Zitate über Zittern

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema zittern, welt, hand, größe.

Insgesamt 26 Zitate, Filter:

Dietrich Bonhoeffer Foto

„Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
Das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Von guten Mächten treu und still umgeben, Behütet und getröstet wunderbar, So will ich diese Tage mit euch leben Und mit euch gehen in ein neues Jahr. Noch will das alte unsre Herzen quälen, Noch drückt uns böser Tage schwere Last. Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen Das Heil, für das du uns geschaffen hast. Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern Aus deiner guten und geliebten Hand. Doch willst du uns noch einmal Freude schenken An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, Dann wolln wir des Vergangenen gedenken Und dann gehört dir unser Leben ganz. Lass warm und hell die Kerzen heute flammen, Die du in unsre Dunkelheit gebracht. Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, So lass uns hören jenen vollen Klang Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, All deiner Kinder hohen Lobgesang. Von guten Mächten wunderbar geborgen, Erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

—  Dietrich Bonhoeffer deutscher evangelisch-lutherischer Theologe 1906 - 1945

Karl Marx Foto

„Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“
Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

—  Karl Marx, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, IV. Marx/Engels, MEW 4, S. 493. "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" schon in der „Kommunistischen Zeitschrift“, von der lediglich ein „Probeblatt“ im September 1847 in London gedruckt wurde (Abbildung bei .marxistsfr.org http://www.marxistsfr.org/archive/marx/works/1847/communist-league/index.htm), nach Shlomo Na'aman: „Zur Geschichte des Bundes der Kommunisten in Deutschland in der zweiten Phase seines Bestehens“ S.5-6 Fn.2 ( fes.de http://library.fes.de/jportal/receive/jportal_jparticle_00010030) "wahrscheinlich aus der Feder von Schapper in einem Sinn, der nicht Marx entspricht".
Manifest der Kommunistischen Partei (1848)

Dietrich Bonhoeffer Foto

„Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, // des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, // so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern // aus Deiner guten und geliebten Hand.“
Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, // des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, // so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern // aus Deiner guten und geliebten Hand.

—  Dietrich Bonhoeffer, Von guten Mächten treu und still umgeben

Aus dem Gedicht "Von guten Mächten", geschrieben Ende 1944 im Kellergefängnis Prinz-Albrecht-Strasse in Berlin, DBW 8 (WE), S. 607f.

Charles Bukowski Foto

„Für diejenigen, die an Gott glauben, werden die meisten großen Fragen beantwortet. Aber für diejenigen von uns, die die Gottesformel nicht ohne Weiteres akzeptieren können, bleiben die großen Antworten nicht in Stein gemeißelt. Wir stellen uns auf neue Bedingungen und Entdeckungen ein. Wir sind geschmeidig. Liebe muss kein Gebot oder Glaube ein Diktum sein. Ich bin mein eigener Gott. Wir sind hier, um die Lehren der Kirche, des Staates und unseres Bildungssystems zu verlernen. Wir sind hier, um Bier zu trinken. Wir sind hier, um den Krieg zu töten. Wir sind hier, um über die Widrigkeiten zu lachen und unser Leben so gut zu leben, dass der Tod zittern wird, uns mitzunehmen.“
Für diejenigen, die an Gott glauben, werden die meisten großen Fragen beantwortet. Aber für diejenigen von uns, die die Gottesformel nicht ohne Weiteres akzeptieren können, bleiben die großen Antworten nicht in Stein gemeißelt. Wir stellen uns auf neue Bedingungen und Entdeckungen ein. Wir sind geschmeidig. Liebe muss kein Gebot oder Glaube ein Diktum sein. Ich bin mein eigener Gott. Wir sind hier, um die Lehren der Kirche, des Staates und unseres Bildungssystems zu verlernen. Wir sind hier, um Bier zu trinken. Wir sind hier, um den Krieg zu töten. Wir sind hier, um über die Widrigkeiten zu lachen und unser Leben so gut zu leben, dass der Tod zittern wird, uns mitzunehmen.

—  Charles Bukowski US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller 1920 - 1994

Charles Bukowski Foto

„Wir sind hier, um über die Widrigkeiten zu lachen und unser Leben so gut zu leben, dass der Tod zittern wird, um uns mitzunehmen.“
Wir sind hier, um über die Widrigkeiten zu lachen und unser Leben so gut zu leben, dass der Tod zittern wird, um uns mitzunehmen.

