Zitate über Befehl

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema befehl.

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„Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!“

— Wolfgang Borchert deutscher Schriftsteller 1921 - 1947
„Dann gibt es nur eins!“, in: „Draußen vor der Tür“, ISBN 3-499-10170-X, 1956, S. 110

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„In deine Hände, Vater, befehle ich meinen Geist.“

— Karl der Große König des Fränkischen Reiches und römischer Kaiser 748 - 814
Letzte Worte, 28. Januar 814

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„Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann, und tadle an andern keine Fehler, die du selbst begehst!“

—  Äsop griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen -620 - -564 v.Chr
Fabeln, Zwei Freunde und ein Bär, (Kapitel 5) Zwei Krebse, gutenberg. spiegel. de

„Der neue deutsche Staat trägt etwas von der Idee des Gottesstaates in sich … Folgt den Befehlen!“

— Ludwig Wolker Mitglied der katholischen Jugendbewegung und Mitbegründer des Bundes der deutschen katholischen Jugend 1887 - 1955
Mit Gott und dem Führer. Die Politik der Päpste zur Zeit des Nationalsozialismus, S. 54

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„Das will ich, so befehl ich's, als Grund genügt (mein) Wille.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 58 - 140
Satiren VI, 223

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„Wer befehlen soll, // muss im Befehlen Seligkeit empfinden.“

— Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
Faust II, Vers 10250 f. / Faust

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„Wenn die Befehle zu häufig sind, so werden sie nicht mehr gehört.“

— Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 335

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„Ohne Rücksicht auf die tatsächlichen Fähigkeiten des Einzelnen glaubt der Mann, dass er das Recht hat zu befehlen und die Frau die Pflicht zu gehorchen.“

— John Stuart Mill ehemaliger englischer Philosoph und Ökonom und einer der einflussreichsten liberalen Denker des 19. Jahrhunderts 1806 - 1873
Die Hörigkeit der Frau

„Es ziemt dem Untertanen, seinem Könige und Landesherrn schuldigen Gehorsam zu leisten und sich bei Befolgung der an ihn ergehenden Befehle mit der Verantwortlichkeit zu beruhigen, welche die von Gott eingesetzte Obrigkeit dafür übernimmt; aber es ziemt ihm nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Maßstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumaßen.“

— Gustav von Rochow preußischer Staatsminister und Innenminister 1792 - 1847
Antwort vom 15. Januar 1838 auf eine Zustimmungsadresse von John Prince-Smith an Wilhelm Eduard Albrecht. Albrecht gehört zu den Göttinger Sieben, die 1837 gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover protestierten. Zitiert nach Eberhard Urban et. al. (Hrsg.): Der neue Büchmann. Geflügelte Worte. Bassermann : München 2007, Seite 485. s. a. Georg Büchmann, Der Zitatenschatz des deutschen Volkes. 23. Auflage, Berlin 1907. S. 540. Internet Archive

 Diokletian Foto

„Nichts ist schwieriger als gut zu befehlen.“

—  Diokletian römischer Kaiser 244 - 311
gemäß Flavius Vopiscus, Divus Aurelianus, XLIII. 1

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