Zitate über sterblich

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema sterblich, leben, menschen, mensch.

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Adolf Hitler Foto

„Wenn Menschenherzen brechen und Menschenseelen verzweifeln, dann blicken aus dem Dämmerlicht der Vergangenheit die großen Überwinder von Not und Sorge, von Schmach und Elend, von geistiger Unfreiheit und körperlichem Zwange auf sie hernieder und reichen den verzagenden Sterblichen ihre ewigen Hände!
Wehe dem Volke, das sich schämt, sie zu erfassen!“

Wenn Menschenherzen brechen und Menschenseelen verzweifeln, dann blicken aus dem Dämmerlicht der Vergangenheit die großen Überwinder von Not und Sorge, von Schmach und Elend, von geistiger Unfreiheit und körperlichem Zwange auf sie hernieder und reichen den verzagenden Sterblichen ihre ewigen Hände! Wehe dem Volke, das sich schämt, sie zu erfassen!

—  Adolf Hitler, buch Mein Kampf

Mein Kampf

Lenin Foto

„Wenn ein Liberaler beschimpft wird, sagt er: "Gott sei Dank, sie haben mich nicht besiegen." Wenn er besiegt ist, dankt er Gott, sie haben ihn nicht getötet. Wenn er getötet wird, wird er Gott dafür danken, dass seine unsterbliche Seele von seinem sterblichen Leib befreit wurde.“
Wenn ein Liberaler beschimpft wird, sagt er: "Gott sei Dank, sie haben mich nicht besiegen." Wenn er besiegt ist, dankt er Gott, sie haben ihn nicht getötet. Wenn er getötet wird, wird er Gott dafür danken, dass seine unsterbliche Seele von seinem sterblichen Leib befreit wurde.

—  Lenin russischer Revolutionär und Politiker 1870 - 1924

David Bowie Foto

„Ich bin kein Prophet oder steinalter Mann, nur ein Sterblicher mit dem Potenzial von Superman. Ich lebe weiter.“
Ich bin kein Prophet oder steinalter Mann, nur ein Sterblicher mit dem Potenzial von Superman. Ich lebe weiter.

—  David Bowie britischer Musiker, Sänger, Produzent, Schauspieler und Maler 1947 - 2016

Clive Staples Lewis Foto

„Kann ein Sterblicher Fragen stellen, die Gott für unbeantwortbar hält? Ganz leicht, sollte ich meinen. Alle Unsinnsfragen sind nicht zu beantworten.“
Kann ein Sterblicher Fragen stellen, die Gott für unbeantwortbar hält? Ganz leicht, sollte ich meinen. Alle Unsinnsfragen sind nicht zu beantworten.

—  Clive Staples Lewis irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler 1898 - 1963

Homér Foto

„Denn im Unglück altern die armen Sterblichen frühe.“
Denn im Unglück altern die armen Sterblichen frühe.

—  Homér, Ilias

Odyssee, 19. Gesang, 360 / Penelope
Original griech.: "αἶψα γὰρ ἐν κακότητι βροτοὶ καταγηράσκουσιν."
Ilias (8./7. Jh. v.Chr), Odyssee (8./7. Jh. v.Chr)

Stephen King Foto

„Das Schöne an religiöser Manie ist, dass es die Macht hat, alles zu erklären. Sobald Gott (oder Satan) als erste Ursache für alles, was in der Welt der Sterblichen geschieht, akzeptiert wird, ist nichts dem Zufall überlassen… Logik kann glücklich aus dem Fenster geworfen werden.“
Das Schöne an religiöser Manie ist, dass es die Macht hat, alles zu erklären. Sobald Gott (oder Satan) als erste Ursache für alles, was in der Welt der Sterblichen geschieht, akzeptiert wird, ist nichts dem Zufall überlassen… Logik kann glücklich aus dem Fenster geworfen werden.

—  Stephen King US-amerikanischer Schriftsteller 1947

Hannah Arendt Foto

„Eine Welt, die Platz für die Öffentlichkeit haben soll, kann nicht nur für eine Generation errichtet oder nur für die Lebenden geplant sein; sie muss die Lebensspanne sterblicher Menschen übersteigen.“
Eine Welt, die Platz für die Öffentlichkeit haben soll, kann nicht nur für eine Generation errichtet oder nur für die Lebenden geplant sein; sie muss die Lebensspanne sterblicher Menschen übersteigen.

