Zitate über Menschlichkeit

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema menschlichkeit, mensch, menschen, unsere.

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Johann Amos Comenius Foto

„Schulen sind Produktionsstätten der Menschlichkeit, sofern sie bewirken, dass aus Menschen wirklich Menschen werden.“

—  Johann Amos Comenius Philosoph, Theologe und Pädagoge 1592 - 1670

Große Unterrichtslehre

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„Man muss sich besiegen lassen und Menschlichkeit haben.“

—  Molière französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker 1622 - 1673

Scapins Schelmenstreiche, I, 3 / Scapin
Original franz.: "Il faut se laisser vaincre, et avoir de l'humanité."
Scapins Schelmenstreiche

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„Der gemeine Eigennutz, der mit den Pflichten der Menschlichkeit, Nationalehre und den Gesetzen des Vaterlandes im Streite liegt, läßt sich durch nichts in seinen Spekulationen stören.“

—  Alexander Von Humboldt deutscher Naturforscher 1769 - 1859

Reise in die Äquinoktialgegenden, Hrsg: Ottmar Ette, Frankfurt, Leipzig, 1991, S. 260; gemeint ist die Kritik and dänischen Sklavenschiffen

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Joseph Joubert Foto

„Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug, ist auch nicht menschlich genug.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824

Gedanken, Versuche und Maximen
Gedanken, Versuche und Maximen

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„Die Weiblichkeit soll wie die Männlichkeit zur höhern Menschlichkeit gereinigt werden.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

Über die Diotima
Über die Diotima

Konfuzius Foto

„Der Edle gewinnt Freunde durch seine kultivierte Gelehrsamkeit. Und mit Hilfe dieser Freunde fördert er seine Menschlichkeit.“

—  Konfuzius chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie -551 - -479 v.Chr

Original:君子以文会友,以友輔仁。
Analekten (Lunyu)

Konfuzius Foto

„Wo Menschlichkeit geboten ist, steh nicht zurück - selbst hinter deinem Lehrer.“

—  Konfuzius chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie -551 - -479 v.Chr

15,35

Friedrich II. Preußen Foto

„Die nützlichsten Bürgertugenden sind Menschlichkeit, Billigkeit, Tapferkeit, Wachsamkeit und Arbeitsliebe.“

—  Friedrich II. Preußen König von Preußen 1712 - 1786

Politisches Testament, 1752 http://friedrich.uni-trier.de/de/volz/7/150/text/
(Original französisch: "Les vertus les plus utiles dans les citoyens sont l'humanité, l'équité, la valeur, la vigilance et l'amour du travail" - Die politischen Testamente von Friedrich dem Großen, redigiert von Gustav Berthold Volz. Berlin 1920, S. 34

Walter Ludin Foto

„Es gibt Milliarden von Menschen. Warum gibt es so wenig Menschlichkeit?“

—  Walter Ludin Schweizer katholischer Theologe, Kapuziner, Priester, freischaffender Journalist, Redaktor und Buchautor 1945

Quergedanken."

Conrad Ferdinand Meyer Foto

„Je schwerer sich ein Erdensohn befreit, // Je mächt'ger rührt er unsre Menschlichkeit.“

—  Conrad Ferdinand Meyer Schweizer Dichter des Realismus 1825 - 1898

Huttens letzte Tage: XXXII. Luther. 20. Auflage. Leipzig: Haessel, 1901. S. 76.

Gerhard Schröder Foto

„Jeder Akt der Vertreibung, so unterschiedlich die historischen Hintergründe auch sein mögen, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

—  Gerhard Schröder Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1944

Grußwort zum Festakt des 50. Tags der Heimat am 5. September 1999 in Stuttgart, Das Ostpreußenblatt 11. September 1999 http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv99/3699o02.htm

„Die Ideologen der Menschlichkeit zeichnen sich selten durch feiner entwickelte Menschlichkeit aus.“

—  Joachim Günther deutscher Publizist, Journalist, Essayist, Erzähler und Literaturkritiker 1905 - 1990

Findlinge

Joachim Meisner Foto

„Die deutsche Gottvergessenheit zeigt sich heute in der geschwundenen Menschlichkeit in unserem Lande. […] Nur ein gläubiger Mensch wird auf Dauer ein friedfertiger Zeitgenosse bleiben. […] Wem Gott nicht mehr heilig ist, was soll dem noch heilig sein?“

