„Dichtung und Mythologie des Altertums deuten darauf hin, daß die Landwirtschaft einst als eine heilige Kunst geübt wurde. Bei uns aber wird sie mit einer unbekümmerten, nachlässigen Hast betrieben, die auf nichts anderes bedacht ist, als möglichst große Farmen zu besitzen und möglichst große Ernten einzubringen. […] Geiz, Selbstsucht und die würdelose Angewohnheit, den Boden als Eigentum oder hauptsächlich als Mittel zum Erwerb von Eigentum zu betrachten, von der niemand unter uns sich ganz freisprechen kann, haben unsere Landschaft entstellt und unsere Landwirtschaft degradiert. Unser Farmer führt das denkbar niedrigste Leben. Er kennt die Natur nur als ihr Ausbeuter.“

Walden

Letzte Aktualisierung 20. Februar 2021. Geschichte

Ähnliche Zitate

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„Die Natur ist groß. Sie erzeugt, aber kennt keine Kinder; sie vollendet, aber kennt keinen Besitz.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 9
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„Der Motor für die Landwirtschaft kann gar nicht einzylindrig genug sein.“

—  Fritz Huber Konstrukteur, "Vater des Bulldogs" 1881 - 1942

museum-digital.de http://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=929&utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

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„Alles Große besteht aus Kleinem. Wer vom Kleinen nicht Besitz nimmt, kann das Große nie erwerben.“

—  Wilhelm Heinse deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Bibliothekar 1746 - 1803

Aphorismen

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„Die Zivilisation geht ihrem Ende zu, wenn die Landwirtschaft aufhört, eine Lebensform zu sein und zur Industrie wird.“

—  Nicolás Gómez Dávila kolumbianischer Philosoph 1913 - 1994

Einsamkeiten. Glossen und Text in einem, S.115, Wien: Karolinger, 1987, ISBN 3-85418-034-9

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„Eigentum ist Diebstahl.“

—  Pierre Joseph Proudhon französischer Ökonom und Soziologe 1809 - 1865

Qu'est-ce que la propriété? Chapitre I
(Original franz.: "La propriété, c'est le vol!")
Bei Jacques-Pierre Brissot heisst es bereits 1780 in seiner anonym veröffentlichten Erstschrift, in Anspielung auf Voltaires Erzählung Der Mann mit den vierzig Talern: [...] wenn 40 Taler ausreichen, um unseren Lebensunterhalt zu sichern, dann ist der Besitz von 200.000 Talern ein offenbarer Diebstahl, eine Ungerechtigkeit (si quarante écus sont suffisants pour conserver notre existence, posséder deux cent mille écus est un vol évident, une injustice) [..]", in: Recherches philosophiques sur le droit de propriété considéré dans la nature, Paris 1780. S. 40 gallica.bnf.fr http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k6472q/f53.image
Was heißt Eigentum? (Qu’est ce que la propriété?, 1840)

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„Christus war der große Märtyrer unseres Geschlechts; durch ihn ist das Märtyrertum unendlich tiefsinnig und heilig geworden.“

—  Jesus von Nazareth Figur aus dem Neuen Testament -7 - 30 v.Chr

Novalis, Fragmente, in: Novalis Schriften, 2. Teil, hg. v. Ludwig Tieck/ Friedrich Schlegel, Verlag G. Reimer, 5. Aufl., Berlin 1837, S. 266

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„Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten überhaupt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Über die Entstehung des Festspiels zu Ifflands Andenken, – Schriften zur Literatur – Weimar im Mai 1815, Morgenblatt für gebildete Stände http://books.google.com/books?hl=de&id=F2tEAAAAcAAJ, 18. März 1816
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Citát „Politik ist die Kunst, das Notwendige möglich zu machen.“
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„Politik ist die Kunst, das Notwendige möglich zu machen.“

—  Herbert Wehner deutscher Politiker (KPD, SPD), MdL, MdB, MdEP 1906 - 1990

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