Zitate über Rad
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema rad, leben, menschen, größe.
Zitate über Rad
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
II, 2. Aph. 293
Menschliches, Allzumenschliches
Friedrich Nietzsche buch Also sprach Zarathustra
3. Teil, Von alten und neuen Tafeln, 9
Also sprach Zarathustra
„Die Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat.“
Hildegard von Bingen (1098–1179) deutsche Mystikerin; Verfasserin theologischer und medizinischer Werke; Komponistin geistlicher Lieder
Briefwechsel
„Das leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen.“
Tibull (-50–-19 v.Chr) römischer Elegiker
Elegien I, V, 70
Original lat.: "Versatur celeri Fors levis orbe rotae."
Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) deutsche Schriftstellerin und Komponistin
Der Tod des Erzbischofs Engelbert von Cöln, III., Verse 1-4, zitiert nach: Gedichte, J. G. Cotta'scher Verlag, Stuttgart und Tübingen 1844, S. 279, , siehe auch zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004708776
Arthur Schopenhauer buch Parerga und Paralipomena
Parerga and Paralipomena (1851), On Philosophy in the Universities
„Der Fluss setzt seinen Weg zum Meer fort, ob das Rad der Mühle gebrochen ist oder nicht.“
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter
Willy Brandt (1913–1992) vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974)
am 25.02.1990 auf dem Augustusplatz in Leipzig bei der Abschlußkundgebung nach dem ersten Parteitag der DDR-SPD, auf dem er zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde; oft sprachlich leicht abweichend zitiert; Quelle: Fernsehaufnahme (Deutsches Rundfunkarchiv)
Georg Herwegh (1817–1875) revolutionärer deutscher Dichter
Verse 37-40
Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (1863)
Georg Weerth (1822–1856) deutscher Schriftsteller, Satiriker, Journalist und Kaufmann
Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski, IX. Wien, S. 116 f.
Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski (1849)
„Daher rechne man mich zum fünften Rade.“
Herbort von Fritzlar buch Liet von Troye
Liet von Troye, Vers 83 [Lied von Troja, mutmaßlich um 1195]. Ältester Beleg für die Verwendung der redensartlichen Metapher vom fünften Rad am Wagen in der deutschen Sprache, die für das Lateinische schon im 11. Jahrhundert belegt ist (›Germania‹ 18,31 5): »Quem fastidimus, quinta est nobis rota plaustri« (Wer uns lästig ist, der ist uns das fünfte Rad am Wagen), siehe Lutz Röhrich: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, Stichwort: Rad, S. 4896, oldphras.net https://www.oldphras.net/olui/result/Form_Ad0463_1/. Herbort erwähnt, dass die Geschichte der Erorberung Trojas bereits auf griechisch, lateinisch und "welsch" (französisch) vorliege. Als er den Stoff als Vierter (auf Deutsch) habe bearbeiten sollen, sei ihm aber ein anderer zuvorgekommen (nämlich Heinrich von Veldecke mit seinem Eneasroman), weshalb er es hinnehme, nun als fünftes Rad am Wagen angesehen zu werden. <br class="br">Original: "So zele man mich zv dē fūftē [= dem funften] rade." - Handschrift Cod. Pal. germ. 368. folium 1v https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg368/0010/image (links oben); Herbort's von Fritslâr liet von Troye, hrsg. von Ge.[org] Karl Frommann, Quedlinburg und Leipzig 1837, S. 2, Vers 83,
„Der Wagen hat keine Stelle, an der das fünfte Rad zu befestigen ist.“
Freidank mittelhochdeutscher Spruchdichter
Von Guote und Uebele
Original: "der wagen hât deheine stat // dâ wot stê daz fünfte rat."
Ödön von Horváth buch Jugend ohne Gott
Jugend ohne Gott (1937) https://gutenberg.spiegel.de/buch/jugend-ohne-gott-8275/5
Friedrich Schiller An die Freude
An die Freude, Verse 37-40, S. 3
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785)
Rainer Maria Rilke buch Das Stunden-Buch
Das Buch von der Pilgerschaft (1901), S. 71
Das Stunden-Buch (1918)
Wilhelm Heinrich Riehl (1823–1897) deutscher Journalist, Novellist und Kulturhistoriker
Die bürgerliche Gesellschaft: Der vierte Stand. Stuttgart und Tübingen, 1851. S. 268.
Hannes Stein (1965) deutscher politischer Journalist und Buchautor
über Friedrich Schiller, Schiller war viel besser. In: Immer Recht haben. Frankfurt am Main, 2008, S. 61. ISBN 978-3-8218-0963-2
Friedrich II. Preußen (1712–1786) König von Preußen
An Voltaire 25. Januar 1778. Deutsch in Karl Heinrich Siegfried Rödenbeck: Tagebuch oder Geschichtskalender aus Friedrich's des Großen Regentenleben (1740 - 1786). Bd. 3, S. 182- 183 reader.digitale-sammlungen.de http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10014066.html?pageNo=189 <br class="br">Original französisch: "Je voulus faire un jet d’eau dans mon jardin; Euler calcula l’effort des roues pour faire monter l’eau dans un bassin, d’où elle devait retomber par des canaux, afin de jaillir à Sans-Souci. Mon moulin a été exécuté géométriquement, et il n’a pu élever une goutte d’eau à cinquante pas du bassin. Vanité des vanités! vanité de la géométrie!" - 569. A VOLTAIRE. Le 25 janvier 1778. http://friedrich.uni-trier.de/de/oeuvres/23/text/
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 149