Zitate über Bedenken

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema bedenken, liebe, menschen, mensch.

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„Siehe zuerst, was du bist und was du hast und was du kannst und weißt, ehe du bedenkst, was du nicht bist, nicht hast, nicht weißt und nicht kannst.“

—  Johann Kaspar Lavater Schweizer Pfarrer, Philosoph und Schriftsteller 1741 - 1801

J. C. Lavater's Physiognomik: Zur Beförderung der Menschenkenntniß und Menschenliebe. Erster Band. Wien 1829. S. 96 , zitiert von Susanne Breit-Keßler in Chrismon 01.2008, S.50, chrismon.de http://www.chrismon.de/Meinungen.php

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„Bevor du etwas versprichst, bedenke, wie du es halten wirst.“

—  Publilius Syrus römischer Mimendichter

im Codex Frisigensis fälschlich dem Syrus zugeschrieben [Orelli] S. 61 Nr. 74 http://books.google.de/books?id=R-QAAAAAYAAJ&pg=PA61, Übersetzung Wikiquote
Alternative Übersetzung bei Tantalosz.de http://www.tantalosz.de/latinum/p.php
Original lat.: "Prius, quam promittas deliberes, ut, cum promiseris facias."
Fälschlich zugeschrieben

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„Ich habe dich so lieb! // Ich würde dir ohne Bedenken // Eine Kachel aus meinem Ofen // Schenken!“

—  Joachim Ringelnatz, Ich habe dich so lieb

Ich habe dich so lieb. In: Allerdings. Berlin: Rowohlt, 1928. S. 7

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„Kritik: Bevor man seine Bedenken äußert, sollte man seine Äußerungen bedenken.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Spitze Spritzen - spritzige Spitzen, S. 27
Der Zweck heiligt die Kittel, Spitze Spritzen - spritzige Spitzen

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„Was noch zu leisten ist, das bedenke; was Du schon geleistet hast, das vergiss.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 51
Aphorismen

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„Warum sollten wir denn Bedenken haben, jene alte Methode der Bestrafung von Verbrechen für nützlich zu halten, die schon im Altertum die Römer verwandt haben? Sie pflegten nämlich die Schwerverbrecher zur Arbeit in Steinbrüchen und Erzgruben zu verurteilen.“

—  Thomas Morus, buch Utopia

Utopia. a.a.O., S. 35.
engl.: "why should we doubt but the way that was so long in use among the old Romans, who understood so well the arts of government, was very proper for their punishment? They condemned such as they found guilty of great crimes to work their whole lives in quarries, or to dig in mines with chains about them."

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„Ich empfinde es als ungemein respektlos, wenn vor dem Spiel bei unserer Nationalhymne gepfiffen wird. Dabei sollte man bedenken, dass wir in Deutschland zwei Millionen Menschen aus der Türkei Arbeit geben.“

—  Uli Stielike deutscher Fußballspieler 1954

nach einem U-21-Turnier in Istanbul, bei dem die deutsche Mannschaft ausgepfiffen wurde, Hamburger Abendblatt, 20. November 2003 http://www.abendblatt.de/daten/2003/11/20/232266.html

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„Du bist immer allzu bescheiden gewesen, Vergil, doch kein Mann falscher Bescheidenheit; es ist mir klar, daß du deine Gaben absichtlich schlecht machen willst, um sie uns schließlich hinterrücks zu entziehen.'

Nun war es ausgespochen, ach, nun war es ausgesprochen – unbeirrbar und hart ging der Cäsar auf sein Ziel los, un nichts wird ihn hindern, die Manuskripte zu rauben: 'Octavian, laß mir das Gedicht!'

'Sehr richtig, Vergil, das ist es… Lucius Varius und Plotius Tucca haben mir von deinem erschreckenden Vorhaben berichtet, und gleich ihnen wollte ich es nicht glauben… gedenkst du tatsächlich deine Werke zu vernichten?'

Schweigen breitete sich im Raume aus, ein strenges Schweigen, das fahl und dünnstrichig konturiert in dem nachdenklich strengen Gesicht des Cäsars seinen Mittelpunkt hatte. Im Nirgendwo klagte etwas sehr leise und auch dies so dünn und geradlinig wie die Falte zwischen des Augustus Augen, dessen Blick auf ihn ruhte.

'Du schweigst', sagte der Cäsar, 'und dies heißt wohl, daß du dein Geschenk tatsächlich zurückziehen willst… bedenke, Vergil, es ist die Äneis! deine Freunde sind sehr betrübt, und ich, du weißt es, ich rechne mich zu ihnen.'

Plotias leises Klagen wurde vernehmlicher; dünn aneinandergereiht, betonungslos kamen die Worte: 'Vernichte die Dichtung, gib mir dein Schicksal; wir müssen uns lieben.'

Das Gedicht vernichten, Plotia lieben, Freund dem Freunde sein, seltsam überzeugend fügte sich Verlockung an Verlokkung, und doch war es nicht Plotia, die daran teilnehmen durfte: 'Oh, Augustus, es geschieht um unserer Freundschaft willen; dringe nicht in mich.'

'Freundschaft?… du sprichst, als ob wir, deine Freunde, unwert wären, dein Geschenk zu behalten.“

—  Hermann Broch, buch Der Tod des Vergil

The Death of Virgil

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„Bedenke wohl, worum du bittest, denn es wird dir gewährt werden …“

—  Marion Zimmer Bradley, buch Die Nebel von Avalon

Die Nebel von Avalon. Übersetzer: Manfred Ohl, Hans Sartorius. Frankfurt am Main, 1987. ISBN3-596-28222-5. S.85 books.google.de https://books.google.de/books?id=regqAAAAIAAJ&q=gew%C3%A4hrt

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