Zitate über Hals

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema hals, kopf, ganze, kinder.

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„Im Schwarzbrot war die Welt, was sie in ihrem Wesen nach ist - eine primitive, durch Magie gelenkte Welt, in der die Angst die Hauptrolle spielt. Der Junge, der die meiste Angst einfloessen konnte, wurde zum Anfuehrer und so lange geachtet, wie er seine Macht behaupten konnte. Andere Jungen waren Rebellen, und sie wurden bewundert, aber Anfuehrer wurden sie nie. Die Mehrheit war nichts als Ton in den Händen der Furchtlosen. Auf ein paar wenige konnte man sich verlassen, auf die meisten aber nicht. Die Luft war voller Spannung, man konnte nichts für morgen voraussagen. Dieser lockere, primitive Kern einer Gesellschaft brachte heftige Begierden, Gefühle, heftigen WIssensdurst hervor. Nichts wurde als erwiesen hingenommen; jeder Tag verlangte eine neue Kraftprobe, ein neues Gefühl von Kraft oder Versagen. Und so hatten wir bis zum Alter von neun oder zehn Jahren einen echten Geschmack vom Leben - wir waren unsere eigenen Herren. Das heißt diejenigen von uns, die das Glück hatten, nicht durch ihre Eltern verdorben worden zu sein, die abends frei durch die Straßen streunen und die Dinge mit unseren Augen entdecken konnten. Nicht ohne ein gewisses wehmütiges Bedauern denke ich daran, daß dieses streng begrenzte Leben der frühen Knabenjahre wie eine unermeßliche Welt, das Leben, das ihm folgte, das Leben der Erwachsenen, mir als ein ständig schrumpfender Bereich erscheint. Von dem Augenblick an, wo man in die Schule gesteckt wird, ist man verloren: man hat das Gefühl, daß man einen Halfter um den Hals gelegt bekommt. Das Brot verliert seinen Geschmack, wie das Leben ihn verliert. Sein Brot zu verdienen, wird wichtiger, als es zu essen. Alles wird berechnet, und alles hat seinen Preis.“

—  Henry Miller, buch Wendekreis des Steinbocks

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„Mein Herz steht bis zum Hals in gelbem Erntelicht wie unter Sommerhimmeln schnittbereites Land.“

—  Ernst Stadler elsässischer Lyriker 1883 - 1914

Sommer. In: Der Aufbruch, Gedichte, 2. Auflage, Kurt Wolff Verlag, München 1920. S. 29,

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„Ich war der erste europäische Musikjournalist, der 1982 ein Interview mit ihr machte. Dafür flog ich extra nach New York. Sie sagte 'hallo' und 'auf Wiedersehen' zu mir. Dazwischen kicherte sie, schlürfte Bier aus der Flasche, rülpste ein- oder zweimal und spielte mit einem der vielen Kruzifixe, die sie um den Hals trug. Keine Spur von Professionalität. Ich fand sie ordinär.“

—  Neil Tennant britischer Musiker 1954

über Madonna, britisches Magazin TV Times, 7/2004; Übersetzung: Toledo
Original engl.: "I was the first music journalist from Europe who did an interview with her back in 1982. I went to New York specially to do it. She was addressing me with a 'hi' and a 'good bye'. In between she was giggling, guzzling beer out of a bottle, belching once or twice and fumbling with one of the numerous crucifix pendants she wore around her neck. Not the least bit a pro. I thought she was vulgar."

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„Hals und Beinbruch, Saukerl.“

—  Markus Zusak, buch Die Bücherdiebin

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„Meine Sonaten und mein Heilig gehen ab, wie warme Semlen, bey der Börse auf dem Naschmarkte, wo ich vordem mancher Mandel Pretzel den Hals gebrochen habe.“

—  Carl Philipp Emanuel Bach deutscher Komponist 1714 - 1788

Quelle: www.cpebach.de http://www.cpebach.de/ueber-bach/biographie/geschaeft-und-familie
Quelle: Brief an den Verleger Johann Gottlob Immanuel Breitkopf, [Ernst Suchalla (Hg.), CPE Bach. Briefe und Dokumente. Kritische Gesamtausgabe, Göttingen 1994, Dokument 353.]

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Citát „Ein Gedicht beginnt wie ein Kloß im Hals, ein Gefühl von Unrecht, ein Heimweh, ein Liebeskummer.“
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