Zitate über schädlich

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema schädlich, guter, gut, natur.

Insgesamt 27 Zitate, Filter:

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„Wir müssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schädlich sind. Wir müssen aufpassen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit --- Keine Zensur!“

—  Wau Holland deutscher Journalist und Computer-Aktivist 1951 - 2001

Erklärung gegen die Einschränkung der Informationsfreiheit, ccc.de http://www.ccc.de/de/updates/2002/erklaerung_informationsfreiheit

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„Genau genommen ist aber ein Arbeiter, der Kloaken auspumpt, um die Menschen vor gesundheitsgefährdenden Miasmen zu schützen, ein sehr nützliches Glied der Gesellschaft, wohingegen ein Professor, der gefälschte Geschichte im Interesse der herrschenden Klassen lehrt, oder ein Theologe, der mit übernatürlichen transzendenten Lehren die Gehirne zu umnebeln sucht, äußerst schädliche Individuen sind.“

—  August Bebel deutscher sozialistischer Politiker und Mitbegründer der SPD, MdR, Führer der Arbeiterbewegung 1840 - 1913

Kap. 21.7 mlwerke.de http://www.mlwerke.de/beb/beaa/beaa_414.htm#Kap_21_7, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/4236/81
Die Frau und der Sozialismus

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„Die Kommunisten wissen zu gut, dass alle Verschwörungen nicht nur nutzlos, sondern sogar schädlich sind.“

—  Friedrich Engels, buch Grundsätze des Kommunismus

Grundsätze des Kommunismus. MEW 4, S. 372, 1847
Marx-Engels-Werke

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„Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Wilhelm Meisters Wanderjahre

Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv
Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

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„Muss denn alles schädlich sein, was gefährlich aussieht?“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Wilhelm Meisters Lehrjahre

Wilhelm Meisters Lehrjahre
Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

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„Das schädlichste Vorurteil ist, dass irgend eine Art Naturuntersuchung mit dem Bann belegt werden könne.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

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„Schädliche Wahrheit, ich ziehe sie vor dem nützlichen Irrtum. // Wahrheit heilet den Schmerz, den sie vielleicht uns erregt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Vier Jahreszeiten – Herbst
Andere Werke

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„So schädlich ist es, Vorurteile zu pflanzen, weil sie sich zuletzt an denen selbst rächen, die, oder deren Vorgänger, ihre Urheber gewesen sind.“

—  Immanuel Kant, buch Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?

Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784)

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„Bei Hofe ist der Unglaube verpönt, weil er den Interessen der Fürsten als schädlich gilt, Unglaube ist auch in Gegenwart junger Mädchen verpönt, wie leicht könnte er sie abhalten zu heiraten. Man wird zugeben, wenn es einen Gott gibt, muss es ihm sehr wohlgefällig sein, aus solchen Beweggründen verehrt zu werden.“

—  Stendhal französischer Schriftsteller im 19. Jahrhundert 1783 - 1842

Über die Liebe (Fragmente)
Original französisch: "À la cour, l'i*** est de mauvais ton, parce qu'il est censé qu'elle est contre l'intérêt des princes: l'i*** est aussi de mauvais ton en présence des jeunes filles, cela les empêcherait de trouver un mari. Il faut convenir que s* D*** e***, il doit lui être agréable d'être honoré pour de tels motifs." - Fragments divers, no. CXXIV
Über die Liebe (De l'amour)

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„Nichts ist so gut, daß es sich nicht mißbrauchen ließe: nichts besser für die Erhaltung der Gesundheit als Beschäftigung und Bewegung (freilich im rechten Maß), nichts schädlicher als ihr unzeitiger und unzeitmäßiger Gebrauch“

—  Robert Burton, buch Anatomie der Melancholie

Robert Burton: Die Anatomie der Melancholie (orig. The Anatomy of Melancholy, 1621), aus dem Englischen übersetzt von Werner v. Koeppenfels nach der Ausgabe letzter Hand, Oxford 1651, 3. Auflage, Mainz 2001, ISBN 3-87162-007-6, S.122

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„Die Spötterei ist eine höchst schädliche und gefährliche Waffe, wenn sie in ungeschickte und täppische Hände gerät.“

—  Philip Stanhope Chesterfield britischer Diplomat 1694 - 1773

Briefe über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden

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„Stetiges Wachstum ist nicht bloss schädlich, sondern falsch.“

—  Andreas Weber deutscher Biologe, Philosoph, Publizist 1967

Biokapital. Die Versöhnung von Ökonomie, Natur und Menschlichkeit, Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827007925, Seite 17 http://images.buch.de/leseproben/9783827007926.pdf.