—  Charles Bukowski US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller 1920 - 1994

Abraham Lincoln Foto

„Wir dürfen uns beglückwünschen, daß sich dieser grausame Krieg seinem Ende zuneigt... Doch sehe ich in naher Zukunft eine beunruhigende Krise auf uns zukommen, die mich um die Sicherheit unseres Landes zittern läßt. Infolge des Krieges sind Wirtschaftsunternehmen zu enormen Einfluß gelangt, und wir gehen einem Zeitalter der Korruption bis in hohe Positionen entgegen. Die Macht des Geldes in diesem Land wird ihren Einfluß durch Ausnutzung der Vorurteile im Volk so lange wie möglich zu halten versuchen, bis der Wohlstand in wenigen Händen versammelt und die Republik zerstört ist. Ich sorge mich zu diesem Zeitpunkt mehr um die Sicherheit meines Landes als je zuvor, mehr sogar als mittem im Krieg. Gebe Gott, daß meine Befürchtungen sich als unbegründet erweisen.“
Wir dürfen uns beglückwünschen, daß sich dieser grausame Krieg seinem Ende zuneigt... Doch sehe ich in naher Zukunft eine beunruhigende Krise auf uns zukommen, die mich um die Sicherheit unseres Landes zittern läßt. Infolge des Krieges sind Wirtschaftsunternehmen zu enormen Einfluß gelangt, und wir gehen einem Zeitalter der Korruption bis in hohe Positionen entgegen. Die Macht des Geldes in diesem Land wird ihren Einfluß durch Ausnutzung der Vorurteile im Volk so lange wie möglich zu halten versuchen, bis der Wohlstand in wenigen Händen versammelt und die Republik zerstört ist. Ich sorge mich zu diesem Zeitpunkt mehr um die Sicherheit meines Landes als je zuvor, mehr sogar als mittem im Krieg. Gebe Gott, daß meine Befürchtungen sich als unbegründet erweisen.

—  Abraham Lincoln US-amerikanischer Präsident 1809 - 1865

Zitiert in Al Gore: Angriff auf die Vernunft (The Assault on Reason). Aus dem Englischen von Enrico Heinemann und Friedrich Pflüger. Goldmann, München 2007, S. 117, ISBN 978-3-442-15543-9
Original englisch: "We may congratulate ourselves that this cruel war is nearing its end. …but I see in the near future a crisis approaching that unnerves me and causes me to tremble for the safety of my country. As a result of the war, corporations have been enthroned and an era of corruption in high places will follow, and the money power of the country will endeavor to prolong its reign by working upon the prejudices of the people until all wealth is aggregated in a few hands and the Republic is destroyed. I feel at this moment more anxiety for the safety of my country than ever before, even in the midst of war. God grant that my suspicions may prove groundless." - In: Archer H. Shaw: The Lincoln Encyclopedia, the spoken and written words of A. Lincoln arranged for ready reference, Macmillan, New York 1950 (Reprint 1980), S. 40 http://books.google.de/books?ei=F3t4T5DjKJCx8QO7uJy-DQ&sqi=2&hl=de&id=nGMqAAAAYAAJ&dq=lincoln+encyclopedia+william+elkins&q=elkins#search_anchor, mit der Quellenangabe: To William F. Elkins, Nov. 21, 1864. Hertz II, 954 = Emanuel Hertz: Abraham Lincoln - A New Portrait (Vol. 2), Liveright, New York 1931. S. 954 http://archive.org/stream/abrahamlincolnne02hert#page/954, wo jedoch weder William F. Elkins, noch ein Datum genannt werden, noch sonst irgendetwas zur Herkunft des Zitats mitgeteilt wird.
Bereits als das Zitat 1896 von Anhängern des US-Präsidentschafts-Kandidaten der Demokratischen Partei und der populistischen People's Party William Jennings Bryan verwendet wurde, bezeichnete John Nicolay, einer von Lincolns Sekretären, es als dreiste Fäschung: "This alleged quotation from Mr. Lincoln is a bald, unblushing forgery. The great President never said it or wrote it, and never said or wrote anything that by the utmost license could be distorted to resemble it." (A Popocratic Forgery; Remarks Attributed to Lincoln Pronounced Spurious. New York Times, October 3, 1896 pdf http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?res=9C0DEFDE133BEE33A25750C0A9669D94679ED7CF). Lincolns Sohn Robert Todd Lincoln nannte es in einem Brief an Henry Clifford Stuart vom 12. März 1917 eine schamlose Erfindung, "an impudent invention" (Thomas F. Schwartz: Lincoln Never Said That. Newletter Abraham Lincoln Association 1999 1-1.pdf http://abrahamlincolnassociation.org/Newsletters/1-1.pdf p. 4-6). Als "spurious" (gefälscht) bezeichnet es auch Appendix II der Collected Works of Abraham Lincoln, Volume 8, p. 589. http://quod.lib.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=lincoln;cc=lincoln;type=simple;rgn=div1;q1=corporations%20enthroned;singlegenre=All;view=text;subview=detail;sort=occur;idno=lincoln8;node=lincoln8%3A875#hl1. Siehe auch Paul F. Boller Jr., John George: They Never Said It - A Book of Fake Quotes, Misquotes, and Misleading Attributions. Oxford University Press 1989, p. 85 books.google http://books.google.de/books?id=yRCRvzT2hnMC&pg=PA85 und Merrill D. Peterson: Lincoln in American Memory. Oxford University Press 1994 p. 160 books.google http://books.google.de/books?id=EADk9ZIMJXEC&pg=PA160 & p. 340.
Fälschlich zugeschrieben

