Zitate über Tausch

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema tausch, menschen, mensch, glauben.

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„Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.“

—  René Descartes französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler 1596 - 1650

Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie 4
Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie

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„Laß dich nie durch's Unglück niederschlagen; es gibt immer noch Unglücklichere, mit deren Lage du nicht tauschen würdest.“

—  Äsop griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen -620 - -564 v.Chr

Fabeln, Die Hasen und die Frösche, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/fabeln-9534/33

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„Das Christentum gehört einer übernatürlichen Ordnung an, und sein Fundament ist die höchste Autorität Gottes, der uns Geheimnisse mitteilt, nicht damit wir sie begreifen, sondern damit wir sie in alle Demut glauben, die wir dem unendlichen Wesen schulden, das weder täuschen noch getäuscht werden kann.“

—  Pierre Bayle französischer Philosoph und Schriftsteller 1647 - 1706

Historisches und kritisches Wörterbuch : eine Auswahl / Pierre Bayle ; übers. und hrsg. von Günter Gawlick und Lothar Kreimendahl. - Lizenzausg. - [Darmstadt] : Wiss. Buchges., 2003; Dritte Klarstellung, S.623.

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„Hast du etwas, so teile mir's mit, und ich zahle, was recht ist; // Bist du etwas, o dann tauschen die Seelen wir aus.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Das Werte und das Würdige (im Volksmund: Haste was, dann biste was)
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Andere Gedichte und Balladen

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„Langeweile ist die notwendige Konsequenz einer Intimität, die als Tausch funktioniert.“

—  Richard Sennett US-amerikanisch-britischer Soziologe 1943

Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität, Frankfurt am Main 1986, S. 24. ISBN 3-596-27353-6. Übersetzer: Reinhard Kaiser
"Boredom is the logical consequence of intimacy as an exchange relationship." - The Fall of Public Man (1977). Chapter 1: Love Outside the Public Domain. p. 10 books.google http://books.google.de/books?id=EsOaPjdN1HwC&pg=PA10
Verfall und Ende des öffentlichen Lebens

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„Man ist nie scharfsinniger, als wenn es darauf ankommt, sich selbst zu täuschen und seine Gewissensbisse zu unterdrücken.“

—  Francois Fénelon französischer Geistlicher und Schriftsteller 1651 - 1715

Die Erlebnisse des Telemach, 1699

Seneca d.J. Foto

„Glücklich ist nicht derjenige, den die Leute so nennen, der über das große Geld verfügt, sondern der, dessen Hab und Gut geistiger Natur ist; er ist aufrecht, von erhabener Gesinnung, verachtet, was man allgemein bewundert, kennt keinen, mit dem er tauschen möchte, beurteilt einen Menschen nur nach seinem menschlichen Wert.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

(lat) Beatum non eum esse quem vulgus appellat, ad quem pecunia magna confluxit, sed illum cui bonum omne in animo est, erectum et excelsum et mirabilia calcantem, qui neminem videt cum quo se commutatum velit, qui hominem ea sola parte aestimat qua homo est.
Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), V, 45, 9

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„So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. […] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur.“

—  Aristoteles, buch Politik

Politik, 1. Buch, Kap. 3, 1259 a
Original griech.: "εὐλογώτατα μισεῖται ἡ ὀβολοστατικὴ διὰ τὸ ἀπ' αὐτοῦ τοῦ νομίσματος εἶναι τὴν κτῆσιν καὶ οὐκ ἐφ' ὅπερ ἐπορίσθη. Μεταβολῆς γὰρ ἐγένετο χάριν, ὁ δὲ τόκος αὐτὸ ποιεῖ πλέον· […] ὥστε καὶ μάλιστα παρὰ φύσιν οὗτος τῶν χρηματισμῶν ἐστιν."