—  Hannah Arendt US-amerikanische Politologin und Philosophin deutscher Herkunft 1906 - 1975

Vita Activa oder Vom tätigen Leben", Seite 68, Piper Verlag, 2002
"If the world is to contain a public space, it cannot be erected for one generation and planned for the living only; it must transcend the life-span of mortal men." - The Human Condition. Chapter II: The Public and the Private Realm. 7.: The Public Realm: The Common. Chicago 1958. p. 55

Stefan Hölscher Foto

„Das Wissen, dass wir sterblich sind, ist hoch abstrakt – so lange, bis es uns selbst betrifft.“
Das Wissen, dass wir sterblich sind, ist hoch abstrakt – so lange, bis es uns selbst betrifft.

—  Stefan Hölscher Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach 1965

Quelle: Hölscher, Laut Weise – Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, Vechta 2016

Klaus Mann Foto

„Der Propagandaminister -- Herr über das geistige Leben eines Millionenvolkes -- humpelte behende durch die glänzende Menge, die sich vor ihm verneigte. Eine eisige Luft schien zu wehen, wo er vorbeiging. Es war, als sei eine böse, gefährliche, einsame und grausame Gottheit herniedergestiegen in den ordinären Trubel genusssüchtiger, feiger und erbärmlicher Sterblicher. Einige Sekunden lang war die ganze Gesellschaft wie gelähmt vor Entsetzen. Die Tanzenden erstarrten mitten in ihrer anmutigen Pose, und ihr scheuer Blick hing, zugleich demütig und hassvoll, an dem gefürchteten Zwerg. Der versuchte durch ein charmantes Lächeln, welches seinen mageren, scharfen Mund bis zu den Ohren hinaufzerrte, die schauerliche Wirkung, die von ihm ausging, ein wenig zu mildern; er gab sich Mühe, zu bezaubern, zu versöhnen und seine tief liegenden, schlauen Augen freundlich blicken zu lassen. Seinen Klumpfuß graziös hinter sich her ziehend, eilte er gewandt durch den Festsaal und zeigte dieser Gesellschaft von zweitausend Sklaven, Mitläufern, Betrügern, Betrogenen und Narren sein falsches, bedeutendes Raubvogelprofil.“
Der Propagandaminister -- Herr über das geistige Leben eines Millionenvolkes -- humpelte behende durch die glänzende Menge, die sich vor ihm verneigte. Eine eisige Luft schien zu wehen, wo er vorbeiging. Es war, als sei eine böse, gefährliche, einsame und grausame Gottheit herniedergestiegen in den ordinären Trubel genusssüchtiger, feiger und erbärmlicher Sterblicher. Einige Sekunden lang war die ganze Gesellschaft wie gelähmt vor Entsetzen. Die Tanzenden erstarrten mitten in ihrer anmutigen Pose, und ihr scheuer Blick hing, zugleich demütig und hassvoll, an dem gefürchteten Zwerg. Der versuchte durch ein charmantes Lächeln, welches seinen mageren, scharfen Mund bis zu den Ohren hinaufzerrte, die schauerliche Wirkung, die von ihm ausging, ein wenig zu mildern; er gab sich Mühe, zu bezaubern, zu versöhnen und seine tief liegenden, schlauen Augen freundlich blicken zu lassen. Seinen Klumpfuß graziös hinter sich her ziehend, eilte er gewandt durch den Festsaal und zeigte dieser Gesellschaft von zweitausend Sklaven, Mitläufern, Betrügern, Betrogenen und Narren sein falsches, bedeutendes Raubvogelprofil.

—  Klaus Mann, buch Mephisto

Mephisto

Citát „Die Übung ist in allem beste Lehrerin den Sterblichen.“
Euripidés Foto

„Die Übung ist in allem beste Lehrerin den Sterblichen.“
Die Übung ist in allem beste Lehrerin den Sterblichen.