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„Nirgends ist Konservatismus so schädlich wie in der Kunst.“

—  Leo Tolstoi, buch Auferstehung

Tagebücher, 1896
Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)

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„Bush ist der schädlichste und gefährlichste Präsident, den Amerika je hatte.“

—  Bianca Jagger nicaraguanisches Topmodel und Menschenrechtsaktivistin 1945

über George W. Bush, "DER SPIEGEL", 31/2003

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„“Strafen gegen den Besitz einer Droge sollten für ein Individuum nicht schädlicher sein als der Konsum der Droge selbst; und wo es so ist, sollte es geändert werden. Nirgendwo ist es deutlicher als in den Gesetzen gegen den persönlichen Besitz von Marihuana für privaten Konsum.““

—  Jimmy Carter 39. Präsident der USA von 1977 bis 1981 1924

Original engl.: "Penalties against drug use should not be more damaging to an individual than the use of the drug itself. Nowhere is this more clear than in the laws against the possession of marijuana in private for personal use." - Nachricht an den Kongress vom 2.August 1977 http://www.presidency.ucsb.edu/ws/?pid=7908 & Leitartikel in der NYT vom 16. Juni 2011 http://www.nytimes.com/2011/06/17/opinion/17carter.html?_r=1
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„Man kann auch annehmen, daß das Radium in verbrecherischen Händen sehr gefährlich werden könnte, und hier stellt sich die Frage, ob es für die Menschheit vorteilhaft ist, die Geheimnisse der Natur zu kennen, ob sie reif genug ist, sich diese Geheimnisse nutzbar zu machen oder ob diese Erkenntnisse ihr nicht schädlich sind. Nobels Entdeckungen sind ein charakteristisches Beispiel dafür: die mächtigsten Explosivkörper haben den Menschen erlaubt, großartige Arbeiten durchzuführen. Doch sind sie auch ein furchtbares Instrument der Zerstörung in den Händen der großen Verbrecher, die die Völker in die Kriege hetzen. Ich bin wie Nobel der Ansicht, daß die Menschheit mehr Gutes als Böses aus den neuen Entdeckungen gewinnen kann.“

—  Pierre Curie französischer Physiker und Nobelpreisträger 1859 - 1906

Schluss der Ansprache am 6. Juni 1905 vor der Stockholmer Akademie der Wissenschaften. In: Éve Curie: Madame Curie - Leben und Wirken. Berechtigte Übertragung aus dem Französischen von Maria Giustiniani. Bermann-Fischer, 1937. S. 270 f.
(Französisch: "On peut concevoir encore que dans des mains criminelles le radium puisse devenir très dangereux, et ici on peut se demander si l’humanité a avantage à connaître les secrets de la nature, si elle est mûre pour en profiter ou si cette connaissance ne lui sera pas nuisible. L’exemple des découvertes de Nobel est caractéristique, les explosifs puissants ont permis aux hommes de faire des travaux admirables. Ils sont aussi un moyen terrible de destruction entre les mains des grands criminels qui entraînent les peuples vers la guerre. Je suis de ceux qui pensent, avec Nobel, que l’humanité tirera plus de bien que de mal des découvertes nouvelles." - Discours prononcé le 6 juin 1905 devant l’Académie des Sciences de Suède à Stockholm gloubik.info http://www.gloubik.info/sciences/spip.php?article405
Englisch: "It can even be thought that radium could become very dangerous in criminal hands, and here the question can be raised whether mankind benefits from knowing the secrets of Nature, whether it is ready to profit from it or whether this knowledge will not be harmful for it. The example of the discoveries of Nobel is characteristic, as powerful explosives have enabled man to do wonderful work. They are also a terrible means of destruction in the hands of great criminals who are leading the peoples towards war. I am one of those who believe with Nobel that mankind will derive more good than harm from the new discoveries." - Schluss der Nobelpreisrede 6. Juni 1905 nobelprize.org http://nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1903/pierre-curie-lecture.pdf p. 78 (pdf 6/6))

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„Keine Regierung ist für die Landeseinteressen so schädlich wie eine schwache.“

—  Otto Von Bismarck deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 - 1898

Quelle: zitiert aus: Fürst von Bülow: Deutsche Politik, S. 216, Berlin 1916