Zitate über Name
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Wilhelm Liebknecht Foto

„Weil wir die Untrenn­barkeit der Demokratie und des Sozialismus begriffen haben, nennen wir uns Sozialdemokraten. In diesem Namen liegt unser Programm. Programme sind aber nicht dazu da, mit dem Mund bekannt und mit der Tat verleugnet zu werden; sie sollen die Richtschnur unseres Handelns sein.“

Wilhelm Liebknecht (1826–1900) Deutscher sozialistischer Politiker

Über die politische Stellung der Sozialdemokratie, insbesondere mit Bezug auf den Norddeutschen „Reichstag“ (1869). In: Kleine politische Schriften, Frankfurt/M. 1976, S. 14 ff. marxists.org http://www.marxists.org/deutsch/archiv/liebknechtw/1869/05/01.htm

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„Regiert werden heißt, bei jedem Werk, bei jedem Handeln, bei jeder Bewegung festgestellt, registriert, zensiert, tarifiert, abgestempelt, geschätzt, mit Abgaben belegt, lizenziert, autorisiert, befürwortet, behindert, reformiert, korrigiert werden; es heißt, unter dem Vorwand des öffentlichen Nutzens und im Namen des allgemeinen Interesses besteuert, dressiert, gerupft, ausgenutzt, monopolisiert, bevollmächtigt, gedrängt, mystifiziert, bestohlen und beim ersten Wort der Klage unterdrückt, bestraft, verunglimpft, schikaniert, verfolgt, gezaust, verurteilt, gerichtet, deportiert, geopfert, verkauft und verraten, dabei noch gefoppt, genarrt, gekränkt und entehrt zu werden. Das heißt Regierung, das ist ihre Gerechtigkeit, das ist ihre Moral.“

Pierre Joseph Proudhon (1809–1865) französischer Ökonom und Soziologe

Pierre Joseph Proudhon, zit. in Jürgen Alberts: &quot;Wilder Mann Lauf&quot;, 2016, Edition Falkenberg, Seite 201 books.google https://books.google.de/books?id=Dr6wDAAAQBAJ&amp;pg=PA201&amp;dq=1841 (unbrauchbare Quelle, vgl. Wikiquote:Quellenangaben#Autopsieprinzip) <br class="br">&quot;Être gouverné, c&#x27;est être, à chaque opération, à chaque transaction, à chaque mouvement, noté, enregistré, recensé, tarifé, timbré, toisé, coté, cotisé, patenté, licencié, autorisé, apostillé, admonesté, empêché, réformé, redressé, corrigé. C&#x27;est, sous prétexte d&#x27;utilité publique, et au nom de l&#x27;intérêt général, être mis à contribution, exercé, rançonné, exploité, monopolisé, concussionné, pressuré, mystifié, volé ; puis, à la moindre résistance, au premier mot de plainte, réprimé, amendé, vilipendé, vexé, traqué, houspillé, assommé, désarmé, garrotté, emprisonné, fusillé, mitraillé, jugé, condamné, déporté, sacrifié, vendu, trahi, et pour comble, joué, berné, outragé, déshonoré. Voilà le gouvernement, voilà sa justice, voilà sa morale !&quot; - :fr:s:Idée générale de la Révolution au dix-neuvième siècle/Épilogue <br class="br">Unvollständige Quellenangabe

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„Das Europäische Parlament ist kein Parlament. Man kann einem Parlament keine Rechte geben, das Parlament gibt Rechte. Ein Parlament, das bei der Kommission um seinen eigenen Haushalt betteln muß, das keine Steuern erheben kann, das keine Regierung bestellt oder entläßt, verdient diesen Namen nicht und wird sich nie zu einem Instrument der Demokratie entwickeln.“

Ralf Dahrendorf (1929–2009) deutsch-britischer Soziologe, Hochschullehrer, Politiker (FDP), MdL, MdB und Publizist

im Interview mit Thomas Darnstädt und Romain Leick &quot;Alle Eier in einen Korb&quot; als Antwort auf die Frage &quot;Müßte das Europäische Parlament mehr Rechte bekommen?&quot; DER SPIEGEL 50/1995 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9247341.html

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„Schließer. Wer hat Euch herfahren geheißen? Erster Fuhrmann. Ich heiße nicht Herfahren, das ist ein kurioser Name.“

Georg Büchner Dantons Tod

Danton's Tod IV, 4 / Schließer und Erster Fuhrmann, S. 136, [buechner_danton_1835/140]
Dantons Tod (1835)

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„Namen sind nicht immer das, wie sie scheinen.“