—  Euripidés, Andromache

Andromache

„Obwohl kein ewiges Leben unser wartet, noch eine ewige Wiederkunft des Hier, kann uns doch Unsterblichkeit im Sinne liegen, wenn wir während unserer kurzen Spanne die bedrohten sterblichen Anliegen versehen und dem leidenden unsterblichen Gotte Helfer sind.“
Obwohl kein ewiges Leben unser wartet, noch eine ewige Wiederkunft des Hier, kann uns doch Unsterblichkeit im Sinne liegen, wenn wir während unserer kurzen Spanne die bedrohten sterblichen Anliegen versehen und dem leidenden unsterblichen Gotte Helfer sind.

—  Hans Jonas deutsch-amerikanischer Philosoph 1903 - 1993

- S. 397 zitiert in: kultur-fibel.de http://www.kultur-fibel.de/Kultur%20Fibel%20Buch,%20Jonas,%20Erinnerungen.htm
Das Prinzip Leben

Voltaire Foto

„Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!“
Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Die Briefe Amabeds, 7. Brief von Adaté
Original franz.: "Quelle est donc la destinée des faibles mortels, de ces feuilles que les vents emportent!"
Die Briefe Amabeds

Ludwig Börne Foto

„Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.“
Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Kritiken. Aus: Gesammelte Schriften. 2. Band. Milwaukee, Wis.: Luft, Bickler & Co., 1858. S. 208.

Arthur Schnitzler Foto

„Wer einmal völlig begriffen hat, dass er sterblich ist, für den hat eigentlich die Agonie schon begonnen.“
Wer einmal völlig begriffen hat, dass er sterblich ist, für den hat eigentlich die Agonie schon begonnen.

—  Arthur Schnitzler österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 - 1931

Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass
Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass

Charles de Montesquieu Foto

„Wer mit den Tugenden und Kenntnissen, die er erwirbt, seine Seele vervollkommnet, gleicht den Menschen des Mythos, die alles Sterbliche ablegten, indem sie sich von Ambrosia ernährten. Wer aber das Außerordentliche des Wesens nur auf äußere Eigenschaften gründet, gleicht den Titanen, die sich für Götter hielten, weil sie groß gewachsen waren.“
Wer mit den Tugenden und Kenntnissen, die er erwirbt, seine Seele vervollkommnet, gleicht den Menschen des Mythos, die alles Sterbliche ablegten, indem sie sich von Ambrosia ernährten. Wer aber das Außerordentliche des Wesens nur auf äußere Eigenschaften gründet, gleicht den Titanen, die sich für Götter hielten, weil sie groß gewachsen waren.

—  Charles de Montesquieu französischer Schriftsteller und Staatsphilosoph 1689 - 1755

Meine Gedanken - Nr. 40

Friedrich Jacobs Foto

„Genuss heißt Leben. Hinweg denn, // Sorgen! Die Zeit ist kurz für den Sterblichen.“
Genuss heißt Leben. Hinweg denn, // Sorgen! Die Zeit ist kurz für den Sterblichen.

—  Friedrich Jacobs deutscher klassischer Philologe und Schriftsteller 1764 - 1847

Griechische Blumenlese, Siebentes Buch, S.10, 10., Rufinos oder Palladas. Leben und Kunst der Alten, Ersten Bandes zweyte Abtheilung, Ettingersche Buchhandlung, Gotha 1824,

Sophokles Foto

„Nach eignem Gesetz, wie keiner der Sterblichen, schreitest du lebend hinab zum Hades.“
Nach eignem Gesetz, wie keiner der Sterblichen, schreitest du lebend hinab zum Hades.

—  Sophokles, Ajax

Antigone, 821f / Chor
Original altgriech.: "ἀλλ᾽ αὐτόνομος ζῶσα μόνη δὴ // θνητῶν Ἅιδην καταβήσει."
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.)

Eduard I. von England Foto

„Tragt meine sterblichen Überreste vor euch, wenn ihr marschiert, denn die Rebellen werden nicht in der Lage sein, meinen Anblick auszuhalten, lebendig oder tot.“
Tragt meine sterblichen Überreste vor euch, wenn ihr marschiert, denn die Rebellen werden nicht in der Lage sein, meinen Anblick auszuhalten, lebendig oder tot.