Nostradamus Foto

„Bestien, wild von Hunger, werden die Ströme zittern machen, ein immer größeres Gebiet wird Hister besetzen, die Jugend Deutschlands wird nichts mehr achten.“
Bestien, wild von Hunger, werden die Ströme zittern machen, ein immer größeres Gebiet wird Hister besetzen, die Jugend Deutschlands wird nichts mehr achten.

—  Nostradamus französischer Arzt und Seher 1503 - 1566

Franz von Assisi Foto

„Der Mensch sollte zittern, die Welt sollte vibrieren, der ganze Himmel sollte tief bewegt sein, wenn das Kind Gottes in den Händen des Priesters auf dem Altar erscheint.“
Der Mensch sollte zittern, die Welt sollte vibrieren, der ganze Himmel sollte tief bewegt sein, wenn das Kind Gottes in den Händen des Priesters auf dem Altar erscheint.

—  Franz von Assisi Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche 1182 - 1226

Friedrich Engels Foto

„Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“
Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

—  Friedrich Engels, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, IV. Marx/Engels, MEW 4, S. 493, 1848
Marx-Engels-Werke

Erich Maria Remarque Foto

„Es ist eine tödliche Spannung, die wie ein schartiges Messer unser Rückenmark entlang kratzt. Die Beine wollen nicht mehr, die Hände zittern, der Körper ist eine dünne Haut über mühsam unterdrücktem Wahnsinn, über einem gleich hemmungslos ausbrechenden Gebrüll ohne Ende.“
Es ist eine tödliche Spannung, die wie ein schartiges Messer unser Rückenmark entlang kratzt. Die Beine wollen nicht mehr, die Hände zittern, der Körper ist eine dünne Haut über mühsam unterdrücktem Wahnsinn, über einem gleich hemmungslos ausbrechenden Gebrüll ohne Ende.

—  Erich Maria Remarque deutscher Autor 1898 - 1970

Im Westen Nichts Neues

Friedrich Schiller Foto

„ich bin verzagt, wenn Weiber vor mir zittern.“
ich bin verzagt, wenn Weiber vor mir zittern.

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Dom Karlos II, 8 / Karlos, S. 137 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/147
Dom Karlos (1787)

Franz Werfel Foto

„Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft um die aufrechte Flamme des Glaubens.“
Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft um die aufrechte Flamme des Glaubens.

—  Franz Werfel österreichischer Schriftsteller 1890 - 1945

Zwischen Oben und Unten : Prosa, Tagebücher, Aphorismen, literarische Nachträge. München [u.a.]: Langen-Müller, 1975, S. 164 ISBN 3-7844-1562-8

Nathaniel Hawthorne Foto

„Mögen die Männer zittern, die Hand einer Frau zu erlangen, wenn sie nicht zugleich damit auch die ganze Leidenschaft ihres Herzens gewinnen!“
Mögen die Männer zittern, die Hand einer Frau zu erlangen, wenn sie nicht zugleich damit auch die ganze Leidenschaft ihres Herzens gewinnen!

—  Nathaniel Hawthorne, buch Der scharlachrote Buchstabe

Nathaniel Hawthorne: Der scharlachrote Buchstabe (orig.: The Scarlet Letter, 1850), aus dem Amerikanischen übersetzt von Paula Saatmann, Reclam Stuttgart 1973, ISBN 3-15-009454-2, S. 205
(Original engl.: "Let men tremble to win the hand of woman, unless they win along with it the utmost passion of her heart!" - The Scarlet Letter. 1850. Kapitel XV Hester and Pearl. http://www.bartleby.com/83/15.html

Ayn Rand Foto

„Stellen Sie sich vor, daß Sie Atlas sehen, den Riesen, der die Welt auf den Schultern trägt. Sie sehen ihn da stehen, Blut rinnt ihm über die Brust, seine Knie knicken ein, seine Arme zittern, versuchen aber, die Weltkugel mit letzter Kraft hochzuhalten, doch je mehr er sich müht, desto schwerer lastet die Welt auf seinen Schultern. Wenn Sie ihn so vor sich sehen: Was raten Sie ihm? Die Welt abzuwerfen.“
Stellen Sie sich vor, daß Sie Atlas sehen, den Riesen, der die Welt auf den Schultern trägt. Sie sehen ihn da stehen, Blut rinnt ihm über die Brust, seine Knie knicken ein, seine Arme zittern, versuchen aber, die Weltkugel mit letzter Kraft hochzuhalten, doch je mehr er sich müht, desto schwerer lastet die Welt auf seinen Schultern. Wenn Sie ihn so vor sich sehen: Was raten Sie ihm? Die Welt abzuwerfen.

—  Ayn Rand, buch Atlas wirft die Welt ab

Kap. ENTWEDER - ODER, III. Ehrliche Erpressung, S. 510
Original englisch: "If you saw Atlas, the giant who holds the world on his shoulders, if you saw that he stood, blood running down his chest, his knees buckling, his arms trembling but still trying to hold the world aloft with the last of his strength, and the greater his effort the heavier the world bore down on his shoulders — what would you tell him to do? [...] To shrug.”
Atlas Shrugged

Friedrich Kellner Foto

„Die Demokratie mit den Füßen zu treten und einem einzigen Menschen die Gewalt über nahezu 80 Millionen Menschen zu geben, ist so furchtbar, daß man ob der Dinge, die da kommen werden, sehr wohl zittern kann.“
Die Demokratie mit den Füßen zu treten und einem einzigen Menschen die Gewalt über nahezu 80 Millionen Menschen zu geben, ist so furchtbar, daß man ob der Dinge, die da kommen werden, sehr wohl zittern kann.

—  Friedrich Kellner deutscher Sozialdemokrat, Justizinspektor und Tagebuchautor 1885 - 1970

Tagebucheintrag, 17. September 1939

Ovid Foto

„Aufgeregte Gemüter zittern vor Hoffnung und Furcht.“
Aufgeregte Gemüter zittern vor Hoffnung und Furcht.

—  Ovid, Fasti

Festkalender (Fasti) Buch III, 362
Original lat.: "sollicitae mentes speque metuque pavent."

Paul Gerhardt Foto

„Wir gehn dahin und wandern // von einem Jahr zum andern, […] // durch so viel Angst und Plagen, // durch Zittern und durch Zagen, // durch Krieg und große Schrecken, // die alle Welt bedecken. - Neujahrs-Gesang. Aus: Dichtungen und Schriften, hg. und textkritisch durchgesehen von Eberhard von Cranach-Sichart, München (Paul Müller) 1957. S. 26-27“
Wir gehn dahin und wandern // von einem Jahr zum andern, […] // durch so viel Angst und Plagen, // durch Zittern und durch Zagen, // durch Krieg und große Schrecken, // die alle Welt bedecken. - Neujahrs-Gesang. Aus: Dichtungen und Schriften, hg. und textkritisch durchgesehen von Eberhard von Cranach-Sichart, München (Paul Müller) 1957. S. 26-27

—  Paul Gerhardt deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter 1607 - 1676

Max Dauthendey Foto

„Wie den Hengsten die Nüstern zittern, wenn sie die Stuten wittern.“
Wie den Hengsten die Nüstern zittern, wenn sie die Stuten wittern.

—  Max Dauthendey deutscher Dichter und Maler 1867 - 1918

Die Leiern der Wollust. In: Die geflügelte Erde. Ein Lied der Liebe und der Wunder um sieben Meere. A. Langen 1910. S. 15 books.google https://books.google.de/books?id=B8QPAAAAQAAJ&q=n%C3%BCstern; gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/gedichte-9595/24

„Das Zittern ist ein Zeichen von Mangel an Gewohnheit. Andere vor sich Zittern machen, ist ein Zeichen von Arroganz und Hochmut.“
Das Zittern ist ein Zeichen von Mangel an Gewohnheit. Andere vor sich Zittern machen, ist ein Zeichen von Arroganz und Hochmut.