Mark Twain (1835–1910) US-amerikanischer Schriftsteller

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„Briefe verbrennen. Nie thät ichs. Alles untergehende Leben kommt wieder; diese Geschöpfe dieses Herzens und Kopfes nie. Durchstreicht die Namen, verwechselt die Handschrift; aber lasset die Seele leben, die gerade in Briefen am innigsten lebt.“

Jean Paul (1763–1825) deutscher Schriftsteller

(Nr. 994) Ideen-Gewimmel. Texte & Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlaß Hrsg. Thomas Wirtz & Kurt Wölfel Eichborn, Frankfurt a. M. 1996, S. 170
Weitere Werke

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„Ich weiß nicht, ob ich an einer Stelle schon erwähnte, daß die Mathematik die Kunst ist, scheinbar verschiedenen Dingen denselben Namen zu geben. Nur müssen diese Dinge, wenn sie auch an Inhalt verschieden sind, in der äußeren Erscheinung sich ähnlich sein, und sie müssen sozusagen in dieselbe Form gegossen werden können. Wenn die Ausdrucksweise gut gewählt ist, so wird man mit Erstaunen bemerken, wie alle Beweisführungen, die für ein bekanntes Objekt gemacht werden, sofort auf viele neue Objekte anwendbar sind; man braucht nichts zu ändern, nicht einmal die Worte, weil die Benennungen die gleichen geworden sind.“

Henri Poincaré (1854–1912) französischer Mathematiker und Theoretischer Physiker

Wissenschaft und Methode, Hrsg. F. und L. Lindemann, B. G. Teubner, Leipzig 1914, S. 23 f.,
Je ne sais si je n’ai déjà dit quelque part que la Mathématique est l’art de donner le même nom à des choses différentes. Il convient que ces choses, différentes par la matière, soient semblables par la forme, qu’elles puissent, pour ainsi dire, se couler dans le même moule. Quand le langage a été bien choisi, on est tout étonné de voir que toutes les démonstrations, faites pour un objet connu, s’appliquent immédiatement à beaucoup d’objets nouveaux ; on n’a rien à y changer, pas même les mots, puisque les noms sont devenus les mêmes. - :fr:s:Science et méthode/Livre premier, § II

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„Der Punkt ist, dass es keine Linke in Deutschland, die diesen Namen für sich beansprucht, geben sollte, die antisemitische Gruppen, antisemitische Denkmuster enthält. Und was man dafür braucht ist das Gegenteil von dem was manche Linke gegenwärtig tun: Nämlich eben nicht Harmonie, sondern Streit.“

Jutta Ditfurth (1951) deutsche Politikerin und Autorin

zum Thema Antisemitismus in der deutschen Linken in einem Video der Bildungsstätte Anne Frank https://www.youtube.com/watch?v=t6g29N9yJxA, 29.03.2019

„Es gibt so viele Situationen, in denen Leute, weil sie sich zu Höflichkeit verpflichtet fühlen, fünfmal nach meinem Namen fragen. Ich weiß, dass sie es sofort vergessen werden, und sie wissen, dass ich das weiß.“

Visar Morina (1979) kosovarischer Filmregisseur und Drehbuchautor

Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/kino/misel-maticevic-und-visar-morina-ueber-exil-und-migranten-im-kino-a-c17afdb7-d2a7-4294-882d-e8c5e3630c60

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„Streichen Sie bitte meinen Namen
Im Pass meines Vaters.
Ich möchte einen eigenen Pass in der Tasche haben.“

Aras Ören (1939) türkisch-deutscher Schriftsteller

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/frankfurter-anthologie-die-fremde-ist-auch-ein-haus-von-aras-oeren-17136133.html

„Wir brauchen einen Plan für die Zeit danach. Es gibt keine klare Teststrategie. Keine Impfstrategie, die ihren Namen verdient.“

Ulrich Weigeldt

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article228973599/Hausaerzte-zum-Lockdown-Stimmung-schwankt-zwischen-Wut-Sarkasmus-und-Resignation.html

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„Ich denke, dass ein enormer Schaden von der Religion angerichtet wurde – nicht nur im Namen der Religion, sondern tatsächlich von der Religion.“

Steven Weinberg (1933) US-amerikanischer Physiker

The Atheism Tapes, BBC, 2004. <br class="br">Original engl.: „I think enormous harm is done by religion – not just in the name of religion, but actually by religion.“ – The Atheism Tapes https://www.youtube.com/watch?v=3IZeQ3-ykc0, Jonathan Miller, Interview mit Weinberg, BBC 2004, 18:03min. <br class="br">Zur Religion

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„Im Namen Gottes entstehen die schönsten Kunstwerke
und die hässlichsten Kriege.“

Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor

Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 333

Stefan M. Gergely Foto

„Was unterscheidet den Islamisten vom Kreuzritter?
Gottes Name.“

Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor

Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 333

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