—  Eduard I. von England König von England 1239 - 1307

Letzte Worte, vor seiner letzten Schlacht, 7. Juli 1307
Original engl.: "Carry my bones before on your march. For the rebels will not be able to endure the sight of me, alive or dead."

Albrecht Beutelspacher Foto

„Unsterblichkeit ist etwas Biologisches oder vielleicht auch Religiöses. Unendlichkeit spielt mit der Welt der Ideen und ist völlig unabhängig davon, ob wir sterblich oder unsterblich sind.“
Unsterblichkeit ist etwas Biologisches oder vielleicht auch Religiöses. Unendlichkeit spielt mit der Welt der Ideen und ist völlig unabhängig davon, ob wir sterblich oder unsterblich sind.

—  Albrecht Beutelspacher deutscher Mathematiker 1950

Pasta all'infinito. Meine italienische Reise in die Mathematik, 1999

Anatole France Foto

„Gelehrte sind Menschen, die sich von normalen Sterblichen durch die anerworbene Fähigkeit unterscheiden, sich an weitschweifigen und komplizierten Irrtümern zu ergötzen.“
Gelehrte sind Menschen, die sich von normalen Sterblichen durch die anerworbene Fähigkeit unterscheiden, sich an weitschweifigen und komplizierten Irrtümern zu ergötzen.

—  Anatole France französischer Schriftsteller 1844 - 1924

Friedrich II. Preußen Foto

„Ich empfinde für das göttliche Wesen die tiefste Verehrung und hüte mich deshalb sehr, ihm ein ungerechtes, wankelmütiges Verhalten zuzuschreiben, das man beim geringsten Sterblichen verurteilen würde. Aus diesem Grunde, liebe Schwester, glaube ich lieber nicht, dass das allmächtige, gütige Wesen sich im mindesten um die menschlichen Angelegenheiten kümmert. Vielmehr schreibe ich alles, was geschieht, den Geschöpfen und notwendigen Wirkungen unberechenbarer Ursachen zu und beuge mich schweigend vor diesem anbetungswürdigen Wesen, indem ich meine Unwissenheit über seine Wege eingestehe, die mir zu offenbaren seiner göttlichen Weisheit nicht gefallen hat.“
Ich empfinde für das göttliche Wesen die tiefste Verehrung und hüte mich deshalb sehr, ihm ein ungerechtes, wankelmütiges Verhalten zuzuschreiben, das man beim geringsten Sterblichen verurteilen würde. Aus diesem Grunde, liebe Schwester, glaube ich lieber nicht, dass das allmächtige, gütige Wesen sich im mindesten um die menschlichen Angelegenheiten kümmert. Vielmehr schreibe ich alles, was geschieht, den Geschöpfen und notwendigen Wirkungen unberechenbarer Ursachen zu und beuge mich schweigend vor diesem anbetungswürdigen Wesen, indem ich meine Unwissenheit über seine Wege eingestehe, die mir zu offenbaren seiner göttlichen Weisheit nicht gefallen hat.

—  Friedrich II. Preußen König von Preußen 1712 - 1786

Johann Amos Comenius Foto

„Es liegt im Charakter der Sterblichen, daß sie vor irgend einer neuen Erfindung sich darüber wundern, aber nach der Erfindung nur darüber staunen, daß sie nicht schon längst gemacht worden sind.“
Es liegt im Charakter der Sterblichen, daß sie vor irgend einer neuen Erfindung sich darüber wundern, aber nach der Erfindung nur darüber staunen, daß sie nicht schon längst gemacht worden sind.

—  Johann Amos Comenius Philosoph, Theologe und Pädagoge 1592 - 1670

William Shakespeare Foto

„Herr, was für Narren sind diese Sterblichen!“
Herr, was für Narren sind diese Sterblichen!

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

Woody Allen Foto

„Alle Männer sind sterblich. Sokrates war sterblich. Daher sind alle Männer Sokrates. Was bedeutet, dass alle Männer homosexuell sind.“
Alle Männer sind sterblich. Sokrates war sterblich. Daher sind alle Männer Sokrates. Was bedeutet, dass alle Männer homosexuell sind.

