Zitate über Eigentum

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema eigentum, menschen, mensch, gute.

Insgesamt 47 Zitate, Filter:

Seneca d.J. Foto

„Nichts, Lucilius, ist unser wahres Eigentum außer der Zeit. Dies flüchtige und schwer fassbare Gut ist das einzige, dessen Besitz uns die Natur vergönnt hat und doch verdrängt uns der erste beste daraus.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Original: (lat) Omnia, Lucili, aliena sunt, tempus tantum nostrum est; in huius rei unius fugacis ac lubricae possessionem natura nos misit, ex qua expellit quicumque vult." wörtlich: Alles, Lucilius, ist (uns) fremd nur die Zeit ist unser, ... .
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, I, 3

Konfuzius Foto

„Der sittliche Mensch liebt seine Seele, der gewöhnliche sein Eigentum.“

—  Konfuzius chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie -551 - -479 v.Chr

Analekten (Lunyu)
Original: 君子喻於義,小人喻於利。 Jūnzǐ yù yú yì, xiǎorén yù yú lì.

Franz von Assisi Foto

„Alle Brüder müssen durch ihre Werke predigen.“

—  Franz von Assisi Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche 1182 - 1226

Leo Tolstoi Foto
Rainer Maria Rilke Foto
Henry David Thoreau Foto
Thomas Jefferson Foto
Karl Marx Foto
Pierre Joseph Proudhon Foto

„Eigentum ist Diebstahl.“

—  Pierre Joseph Proudhon französischer Ökonom und Soziologe 1809 - 1865

Qu'est-ce que la propriété? Chapitre I
(Original franz.: "La propriété, c'est le vol!")
Bei Jacques-Pierre Brissot heisst es bereits 1780 in seiner anonym veröffentlichten Erstschrift, in Anspielung auf Voltaires Erzählung Der Mann mit den vierzig Talern: [...] wenn 40 Taler ausreichen, um unseren Lebensunterhalt zu sichern, dann ist der Besitz von 200.000 Talern ein offenbarer Diebstahl, eine Ungerechtigkeit (si quarante écus sont suffisants pour conserver notre existence, posséder deux cent mille écus est un vol évident, une injustice) [..]", in: Recherches philosophiques sur le droit de propriété considéré dans la nature, Paris 1780. S. 40 gallica.bnf.fr http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k6472q/f53.image
Was heißt Eigentum? (Qu’est ce que la propriété?, 1840)

Ambrose Bierce Foto

„Arbeit: eines der Verfahren, durch die A Eigentum für B erwirbt.“

—  Ambrose Bierce, buch Des Teufels Wörterbuch

Des Teufels Wörterbuch / The Devil's Dictionary
Original engl.: "Labor, n. One of the processes by which A aquires property for B."
Des Teufels Wörterbuch

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Es wird aber in den Wissenschaften auch zugleich dasjenige als Eigentum angesehen, was man auf Akademien überliefert erhalten und gelernt hat. Kommt nun einer, der etwas Neues bringt, das mit unserm Credo, das wir seit Jahren nachbeten und wiederum anderen überliefern, in Widerspruch steht und es wohl gar zu stürzen droht, so regt man alle Leidenschaften gegen ihn auf und sucht ihn auf alle Weise zu unterdrücken. Man sträubt sich dagegen, wie man nur kann; man tut, als höre man nicht, als verstände man nicht; man spricht darüber mit Geringschätzung, als wäre es gar nicht der Mühe wert, es nur anzusehen und zu untersuchen; und so kann eine neue Wahrheit lange warten, bis sie sich Bahn macht.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

zu Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. in: Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Band 36 "Zwischen Weimar und Jena: Einsam-tätiges Alter". Deutscher Klassiker Verlag Frankfurt am Main, 1999. ISBN 3-618-60560-9. Tagebucheintrag 30.12.1823 auf gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=12&xid=515&kapitel=242&cHash=3caa6cf7792
Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)

