arte e scienza, sul crinale tra invenzione e memoria, tra il coraggio di modernità e genuino rispetto per la tradizione."

„Was die Neuzeit prägt und sie zu einer modernen Gesellschaft macht, ist nicht Traditionsverlust, sondern die Pluralisierung von Traditionen.“

—  Karsten Dittmann

Tradition und Verfahren, 2004, Books on Demand Gmbh; Auflage: 1 (März 2004) ISBN 3833409452 ISBN 978-3833409455

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