„Aber die Zeit verliert uns. Das ist sehr langweilig, immer das Hemd
zuerst und dann die Hosen drüber zu ziehen und des Abends ins Bett und
morgens wieder herauszukriechen und einen Fuß immer so vor den andern
zu setzen; da ist gar kein Absehen, wie es anders werden soll. Das ist
sehr traurig, und daß Millionen es schon so gemacht haben, und daß
Millionen es wieder so machen werden, und daß wir noch obendrein aus
zwei Hälften bestehen, die beide das nämliche tun, so daß alles
doppelt geschieht - das ist sehr traurig.“

—  Georg Büchner, Dantons Tod
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Georg Büchner80
Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revoluti… 1813 - 1837
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„Die guten Zeiten von heute sind die traurigen Gedanken von morgen.“

—  Bob Marley jamaikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter 1945 - 1981

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„Weltweit erfahren Millionen täglich zur selben Zeit für Millionen gleich Unwichtiges, da es aber Millionen erfahren – noch dazu zur selben Zeit –, glauben Millionen, es muß für Millionen gleich wichtig sein.“

—  Helmut Seethaler österreichischer Schriftsteller 1953
zitiert in: Alexander Glück: "Ein Poet an der Wäscheleine. Helmut Seethaler und die Literaturform des Zettelgedichtes.", Wiener Zeitung, 21. August 1998, wienerzeitung.at http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&lexikon=Literatur&letter=L&cob=7372 am 14. Januar 2007

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„Die Traurigen haben zwei Gründe: Sie ignorieren und verzweifeln.“

—  Albert Camus französischer Schriftsteller und Philosoph 1913 - 1960

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„Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer.“

—  Karl Julius Weber deutscher Schriftsteller und Satiriker 1767 - 1832
Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 3. Band, 8. Ausgabe. Stuttgart: Rieger, 1868. S. 25.

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„Wenn mich Deutsche ansprechen, um mir zu erzählen, dass sie auch Deutsche sind, sage ich immer: Da gibt's 80 Millionen von.“

—  Karl Lagerfeld deutscher Modeschöpfer, Designer und Fotograf 1933 - 2019
Talkshow Markus Lanz, ZDF, 19. April 2012

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„Ich gehe und laß dich zurück im Abend, // der, wenn auch traurig, so süß // auf uns Lebende fällt […]“

—  Pier Paolo Pasolini italienischer Filmregisseur, Publizist und Dichter 1922 - 1975
aus Le ceneri di Gramsci, Poesie der Welt, Seiten 326, 327, Übersetzung: Toni und Sabina Kienlechner Original ital.: "Me ne vado, ti lascio nella sera // che, benché triste, così dolce scende // per noi viventi […]" - Poesie der Welt, EditionStichnote im Prophyläen Verlag Berlin, 1985, ISBN 3 550 08516 8

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„Nachrichten gibt es immer mehr, aber sie richten sich nur nach denen, die sie auswählen (lassen). Je mehr Nachrichten über Unwichtiges, umso mehr bleibt Wichtiges verborgen. Weltweit wird Millionen täglich zur selben Zeit für Millionen gleich Wichtiges verschwiegen.“

—  Helmut Seethaler österreichischer Schriftsteller 1953
zitiert in: Alexander Glück: "Ein Poet an der Wäscheleine. Helmut Seethaler und die Literaturform des Zettelgedichtes.", Wiener Zeitung, 21. August 1998, wienerzeitung.at http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&lexikon=Literatur&letter=L&cob=7372 14. Januar 2007

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