Zitate über Gewißheit

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema gewißheit, leben, gute, ehe.

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„Wir werden eine Gesellschaft errichten, in der alle Südafrikaner, Schwarze und Weiße, aufrecht gehen können, ohne Angst in ihren Herzen, in der Gewissheit ihres unveräußerlichen Rechtes der Menschenwürde – eine Regenbogennation im Frieden mit sich selbst und mit der ganzen Welt.“

—  Nelson Mandela Präsident von Südafrika 1918 - 2013

bei seiner Vereidigung zum Präsidenten am 10. Mai 1994, dadalos-d.org http://www.dadalos-d.org/deutsch/Menschenrechte/Grundkurs_MR5/Apartheid/Apartheid/Entwicklung/suedafrika_heute.htm

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„Jeder Klatsch basiert auf einer absolut unmoralischen Gewissheit.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 1. Akt / Lady Caroline
Original engl.: "The basis of every scandal is an absolutely immoral certainty."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

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„Gewißheit giebt allein die Mathematik. Aber leider streift sie nur den Oberrock der Dinge.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

An Maria Anderson. 29 Mai 75, Band I, S. 144 http://www.zeno.org/Literatur/M/Busch,+Wilhelm/Briefe/284.+An+Maria+Anderson
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„Ich weiß mit Gewissheit, dass es zu viel Gewissheit in der Welt gibt.“

—  Michael Crichton, buch Welt in Angst

Welt in Angst. München 2005. ISBN 3-89667-210-X. Nachwort. S. 518. Übersetzer: Ulnke Wasel und Klaus Timmermann
Original englisch: "I am certain there is too much certainty in the world." - State of Fear. HarperCollins 2004. p. 573

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„Was immer das Ergebnis sei, ich nehme die Gewissheit mit ins Grab, dass ich es zumindest gut für mein Land gemeint habe.“

—  James Buchanan US-amerikanischer Politiker, 15. Präsident der USA (1857–1861) 1791 - 1868

Letzte Worte, 1. Juni 1868
Original engl.: "Whatever the result may be, I shall carry to my grave the consciousness that at least I meant well for my country."

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„Ein Buch oder auch ein Film sind behütete Orte. Es lässt sich alles durchleben - in der tröstlichen Gewissheit, dass Schrecken und Angst, Trauer und Verzweiflung ein Ende haben werden.“

—  Cornelia Funke deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin 1958

Spiegel Nr. 50/2008 vom 8. Dezember 2008, S. 184, spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,595093,00.html
"Mein gefühltes Alter ist zehn". Interview mit Katja Thimm und Susanne Weingarten. DER SPIEGEL 50/2008

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„Gewissheit habe ich da nicht. Meine Position ist eher agnostisch: Kann sein, kann nicht sein. Das ändert nichts.“

—  Franz Müntefering deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB 1940

auf die Frage, ob er an ein Leben nach dem Tod glaube, Stern Nr. 1/2009 vom 23. Dezember 2008, S. 118
Interview im Stern Nr. 1/2009 vom 23. Dezember 2008

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„Der gute Kampf ist der, den wir im Namen unserer Träume führen. Wenn sie mit aller Macht in unserer Jugend aufflammen, haben wir zwar viel Mut, doch wir haben noch nicht zu kämpfen gelernt. Wenn wir aber unter vielen Mühen zu kämpfen gelernt haben, hat uns der Kampfesmut verlassen. Deshalb wenden wir uns gegen uns selber und werden zu unseren schlimmsten Feinden. Wir sagen, dass unsere Träume Kindereien, zu schwierig zu verwirklichen seien oder nur daher rührten, dass wir von den Realitäten des Lebens keine Ahnung hätten. Wir töten unsere Träume, weil wir Angst davor haben, den guten Kampf aufzunehmen. […]

Das erste Symptom, dass wir unsere Träume töten, ist, dass wir nie Zeit haben. Die meistbeschäftigen Menschen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, waren zugleich auch die, die immer für alles Zeit hatten. Diejenigen, die nichts taten, waren immer müde, bemerkten nicht, wie wenig sie schafften, und beklagten sich ständig darüber, dass der Tag zu kurz sei. In Wahrheit hatten sie Angst davor, den guten Kampf zu kämpfen.

Das zweite Symptom dafür, dass unsere Träume tot sind, sind unsere Gewissheiten. Weil wir das Leben nicht als ein grosses Abenteuer sehen, das es zu leben gilt, glauben wir am Ende, dass wir uns dem wenigen, was wir vom Leben erbeten haben, weise, gerecht und korrekt verhalten. {… ]

Das dritte Symptom für den Tod unserer Träume ist schließlich der Friede. Das Leben wird zu einem einzigen Sonntagnachmittag, verlangt nichts Grosses von uns, will nie mehr von uns, als wir zu geben bereit sind. Wir halten uns dann für reif, glauben, dass wir unsere kindischen Phantasien überwunden und die Erfüllung auf persönlicher und beruflicher Ebene erlangt haben. Wir reagieren überrascht, wenn jemand in unserem Alter sagt, dass er noch das oder jenes vom Leben erwartet. Aber in Wahrheit, ganz tief im Inneren unserer Herzens, wissen wir, dass wir es in Wirklichkeit nur aufgegeben haben, um unsere Träume zu kämpfen, den guten Kampf zu führen.“

—  Paulo Coelho brasilianischer Schriftsteller und Bestseller-Autor 1947

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„Allein Beobachtung gibt nämlich derartigen Dingen Gewissheit.“

—  Albertus Magnus deutscher Gelehrter und Bischof 1206 - 1280

De vegetabilibus et plantis, Liber sextus: De speciebus quarumdam plantarum, Tractatus 1: De Arboribus, Caput I: De ABIETE et speciebus ejus, zitiert nach D. Alberti Magni, Opera omnia, Hrsg. Augusti Borgnet, Volumen Deciumum: Parva Naturalia, Paris 1891, S. 160, zweiter Satz, (PDF: 81,1MB) http://albertusmagnus.uwaterloo.ca/PDFs/Borgnet-volumen%2010.pdf
Original lat.: "de particularibus enim etiam philosophia esse non poteriit. [...] Experimentum enim solum certificat in talibus, eo quod tam de particularibus naturis simile haberi non potest."

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„Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

—  Václav Havel tschechischer Schriftsteller und Politiker 1936 - 2011

Theresa Enke in einer Traueranzeige für ihren verstorbenen Mann, Robert Enke

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„Wenn Glück Vorfreude gepaart mit Gewissheit ist, dann waren wir glücklich.“

—  Toni Morrison US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin 1931 - 2019

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