„Der Wagen hat keine Stelle, an der das fünfte Rad zu befestigen ist.“

—  Freidank

Von Guote und Uebele
Original: "der wagen hât deheine stat // dâ wot stê daz fünfte rat."

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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mittelhochdeutscher Spruchdichter

Ähnliche Zitate

„Daher rechne man mich zum fünften Rade.“

—  Herbort von Fritzlar, buch Liet von Troye

Liet von Troye, Vers 83 [Lied von Troja, mutmaßlich um 1195]. Ältester Beleg für die Verwendung der redensartlichen Metapher vom fünften Rad am Wagen in der deutschen Sprache, die für das Lateinische schon im 11. Jahrhundert belegt ist (›Germania‹ 18,31 5): »Quem fastidimus, quinta est nobis rota plaustri« (Wer uns lästig ist, der ist uns das fünfte Rad am Wagen), siehe Lutz Röhrich: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, Stichwort: Rad, S. 4896, oldphras.net https://www.oldphras.net/olui/result/Form_Ad0463_1/. Herbort erwähnt, dass die Geschichte der Erorberung Trojas bereits auf griechisch, lateinisch und "welsch" (französisch) vorliege. Als er den Stoff als Vierter (auf Deutsch) habe bearbeiten sollen, sei ihm aber ein anderer zuvorgekommen (nämlich Heinrich von Veldecke mit seinem Eneasroman), weshalb er es hinnehme, nun als fünftes Rad am Wagen angesehen zu werden.
Original: "So zele man mich zv dē fūftē [= dem funften] rade." - Handschrift Cod. Pal. germ. 368. folium 1v https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg368/0010/image (links oben); Herbort's von Fritslâr liet von Troye, hrsg. von Ge.[org] Karl Frommann, Quedlinburg und Leipzig 1837, S. 2, Vers 83,

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„Ich bin nur in Krieg gegangen, um mich in meiner Liebe zum Leben zu befestigen.“

—  Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837

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„Siege werden bald erfochten; ihre Erfolge zu befestigen, das ist schwer.“

—  Leopold von Ranke deutscher Historiker 1795 - 1886

Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation. Neuntes Buch: Zeiten des Interims. Erstes Capitel. Berlin 1843 S. 3 books.google.de http://books.google.de/books?id=j0YJAAAAQAAJ&pg=PA3

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„Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), XVII/XVIII, CIV, 26
Original lat.: "Non quia difficilia sunt non audemus, sed quia non audemus difficilia sunt."
Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium

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„Jeder kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, wenn der Wagen nur schwarz ist.“

—  Henry Ford Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company 1863 - 1947

IX. Kapitel, S. 82
Original engl.: "Any customer can have a car painted any colour that he wants so long as it is black." - IX. Kapitel, S.72
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„Der fünfte bringt stumm Wein herein;

das wird der Weinreinbringer sein.“

—  Robert Gernhardt deutscher Schriftsteller, Comiczeichner und Maler 1937 - 2006

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„Wage es, weise zu sein!“

—  Horaz römischer Dichter -65 - -8 v.Chr

Epistulae 1,2,40

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„Man muss wagen, glücklich zu sein.“

—  Gertrude Stein US-amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin 1874 - 1946

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„Das leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen.“

—  Tibull römischer Elegiker -50 - -19 v.Chr

Elegien I, V, 70
Original lat.: "Versatur celeri Fors levis orbe rotae."

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„Wir wollen mehr Demokratie wagen.“

—  Willy Brandt vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974) 1913 - 1992

Seite 1/19
Ganz ähnlich schon Gustav Heinemann am 1. Juli 1969 beim Amtsantritt als Bundespräsident: "wir stehen erst am Anfang der ersten wirklich freiheitlichen Periode unserer Geschichte. Freiheitliche Demokratie muss endlich das Lebenselement unserer Gesellschaft werden. […] Nicht weniger, sondern mehr Demokratie – das ist die Forderung, das ist das große Ziel, dem wir uns alle und zumal die Jugend zu verschreiben haben."
Regierungserklärung 28. Oktober 1969

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„Wer alles ertragen kann, kann alles wagen.“

—  Luc de Clapiers de Vauvenargues französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 - 1747

Reflexionen und Maximen, Maxime 189
Original franz.: "Qui sait tout souffrir peut tout oser."

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„Zu Cöln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unter'm Rade, // Und über'm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made;“

—  Annette von Droste-Hülshoff deutsche Schriftstellerin und Komponistin 1797 - 1848

Der Tod des Erzbischofs Engelbert von Cöln, III., Verse 1-4, zitiert nach: Gedichte, J. G. Cotta'scher Verlag, Stuttgart und Tübingen 1844, S. 279, , siehe auch zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004708776

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„Auf der Alm, da gibt's kan Sünd'." - Refrain der dritten, fünften und - mit der Modifikation „nur“ statt „, da“

—  Johann Nepomuk Vogl österreichischer Schriftsteller 1802 - 1866

siebten (letzten) Strophe des Gedichts „Alpenunschuld“. Allgemeine Theaterzeitung und Originalblatt für Kunst, Literatur, Musik, Mode und geselliges Leben. Wien 21. Jänner 1840, No. 18, S. 43 books.google https://books.google.de/books?id=qksPaPnasEIC&pg=PA73. Als "Auf da Oalm da gibt's kan Sünd'!" in Johann Nepomuk Vogl: „Neuer Lieder-Frühling“, Wien 1841, S. 120 f. reader.digitale-sammlungen.de https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10121961_00124.html?. Siehe auch Erich Schneider und Annemarie Bösch-Niederer: „Die Liederhandschriften der Schwestern Cleßin“, Böhlau 1997, S. 205 books.google https://books.google.de/books?id=vNX1r2WC4aUC&pg=PA205

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„Wage es, das dumme Clowngesicht zu benutzen.“

—  Frank Sinatra US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Entertainer 1915 - 1998

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„Wagen Sie, selber zu denken!“

—  Voltaire, Dictionnaire philosophique

Philosophisches Wörterbuch. Artikel "Gedankenfreiheit".
Original frz.: « Osez penser par vous-même. » - Article: Liberté de penser. In: Dictionnaire philosophique, tome 5, Œuvres complètes de Voltaire, tome 41ème,Basle Jean-Jacques Tourneisen, 1786, Google Books https://books.google.de/books?id=_PWUoSAdqa4C&pg=PA417 , p. 417 in fine.
Philosophisches Taschenwörterbuch

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„Die Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat.“

—  Hildegard von Bingen deutsche Mystikerin; Verfasserin theologischer und medizinischer Werke; Komponistin geistlicher Lieder 1098 - 1179

Briefwechsel

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