Johann Wolfgang von Goethe Foto
Heinrich Von Kleist Foto

„Der Staat sichert uns unser Eigentum, unsre Ehre und unser Leben, wer sichert uns aber unser inneres Glück zu, wenn es die Vernunft nicht tut?“

—  Heinrich Von Kleist Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist 1777 - 1811

an Ulrike von Kleist, Mai 1799
Briefe

John Locke Foto
Theodor Herzl Foto

„Selbstverständlich werden wir Andersgläubige achtungsvoll dulden, ihr Eigentum, ihre Ehre und Freiheit mit den härtesten Zwangsmitteln schützen.“

—  Theodor Herzl Ein österreichisch-ungarischer jüdischer Schriftsteller 1860 - 1904

Tagebucheintrag vom 12. Juni 1895, S. 98 alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=12794&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=105
Tagebuch

Murray Rothbard Foto

„Wenn ein Mensch das Recht auf Eigentum an sich selbst hat, auf die Lenkung seines Lebens, so muss er in der Realität ein Recht auf Erhalt seines Lebens haben, sich mit seinem Besitz auseinanderzusetzen und ihn umzuwandeln. Er muss in der Lage sein, das Land auf dem er steht und dessen Bodenschätze zu besitzen und benutzen. Kurzum: Erhalt ist ein »Menschenrecht«“

—  Murray Rothbard, buch For a New Liberty

For a New Liberty: The Libertarian Manifesto. Mises Institute, Zweite Auflage, Auburn 2006, S. 52, ISBN 0-945466-47-1 books.google.de http://books.google.com/books?id=B65ic_7bfFEC&lpg=PR1&pg=PA52#v=onepage&q&f=false
Original engl.: "If a man has the right to self-ownership, to the control of his life, then in the real world he must also have the right to sustain his life by grappling with and transforming resources; he must be able to own the ground and the resources on which he stands and which he must use. In short, to sustain his 'human right'"

Max Stirner Foto
Max Stirner Foto

„Wir werden niemals völlig in unserem Leib zur Ruhe kommen, als wären wir Eigentümer unser selbst, doch es kann sehr wohl sein, daß es gerade diese Unruhe ist, die uns lebendig hält.“

—  Bernhard Waldenfels deutscher Philosoph 1934

Grundmotive einer Phänomenologie des Fremden. Frankfurt am Main, 2006. ISBN 978-3-518-58460-6

Jeremy Rifkin Foto

„Im kommenden Zeitalter treten Netzwerke an die Stelle der Märkte, und aus dem Streben nach Eigentum wird Streben nach Zugang, nach Zugriff auf das, was diese Netzwerke zu bieten haben“

—  Jeremy Rifkin US-amerikanischer Soziologe, Ökonom, Publizist 1945

Access - Das Verschwinden des Eigentums. 3. Auflage. New York/Frankfurt am Main, 2007, S. 10. Übersetzer: Klaus Binder, Tatjana Eggeling. ISBN 3-593-38374-8

Hanns-Martin Schleyer Foto

„Entscheidend bleibt, dass in einer marktwirtschaftlichen Ordnung die letzten Entscheidungen im Unternehmen vom Eigentum getroffen werden müssen. Bindet man die Unternehmensleitung in ihrer Entscheidungsfreiheit an die Arbeitnehmerseite und insbesondere an die Gewerkschaft, so kippt das Gleichgewicht der sozialen Kräfte um.“

—  Hanns-Martin Schleyer deutscher Manager und Wirtschaftsfunktionär, von der RAF entführt und ermordet 1915 - 1977

zitiert bei Christoph Zehendner: „Hart, aber fair: Hanns Martin Schleyer“ (2007) www.swr.de https://www.swr.de/swraktuell/bw/portraet-hanns-martin-schleyer/-/id=1622/did=2469726/nid=1622/1ntpv0h/index.html ohne jede Angabe zur Primärquelle.

