Zitate von Adam Müller von Nitterdorf

Adam Müller von Nitterdorf Foto
8   0

Adam Müller von Nitterdorf

Geburtstag: 30. Juni 1779
Todesdatum: 17. Januar 1829

Adam Heinrich Müller, seit 1826 oder 1827 Ritter von Nitterdorf , war ein deutscher Philosoph, Diplomat, Ökonom und Staatstheoretiker. Er gehörte dem Wiener Romantikerkreis an. Wikipedia

Zitate Adam Müller von Nitterdorf

„Wenn die Welt der Sinne und die Welt des Geistes absolut getrennt erscheinen, dann ist die Sünde auf ihrem Gipfel: sie hat sich selbst systematisirt und vollendet.“

—  Adam Müller von Nitterdorf

Versöhnung der Sinnenwelt mit der Geisterwelt. In: Adam Müllers vermischte Schriften über Staat, Philosophie und Kunst, Erster Theil, III. Beyträge zur Philosophie der Sitten und der Natur, in der Camesina'schen Buchhandlung, Wien 1812, S. 359, books.google.de https://books.google.de/books?id=0pRXAAAAcAAJ&pg=PA359&dq=%22Welt+der+Sinne+und+die+Welt+des+Geistes+absolut+getrennt%22

„[...] die Seele fühlt in Betrachtung der Landschaft ein sanftes Getragenwerden, eine Bewegung, wie von einem unsichtbaren Geiste, durch die das Verweilen bei den anmuthigen Einzelnheiten erst seinen Reiz erhält.“

—  Adam Müller von Nitterdorf

Etwas über Landschaftsmalerei. In: Phöbus. Ein Journal für die Kunst. Hrsg. Heinrich v. Kleist und Adam H. Müller, Erster Jahrgang, Viertes und fünftes Stück, bei Carl Gottlob Gärtner, Dresden April und Mai 1808,S. 73, books.google.de https://books.google.de/books?id=y1c69aOdcu8C&pg=RA3-PA72&dq=%22in+Betrachtung+der+Landschaft%22

„Der Staat ist [...] eine Allianz der vorangegangenen Generationen mit den nachfolgenden, und umgekehrt. Er ist eine Allianz nicht bloß der Zeitgenossen, sondern auch der Raumgenossen; [...] Der Staat ist nicht bloß die Verbindung vieler neben einander lebender, sondern auch vieler auf einander folgender Familien;“

—  Adam Müller von Nitterdorf

Daß der Nutzen und das Recht, die als Begriffe einander widersprechen, sich versöhnen, sobald sie iddenweise erkannt werden. In: Die Elemente der Staatskunst, Erster Theil, Dritte Vorlesung, bei J. D. Sander, Berlin 1809, S. 84, [mueller_staatskunst01_1809/118]

„der Mensch ist nicht zu denken außerhalb des Staates.“

—  Adam Müller von Nitterdorf

Daß die politischen Systeme aus todten Begriffen erbauet sind, während die lebendige Idee darin herrschen sollte. In: Die Elemente der Staatskunst, Erster Theil, Zweite Vorlesung, bei J. D. Sander, Berlin 1809, S. 40, [mueller_staatskunst01_1809/74]

„Der Mensch ist mit tausendfältigem Verlangen und unendlichen Begierden ausgestattet, und so in eine Welt gesandt worden, die reich genug sein würde noch viel mehr zu gewähren, als er begehren kann. Jede Gluth des Herzens findet ihren Schatten, jeder Durst seine Welle, jede Sehnsucht ihre Ferne und unzählige, heimliche, fest beschirmte Zufluchtsstätten sind bereitet für die Seele, welche nach Sicherheit und Ruhe strebt.“

—  Adam Müller von Nitterdorf

Etwas über Landschaftsmalerei. In: Phöbus. Ein Journal für die Kunst. Hrsg. Heinrich v. Kleist und Adam H. Müller, Erster Jahrgang, Viertes und fünftes Stück, bei Carl Gottlob Gärtner, Dresden April und Mai 1808,S. 71f., books.google.de https://books.google.de/books?id=u1lTWRtNih0C&pg=RA3-PA71&dq=%22+jeder+Durst+seine+Welle+,+jede+Sehnsucht+ihre+Ferne%22

„Ein Künstler, der die Welt über seinem Werke vergißt, wird nie durch das Werk zur Welt sprechen, wird das Werk vielleicht todt von sich losreissen, aber nie zu eignem freien und nothwendigen Leben schließen können.“

—  Adam Müller von Nitterdorf

Die Lehre vom Gegensatze, Erstes Buch, Der Gegensatz, Natur und Kunst, im Verlage der Realschulbuchhandlung, Berlin 1804, S. 95, books.google.de https://books.google.de/books?id=jn5ZAAAAcAAJ&pg=PA95&dq=%22+wird+nie+durch+das+Werk+zur+Welt+sprechen%22

„Ein Gedicht ist eine ganze, geschlossene gemachte Welt: eine Erdichtung ist ein halbes, ungeschlossenes, schlecht gemachtes Stück Welt.“

—  Adam Müller von Nitterdorf

Vorlesungen über das Schöne, II. In: Phöbus. Ein Journal für die Kunst. Hrsg. Heinrich v. Kleist und Adam H. Müller, Erster Jahrgang, Drittes Stück, bei Carl Gottlob Gärtner, Dresden März 1808, S. 19, books.google.de https://books.google.de/books?id=VM4-AQAAMAAJ&pg=RA2-PA19&dq=%22Ein+Gedicht+ist+eine+ganze%22

Ähnliche Autoren

Heinrich Heine Foto
Heinrich Heine102
deutscher Dichter und Publizist
Heinrich Von Kleist Foto
Heinrich Von Kleist39
Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist
Ludwig Feuerbach Foto
Ludwig Feuerbach29
deutscher Philosoph
Arthur Schopenhauer Foto
Arthur Schopenhauer168
deutscher Philosoph
Karl Marx Foto
Karl Marx151
deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord Foto
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord15
französischer Diplomat
Georg Wilhelm Friedrich Hegel Foto
Georg Wilhelm Friedrich Hegel39
deutscher Philosoph
Henry David Thoreau Foto
Henry David Thoreau87
US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph (1817-1862)
Friedrich Engels Foto
Friedrich Engels42
deutscher Politiker, Unternehmer, Philosoph und Militärhist…
William James Foto
William James9
US-amerikanischer Psychologe und Philosoph
Heutige Jubiläen
Christa Wolf Foto
Christa Wolf22
deutsche Schriftstellerin 1929 - 2011
Aleister Crowley Foto
Aleister Crowley8
britischer Okkultist, Schriftsteller und Bergsteiger 1875 - 1947
Woody Allen Foto
Woody Allen154
US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schausp… 1935
James Baldwin Foto
James Baldwin4
amerikanischer Schriftsteller 1924 - 1987
Weitere 48 heutige Jubiläen
Ähnliche Autoren
Heinrich Heine Foto
Heinrich Heine102
deutscher Dichter und Publizist
Heinrich Von Kleist Foto
Heinrich Von Kleist39
Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist
Ludwig Feuerbach Foto
Ludwig Feuerbach29
deutscher Philosoph
Arthur Schopenhauer Foto
Arthur Schopenhauer168
deutscher Philosoph
Karl Marx Foto
Karl Marx151
deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist