Zitate über Tracht

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema tracht, liebe, eigen, leben.

Zitate über Tracht

Janusz Korczak Foto

„Erkenne dich selbst, bevor du Kinder zu erkennen trachtest. [.. ] Unter ihnen allen bist du selbst ein Kind, das du zunächst einmal erkennen, erziehen und ausbilden musst.“

Janusz Korczak (1878–1942) polnischer Arzt, Pädagoge und Kinderbuchautor

Wie man ein Kind lieben soll - Jak kochać dziecko, 1920 (Das Internat, 8.). Deutsch von Armin Droß.
Original poln.: "Poznaj siebie, zanim zechcesz dzieci poznać. [..] Ze wszystkich sam jesteś dzieckiem, które musisz poznać, wychować i wykształcić przede wszystkim."

Wolf-Ulrich Cropp Foto

„"Mein Trachten: mit Worten Bilder malen - Angedeutetes hörbar machen."
Wolf-Ulrich Cropp, Schriftsteller“

Wolf-Ulrich Cropp (1941) deutscher Schriftsteller

Quelle: Wolf-Ulrich Cropp, Schriftsteller, aus seinem Buch: "Im Schatten des Löwen", Verlag DUMONT, Ostfildern 2018, ISBN 978-3-7701-8295-4

Martin Walser Foto

„Am Bodensee, zwischen Lindau und Fischbach, kann jeder studieren, wie Sprache sich nach politischen Verhältnissen zu richten hat. Wer in den letzten 150 Jahren hier etwas gelten wollte, hat die zugezogenen Münchner oder Stuttgarter Beamten imitiert. Münchner Bairisch und Stuttgarter Schwäbisch sind zu bürgerlichen Standesmerkmalen geworden. Das Alemannische der Eingeborenen wurde zu einem Ausweis für mangelnde Erzogenheit und Bildung, die Imitation des Bairischen und Schwäbischen zu einem Karriere­-Indiz.“

Martin Walser (1927) deutscher Schriftsteller

Quelle: Bemerkungen über unseren Dialekt. In: Walser, Martin: Dichten und Trachten 21, Frankfurt, 1967.
https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/deliver/index/docId/19660/file/BLB%20Schriften%20Bodensee%202005.pdf Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung 123. Heft 2005, S. 166-168

Vergil Foto
Khalil Gibran Foto
Martin Luther Foto

„Trachte nicht Böses wider deinen Nächsten, der auf Treue bei dir wohnt.“

Martin Luther (1483–1546) Reformator, Theologe, Bibelübersetzer

Martin Luther, Die Bibel, Sprüche 3,29. http://gutenberg.spiegel.de/buch/5560/20 <br class="br">Die Bibel

Michel De Montaigne Foto
Friedrich Nietzsche Foto

„Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke!“

Friedrich Nietzsche buch Also sprach Zarathustra

4. Teil; Das Zeichen
Also sprach Zarathustra

Adam Smith Foto

„Es ist nicht die Wohltätigkeit des Metzgers, des Brauers oder des Bäckers, die uns unser Abendessen erwarten lässt, sondern dass sie nach ihrem eigenen Vorteil trachten.“

Adam Smith (1723–1790) schottischer Moralphilosoph, Aufklärer und Begründer der klassischen Nationalökonomie

The Wealth of Nations, Book I

Jonathan Swift Foto

„Und schließlich gleicht der wahre Kritiker beim Lesen eines Buches einem Hunde beim Festmahl, dessen Sinnen und Trachten einzig auf das gerichtet ist, was die Gäste fortwerfen, und der daher dort am meisten knurren wird, wo die wenigsten Knochen abfallen.“

Jonathan Swift (1667–1745) englisch-irischer Schriftsteller und Satiriker

Ein Tonnenmärchen, Dritte Abteilung. Eine Abschweifung, hinsichtlich der Kritiker <br class="br">Original engl.: &quot;Lastly, a true critic in the perusal of a book is like a dog at a feast, whose thoughts and stomach are wholly set upon what the guests fling away, and consequently is apt to snarl most when there are the fewest bones.&quot; - A Tale of a Tub. 10th edition London 1751. Sec. III: A Disgession concerning Critics. p. 63 books.google http://books.google.de/books?id=q1FOAAAAcAAJ&amp;pg=PA63

Ricarda Huch Foto

„Das Einzige, wonach wir mit Leidenschaft trachten, ist das Anknüpfen menschlicher Beziehungen.“

Ricarda Huch (1864–1947) deutsche Schriftstellerin, Dichterin und Erzählerin

Quellen des Lebens

Pindar Foto

„Liebe Seele, trachte nicht nach dem ewigen Leben, sondern schöpfe das Mögliche aus.“

Pindar (-517–-437 v.Chr) griechischer Dichter

Dritte Pythische Ode
(Original griech.: "μή, φίλα ψυχά, βίον ἀθάνατον σπεῦδε, τὰν δ' ἔμπρακτον ἄντλει μαχανάν")

Theodor Herzl Foto

„Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchzugsländern Arbeit verschaffen, aber in unserm eigenen Lande jegliche Arbeit verweigern. // Die besitzende Bevölkerung wird zu uns übergehen. Das Expropriationswerk muß ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen.“

Theodor Herzl (1860–1904) Ein österreichisch-ungarischer jüdischer Schriftsteller

Tagebucheintrag 12. VI. [1895] S. 98 alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=12794&amp;viewmode=fullscreen&amp;rotate=&amp;scale=3.33&amp;page=105 <br class="br">Tagebuch

Andreas Gryphius Foto

„Der Ruhm, nach dem wir trachten, den wir unsterblich achten, ist nur ein falscher Wahn.“

Andreas Gryphius (1616–1664) Dichter des Barock

Vanitas! Vanitatum Vanitas! http://www.zeno.org/Literatur/M/Gryphius,+Andreas/Gedichte/Oden/Oden.+Das+erste+Buch/9.+Vanitas!+Vanitatum+Vanitas! Oden. Das erste Buch. Aus: Gesamtausgabe der deutschsprachigen Werke, hg. von Marian Szyrocki und Hugh Powell, Tübingen (Niemeyer) 1963. Band 2, Seite 18 <br class="br">Original: &quot;Der ruhm nach dem wir trachten, // Den wir vnsterblich achten, // Ist nur ein falscher wahn.

Oscar Wilde Foto
Jane Austen Foto
Arno Schmidt Foto
Kate Mosse Foto
Tanizaki Jun’ichirō Foto
William Shakespeare Foto
William Shakespeare Foto
William Shakespeare Foto
Ernst Jünger Foto
Richard von Schaukal Foto

„Gegensätze soll man nicht auszugleichen trachten, sondern produktiv gestalten.“

Richard von Schaukal (1874–1942) österreichischer Dichter

Leben und Meinungen des Herrn Andreas von Balthesser eines Dandy und Dilettanten, 2. Auflage, bei Georg Müller, München und Leipzig 1907, S. 136,

Ricarda Huch Foto

„Das Einzige, wonach wir mit Leidenschaft trachten, ist das Anknüpfen menschlicher Beziehungen, nichts ist uns umgekehrt so schmerzlich als das Auflösen derselben. Unser Glück und Unglück hängt von unseren menschlichen Beziehungen ab.“

Ricarda Huch (1864–1947) deutsche Schriftstellerin, Dichterin und Erzählerin

Quellen des Lebens. Umrisse einer Weltanschauung. Insel (1935) 1946, S. 62 books.google https://books.google.de/books?id=amA_AAAAIAAJ&amp;q=ankn%C3%BCpfen

Adam Smith Foto

„Es ist nicht die Wohltätigkeit des Metzgers, des Brauers oder des Bäckers, die uns unser Abendessen erwarten lässt, sondern dass sie nach ihrem eigenen Vorteil trachten." - The Wealth of Nations, Book I
"Nicht von dem Wohlwollen des Fleischers, Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern von ihrer Bedachtnahme auf ihr eigenes Interesse.“

Adam Smith buch Der Wohlstand der Nationen

Untersuchungen über das Wesen und die Ursachen des Nationalreichthums. Deutsch von Max Stirner. Erster Band. Leipzig 1846. S. 26 books.google http://books.google.de/books?id=iidFAAAAYAAJ&amp;pg=PA26 <br class="br">Original engl.: &quot;It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner, but from their regard to their own interest.&quot; - The Wealth of Nations (1776), Book I Chapter 2: Of the Principle which gives Occasion to the Division of Labour. en.wikisource http://en.wikisource.org/wiki/The_Wealth_of_Nations/Book_I/Chapter_2 <br class="br">An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations (1776)

Liselotte von der Pfalz Foto