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 293
Da-De

Sophie Kinsella Foto

„Wir haben eine Verabredung getroffen. Luke kauft sich kein Auto, und ich kaufe mir keine neuen Sachen. Jedenfalls nicht bis Oktober.
- Aber Bex! - Suze sieht richtig besorgt aus. - Ist das für dich nicht ungesund? Ich meine, ist es nicht ungesund, wenn man einfach so auf Totalentzug gesetzt wird? Ich hab das mal im Fernsehen gesehen. Die Leute fangen an zu zittern und kriegen Blackouts. Ist dir auch schon zitterig?
Oh, mein Gott. Ich habe noch nie daran gedacht, dass ich meine Gesundheit gefährden könnte, wenn ich das Shoppen aufgebe. Sollte ich lieber mal zum Arzt?“

Wir haben eine Verabredung getroffen. Luke kauft sich kein Auto, und ich kaufe mir keine neuen Sachen. Jedenfalls nicht bis Oktober. - Aber Bex! - Suze sieht richtig besorgt aus. - Ist das für dich nicht ungesund? Ich meine, ist es nicht ungesund, wenn man einfach so auf Totalentzug gesetzt wird? Ich hab das mal im Fernsehen gesehen. Die Leute fangen an zu zittern und kriegen Blackouts. Ist dir auch schon zitterig? Oh, mein Gott. Ich habe noch nie daran gedacht, dass ich meine Gesundheit gefährden könnte, wenn ich das Shoppen aufgebe. Sollte ich lieber mal zum Arzt?

—  Sophie Kinsella, buch Mini Shopaholic

Mini Shopaholic

Homér Foto

„Sammelten heute wir Tapfersten uns im Lager zum Handstreich,
wo man besonders deutlich erkennt, was der einzelne leistet -
wo sich der Feigling genauso entpuppt wie der mutige Streiter;
denn der Jämmerling wechselt ununterbrochen die Farbe,
ruhig zu sitzen, verwehrt ihm die Aufregung, unstet nur hockt er,
stützt sich bald auf den rechten Fuß und bald auf den linken;
ungestüm schlägt ihm das Herz in der Brust, wenn er schaudernd sich ausmalt,
wie ihn vielerlei Keren bedrohen, ihm klappern die Zähne;
aber der Tapfere kennt kein Wechseln der Farbe, kein Zittern,
hat er die Ausgangsstellung zum Handstreich einmal bezogen,
wünscht nur möglichst schnell in den bitteren Kampf sich zu stürzen -,
schwerlich träfe dann Tadel deine kraftvollen Fäuste!“

Sammelten heute wir Tapfersten uns im Lager zum Handstreich, wo man besonders deutlich erkennt, was der einzelne leistet - wo sich der Feigling genauso entpuppt wie der mutige Streiter; denn der Jämmerling wechselt ununterbrochen die Farbe, ruhig zu sitzen, verwehrt ihm die Aufregung, unstet nur hockt er, stützt sich bald auf den rechten Fuß und bald auf den linken; ungestüm schlägt ihm das Herz in der Brust, wenn er schaudernd sich ausmalt, wie ihn vielerlei Keren bedrohen, ihm klappern die Zähne; aber der Tapfere kennt kein Wechseln der Farbe, kein Zittern, hat er die Ausgangsstellung zum Handstreich einmal bezogen, wünscht nur möglichst schnell in den bitteren Kampf sich zu stürzen -, schwerlich träfe dann Tadel deine kraftvollen Fäuste!

—  Homér gilt als Autor der Ilias und Odyssee

The Iliad

Bernhard Hennen Foto

„Wie es scheint, schmilzt die Frühlingssonne den harten Eispanzer des Barbarenhäuptlings, und, o Wunder, darunter kommt ein Philisoph zum Vorschein."
"Ich weiß nicht was Vielosoof für eine Beleidigung ist, aber du kannst dir sicher sein, dass der Barbarenhäuptling dir gleich die Axt in den Rachen schiebt!"
Ollowain schlang die Arme übereinander und tat, als zittere er. "So plötzlich kehrt der Winter zurück und lässt die schönsten Frühlingsblüten erfrieren."
"Hast du mich gerade etwa mit Blüten verglichen?", grollte Mandred.
"Nur eine Allegorie, mein Freund."
Der Menschensohn runzelte die Stirn. Dann nickte er. "Ich nehme deine Entschuldigung an, Ollowain."
Nuramon musste sich auf die Unterlippe beißen, um nicht laut loszulachen.“