Annette Schavan Foto

„Das gilt. Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. Der Schutz des geistigen Eigentums ist ein hohes Gut.“

—  Annette Schavan deutsche Politikerin, MdL, MdB 1955

im Interview mit Süddeutsche Zeitung 1. März 2011 http://www.sueddeutsche.de/politik/anette-schavan-ueber-guttenberg-ich-schaeme-mich-nicht-nur-heimlich-1.1065529-2

Angela Merkel Foto

„China muss lernen, mit dem geistigen Eigentum so umzugehen, wie wir das gewöhnt sind, denn das ist Raub, wenn man da einfach kopiert.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954

Interview mit dem ZDF, bundesregierung. de, 23. Mai 2006

„Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“

—  Dieter Gorny deutscher Medienmanager 1953

zur möglichen Ausweitung der Internetkontrolle im Rahmen der Sperrung von Internetseiten. heise.de http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867

A. C. Bhaktivedanta Foto
Bernhard Schlink Foto
Friedrich Engels Foto
Johann Wolfgang von Goethe Foto
Friedrich Nietzsche Foto
Ernst Jünger Foto
Ernst Jünger Foto

„Das wird auch in der Sprache offenbar. Die Sprache gehört zum Eigentum, zur Eigenart, zum Erbteil, zum Vaterland des Menschen, das ihm anheimfällt, ohne daß er dessen Fülle und Reichtum kennt. Die Sprache gleicht nicht nur einem Garten, an dessen Blüten und Früchten der Erbe bis in sein höchstes Alter sich erquickt; sie ist auch eine der großen Formen für alle Güter überhaupt. Wie Licht die Welt und ihre Bildung sichtbar macht, so macht die Sprache sie im Innersten begreifbar und ist nicht fortzudenken als Schlüssel zu ihren Schätzen und Geheimnissen. Gesetz und Herrschaft in den sichtbaren und selbst den unsichtbaren Reichen fangen mit der Benennung an. Das Wort ist Stoff des Geistes und dient als solcher zu den kühnsten Brückenschlägen; es ist zugleich das höchste Machtmittel. Allen Landnahmen im Konkreten und Gedachten, allen Bauten und Heerstraßen, allen Zusammenstößen und Verträgen gehen Offenbarungen, Planungen und Beschwörungen im Wort und in der Sprache und geht das Gedicht voran. ja man kann sagen, daß es zwei Arten der Geschichte gibt, die eine in der Welt der Dinge, die andere in der der Sprache; und diese zweite umschließt nicht nur den höheren Einblick, sondern auch die wirkendere Kraft. Selbst das Gemeine muß sich immer wieder an dieser Kraft beleben, auch wenn es in die Gewalttat stürzt. Aber die Leiden vergehen und verklären sich im Gedicht.“

—  Ernst Jünger deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998

Ernst Jünger Foto
Ernst Jünger Foto
Ernst Jünger Foto
Ernst Jünger Foto
Ernst Jünger Foto
Ernst Jünger Foto
Ernst Jünger Foto
Thomas Jefferson Foto
Philipp Mainländer Foto
Platón Foto
Thomas Hobbes Foto

„Der Anschein von Eigentum ist eine Wirkung der Institution des Staates.“

—  Thomas Hobbes englischer Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosoph 1588 - 1679

LeBron James Foto
Miguel Delibes Foto
Miguel Delibes Foto
Bill Gates Foto

„Geistiges Eigentum hat die Haltbarkeitdauer einer Banane.“

—  Bill Gates US-amerikanischer Unternehmer, Programmierer und Mäzen 1955

Engl.: "Intellectual property has the shelf life of a banana." - The Wall Street Journal (29. Dez. 2011)
Zugeschrieben

Bill Gates Foto

„Geistiges Eigentum hat die Haltbarkeit einer Banane.“

—  Bill Gates US-amerikanischer Unternehmer, Programmierer und Mäzen 1955