—  Joachim Meisner deutscher Geistlicher, Erzbischof des Erzbistums Köln, Kardinal 1933 - 2017

Silvesterpredigt 31. Januar 1992, zitiert in: Süddeutsche Zeitung vom 2. Januar 1993

Eugen Drewermann Foto

„Das Maß unserer Menschlichkeit bestimmt sich wesentlich danach, inwieweit wir über Worte verfügen, die das Erleben und die Gefühlswelt von Menschen auszudrücken vermögen.“

—  Eugen Drewermann katholischer Theologe und Psychotherapeut 1940

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Olten 1988, ISBN 3-530-16857-2

Tayyip Erdoğan Foto

„Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.“

—  Tayyip Erdoğan türkischer Politiker, Ministerpräsident der Türkei 1954

aus der Übersetzung einer Rede in der Kölnarena vor rund 20.000 Landsleuten am 10. Februar 2008, zitiert u.a. in "Welt online", Welt.de http://www.welt.de/politik/article1656828/Erdogan_warnt_Deutschtuerken_vor_Assimilation.html und Welt.de http://www.welt.de/politik/article1656828/Erdogan_warnt_Deutschtuerken_vor_Assimilation.html?nr=1&pbpnr=0 sowie bei ntv.de http://www.n-tv.de/916864.html und "Focus online", Focus.de http://www.focus.de/politik/deutschland/integration_aid_237187.html

Dara Horn Foto

„Denn, wie einer von Daniels Lehrern zu sagen pflegte: "Die ZEit an sich wird erst durch Akte wahrer Menschlichkeit erschaffen.“

—  Dara Horn US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin, Professorin für jüdische Literatur 1977

The World to Come

Kai Meyer Foto

„Gehörte zur Unmenschlichkeit immer auch das Wissen um die wunden Punkte der Menschlichkeit?“

—  Kai Meyer Deutscher Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor 1969

Dschinnland

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Alexander Von Humboldt Foto

„Unter allen europäischen Regierungen war Dänemark die erste, und lange Zeit die einzige, welche den Sklavenhandel abschaffte, und doch waren die ersten Sklaven, die wir zum Verkauf ausbieten sahen, auf einem dänischen Negerschiff gekommen. Nichts hemmt die Speculationen eines niedern Interesse's, das mit den Pflichten der Menschlichkeit, der National-Ehre und den Gesetzen des Vaterlands im Streit ist.“

—  Alexander Von Humboldt deutscher Naturforscher 1769 - 1859

über Sklavenhandel in Cumaná während Humboldts dortigen Aufenthalts 1799/1800. Dänemark hatte 1792 den Sklavenhandel über den Atlantik mit Wirkung ab dem 1. Januar 1803 verboten. Reise in die Aequinoctial-Gegenden des neuen Continents in den Jahren 1799, 1800, 1801, 1802, 1805 und 1804. Verfasst von Alexander von Humboldt und A. Bonplandt. Erster Theil. Stuttgart und Tübingen J.G. Cotta 1815, Buch II, Kapitel V, S. 508 books.google https://books.google.de/books?id=rZI1AAAAIAAJ&pg=PA508.
"Unter allen europäischen Regierungen war die von Dänemark die erste und lange die einzige, die den Sklavenhandel abgeschafft hat, und dennoch waren die ersten Sklaven, die wir aufgestellt sahen, auf einem dänischen Sklavenschiff gekommen. Der gemeine Eigennutz, der mit den Pflichten der Menschlichkeit, Nationalehre und den Gesetzen des Vaterlandes im Streite liegt, läßt sich durch nichts in seinen Spekulationen stören." - Reise in die Äquinoktialgegenden, Hrsg: Ottmar Ette, Frankfurt, Leipzig, 1991, S. 260

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„Unsere Antwort auf Gewalt ist noch mehr Demokratie, noch mehr Menschlichkeit, aber nicht noch mehr Naivität. Das sind wir den Opfern schuldig.“

—  Jens Stoltenberg norwegischer Politiker, Generalsekretär der NATO 1959

Reaktion auf die Anschläge von Utøya und Oslo am 22. Juli 2011, Die Zeit; 23. Juli 2011 http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-07/terroranschlaege-oslo-3/seite-2

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