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„O, es ist schrecklich, wie der arme Mensch sich täuschen kann.“

—  Ludwig Harms deutscher Erweckungsprediger 1808 - 1865

zitiert in: Arno Pagel, Ludwig Harms - Gottes Rufer in der Heide

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„Aber man muss sich verkleiden, um die Gesellschaft zu demaskieren, muss täuschen und sich verstellen, um die Wahrheit herauszufinden.“

—  Günter Wallraff, buch Ganz unten

Ganz unten, Köln, 1985. ISBN 3462019244. Anmerkung: für Recherchen zu dem Buch gab sich Wallraf als Türke aus

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„Die Lebensregungen des strebsamen Jüngers waren von Kind an darauf gerichtet, ein »Großer« zu werden. Seine Gleichgültigkeit in der Schule, die miserablen Zeugnisse, die Indolenz gegenüber den praktischen Dingen des Lebens durften niemanden täuschen.“

—  Klaus Harpprecht deutscher Journalist und Autor 1927 - 2016

über Thomas Mann, Thomas Mann, eine Biographie. Rowohlt, 1995, S. 22 books.google http://books.google.de/books?id=zVhJAAAAYAAJ&q=indolenz, ISBN 3498028731

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„Ein Volk zu täuschen ist ein Verbrechen, es zu enttäuschen ein Fehler.“

—  Agustina Bessa-Luís portugiesische Schriftstellerin 1922 - 2019

Crónica do Cruzado Osb

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„In der Kindheit frühen Tagen | hört off von Engel sagen, | die des Himmels here Wonne | tauschen mit der Erdensone, || daß, wo bang ein Herz in Songen | schmactet vor der Welt verborgen, | daß, wo brünstig sein Gebet | einzig um Erlösung fleht, | da der Engel nieder schwebt, | und es sanft gen Himmel hebt.“

—  Mathilde Wesendonck deutsche Schriftstellerin und die Geliebte des Komponisten Richard Wagner 1828 - 1902

Questo è il I canto, di una serie di cinque (Wesendonck Lieder) che furono musicati tutti da Richard Wagner

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„[D]ie Freiheit zu opfern, um jegliche Gefahr zu vermeiden, ist ein Vorbote der Diktatur und immer ein schlechter Tausch.“

—  Julian Fellowes britischer Schauspieler und Drehbuchautor 1949

Past Imperfect

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„Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass man den lieben Gott nicht nach unserer Welt beurteilen darf, denn das ist eine Studie, die ihm misslungen ist. […] unsere Welt ist offenbar in Eile hingesudelt in einer jener schlechten Stunden, wo der Schaffende nicht mehr wusste, was er machte, oder den Kopf verloren hatte. […] Nur Meister können sich derart täuschen, das ist vielleicht der beste Trost, denn man darf ja hoffen zu sehen, wie er mit derselben schöpferischen Hand die Scharte auswetzt.“

—  Vincent Van Gogh niederländischer Maler und Zeichner 1853 - 1890

Brief an Theo van Gogh. Arles 26. Mai 1888. Sämtliche Briefe. Henschel-Verlag Berlin 1965. Deutsch von Eva Schumann. Band 4 (von 6) S. 44 f. Hier nach: Renate Siefert, 2012,
(Original franz.: "Je crois de plus en plus qu’il ne faut pas juger le bon Dieu sur ce monde ci car c’est une étude de lui qui est mal venue. [...] Ce monde ci est évidemment baclé à la hâte dans un de ces mauvais moments où l’auteur ne savait plus ce qu’il faisait, où il n’avait plus la tête à lui. [...] Il n’y a que les maîtres pour se tromper ainsi, voila peutêtre la meilleure consolation vu que dès lors on est en droit d’espérer voir prendre sa revanche par la même main creatrice." - vangoghletters.org http://vangoghletters.org/vg/letters/let613/letter.html
Seit etwa 2001 von Harald Lesch in folgender Verkürzung popularisiert: „Man sollte Gott nicht nach dieser Welt beurteilen, die ist nur eine Studie, die nicht gelungen ist. Aber es muss ein Meister sein, der solche Schnitzer macht!“ - www.astronomie.de http://www.astronomie.de/bibliothek/interviews/professor-harald-lesch-2001/ und )

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„Wenn du jung bist, schaust du ins Fernsehen und denkst, Es gibt eine Verschwörung. Die Netzwerke haben sich verschworen, um uns zu täuschen.“

—  Steve Jobs US-amerikanischer Unternehmer, Mitbegründer von Apple Computer 1955 - 2011

Variante: Wenn du jung bist, schaust du ins Fernsehen und denkst, es gibt eine Verschwörung. Die Netzwerke haben sich verschworen, um uns zu täuschen. Aber wenn man älter wird, merkt man, dass das nicht stimmt. Die Netzwerke sind im Geschäft, um den Menschen genau das zu geben, was sie wollen.

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