Wie es scheint, schmilzt die Frühlingssonne den harten Eispanzer des Barbarenhäuptlings, und, o Wunder, darunter kommt ein Philisoph zum Vorschein." "Ich weiß nicht was Vielosoof für eine Beleidigung ist, aber du kannst dir sicher sein, dass der Barbarenhäuptling dir gleich die Axt in den Rachen schiebt!" Ollowain schlang die Arme übereinander und tat, als zittere er. "So plötzlich kehrt der Winter zurück und lässt die schönsten Frühlingsblüten erfrieren." "Hast du mich gerade etwa mit Blüten verglichen?", grollte Mandred. "Nur eine Allegorie, mein Freund." Der Menschensohn runzelte die Stirn. Dann nickte er. "Ich nehme deine Entschuldigung an, Ollowain." Nuramon musste sich auf die Unterlippe beißen, um nicht laut loszulachen.

—  Bernhard Hennen deutscher Fantasy-Schriftsteller 1966

Die Elfen

„Ich gehöre einfach nicht richtig hierher.
- Ich glaube, ich muss dir was erklären: Das tut eigentlich keiner. Ich garantiere dir, dass jedem Einzelnen auf diesem Ball nicht ganz wohl in seiner Haut ist. Sie haben alle ihre Geheimnisse und zittern davor, dass die anderen ihnen auf die Schliche kommen.
- Das muss ja großen Spaß machen. - bemerkte Ryan und dachte an die Geheimnisse, von denen er wusste. Luke und Nikki. Marisas Vater.
- Die haben einen der schönsten Plätze der Welt genommen und ein richtiges Gefängnis daraus gemacht.“

Ich gehöre einfach nicht richtig hierher. - Ich glaube, ich muss dir was erklären: Das tut eigentlich keiner. Ich garantiere dir, dass jedem Einzelnen auf diesem Ball nicht ganz wohl in seiner Haut ist. Sie haben alle ihre Geheimnisse und zittern davor, dass die anderen ihnen auf die Schliche kommen. - Das muss ja großen Spaß machen. - bemerkte Ryan und dachte an die Geheimnisse, von denen er wusste. Luke und Nikki. Marisas Vater. - Die haben einen der schönsten Plätze der Welt genommen und ein richtiges Gefängnis daraus gemacht.

—  Cory Martin 1985

The Outsider

Denis Diderot Foto

„Man spuckt auf einen kleinen Schelm, aber man kann einem großen Verbrecher eine Art Achtung nicht verweigern. Sein Mut setzt Euch in Erstaunen, seine Grausamkeit macht Euch zittern. Man ehrt überall die Einheit des Charakters.“
Man spuckt auf einen kleinen Schelm, aber man kann einem großen Verbrecher eine Art Achtung nicht verweigern. Sein Mut setzt Euch in Erstaunen, seine Grausamkeit macht Euch zittern. Man ehrt überall die Einheit des Charakters.

—  Denis Diderot Französischer Schriftsteller und Philosoph des 18. Jahrhunderts 1713 - 1784

„Der Mutige ist nicht derjenige, der keine Angst fühlt, sondern derjenige, der ihm mit Würde gegenübersteht, so dass seine Knie und sein Gehirn zittern“
Der Mutige ist nicht derjenige, der keine Angst fühlt, sondern derjenige, der ihm mit Würde gegenübersteht, so dass seine Knie und sein Gehirn zittern

—  Walter Riso 1951

Paul Gerhardt Foto

„Wir gehn dahin und wandern // von einem Jahr zum andern, […] // durch so viel Angst und Plagen, // durch Zittern und durch Zagen, // durch Krieg und große Schrecken, // die alle Welt bedecken.“
Wir gehn dahin und wandern // von einem Jahr zum andern, […] // durch so viel Angst und Plagen, // durch Zittern und durch Zagen, // durch Krieg und große Schrecken, // die alle Welt bedecken.

—  Paul Gerhardt deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter 1607 - 1676

Neujahrs-Gesang http://www.zeno.org/nid/20004824202. Aus: Dichtungen und Schriften, hg. und textkritisch durchgesehen von Eberhard von Cranach-Sichart, München (Paul Müller) 1957. S. 26-27