—  Woody Allen US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler 1935

Woody Allen Foto

„Man kann daraus schließen, dass die Botschaft darin besteht, dass der einzige Weg, glücklich zu sein, darin besteht, an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Und sie würden sich nicht irren. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Leben für den Rest der Sterblichen etwas chreckliches und Instabiles ist. Der einzige Weg, um zu überleben, besteht darin, sich selbst zu täuschen. Die Menschen suchen verzweifelt nach etwas, an das sie glauben können.“
Man kann daraus schließen, dass die Botschaft darin besteht, dass der einzige Weg, glücklich zu sein, darin besteht, an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Und sie würden sich nicht irren. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Leben für den Rest der Sterblichen etwas chreckliches und Instabiles ist. Der einzige Weg, um zu überleben, besteht darin, sich selbst zu täuschen. Die Menschen suchen verzweifelt nach etwas, an das sie glauben können.

—  Woody Allen US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler 1935

Karl Philipp Moritz Foto

„Daß wir selber sind, ist unser höchster und edelster Gedanke. Und von sterblichen Lippen läßt sich kein erhabneres Wort vom Schönen sagen als: es ist!“
Daß wir selber sind, ist unser höchster und edelster Gedanke. Und von sterblichen Lippen läßt sich kein erhabneres Wort vom Schönen sagen als: es ist!

—  Karl Philipp Moritz deutscher Schriftsteller 1756 - 1793

Über die bildende Nachahmung des Schönen, zitiert nach:Karl Philipp Moritz: Werke in zwei Bänden, Band 1, Berlin und Weimar 1973, S. 289, zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005391814

Clive Staples Lewis Foto

„Es gibt keine gewöhnlichen Menschen. Nie haben Sie mit einem bloß Sterblichen gesprochen.“
Es gibt keine gewöhnlichen Menschen. Nie haben Sie mit einem bloß Sterblichen gesprochen.

—  Clive Staples Lewis irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler 1898 - 1963

Clive Staples Lewis Foto

„Alle Sterblichen neigen dazu, sich in das zu verwandeln, was sie vorgeben zu sein.“
Alle Sterblichen neigen dazu, sich in das zu verwandeln, was sie vorgeben zu sein.

—  Clive Staples Lewis irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler 1898 - 1963

Sibylle Berg Foto

„Nichts wird sich ändern, denn zu sehr hassen sich die Menschen, weil sie sich im anderen sehen. Verzweifelt und sterblich, unsicher und unruhig, nach Halt suchend. Den es nur im Bewusstsein gäbe, nicht allein zu sein, ein Teil von 90 Prozent zu sein - aber: Das wird nie passieren. Oder doch?“
Nichts wird sich ändern, denn zu sehr hassen sich die Menschen, weil sie sich im anderen sehen. Verzweifelt und sterblich, unsicher und unruhig, nach Halt suchend. Den es nur im Bewusstsein gäbe, nicht allein zu sein, ein Teil von 90 Prozent zu sein - aber: Das wird nie passieren. Oder doch?

—  Sibylle Berg deutsch-schweizerische Schriftstellerin und Dramatikerin 1962

Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/neues-kommunistisches-manifest-proletarier-vereinigt-euch-kolumne-a-7a847be6-de9c-411c-aee5-fced0d7f1d2f

„Texte sind - angesichts der Lebenskürze der sterblichen Menschen: sozusagen als Angriff auf ihre begrenzten Aufmerksamkeitsvermögen und knappen Lebenszeitbudgets - immer Belastungen und Belästigungen der Mitmenschen. Das bedeutet: jeder Text muss dafür Buße tun, daß es ihn gibt.“
Texte sind - angesichts der Lebenskürze der sterblichen Menschen: sozusagen als Angriff auf ihre begrenzten Aufmerksamkeitsvermögen und knappen Lebenszeitbudgets - immer Belastungen und Belästigungen der Mitmenschen. Das bedeutet: jeder Text muss dafür Buße tun, daß es ihn gibt.

—  Odo Marquard deutscher Philosoph 1928 - 2015

Sprachmonismus und Sprachpluralismus In: Skepsis in der Moderne Reclam 2007, ISBN 978-3-15-018524-7, S. 82.