„Kein Sieger glaubt an den Zufall.“
Die Leugner des Zufalls, Drittes Buch, 258, S. 192,
Die fröhliche Wissenschaft
Tauchen Sie ein in die tiefgründigen und zum Nachdenken anregenden Worte von Friedrich Nietzsche. Lernen Sie seine berühmtesten Zitate über Liebe, Freundschaft und die Feinheiten menschlicher Beziehungen kennen. Entdecken Sie die Weisheit und Einsicht, die bei Lesern auf der ganzen Welt noch immer nachhallen.
Friedrich Wilhelm Nietzsche, ein deutscher Philologe und Philosoph, brach mit seinem eigenwilligen Stil die bisher gängigen Muster und konnte keiner klassischen Disziplin zugeordnet werden. Er wird von einigen als Begründer der Lebensphilosophie angesehen. Nach seiner Übersiedlung nach Basel wurde er staatenlos und war zunächst Professor für klassische Philologie, legte die Professur jedoch später aufgrund von gesundheitlichen Gründen nieder. Auf der Suche nach Orten mit günstigem Klima bereiste er vor allem Italien und die Schweiz. Ab dem 45. Lebensjahr litt er an psychischen Störungen und verbrachte den Rest seines Lebens als Pflegefall bei seiner Mutter und Schwester.
Nietzsche beeindruckte besonders die Philosophie Schopenhauers, wandte sich aber später vom Pessimismus ab. In seinem Werk kritisierte er scharf Moral, Religion, Philosophie, Wissenschaft und Formen der Kunst. Er sah die zeitgenössische Kultur als lebensschwächer im Vergleich zum antiken Griechenland an und griff vor allem die christliche Moral sowie die christliche und platonistische Metaphysik an. Nietzsche hinterfragte den Wert der Wahrheit im Allgemeinen und ebnete damit den Weg für postmoderne philosophische Ansätze. Seine Konzepte des "Übermenschen", des "Willens zur Macht" oder der "ewigen Wiederkunft" werden immer noch interpretiert und diskutiert.
„Kein Sieger glaubt an den Zufall.“
Die Leugner des Zufalls, Drittes Buch, 258, S. 192,
Die fröhliche Wissenschaft
„Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“
1. Teil; Von alten und jungen Weiblein. Dieses bekannte Zitat sagt im Text ein »altes Weiblein« zu Zarathustra
Also sprach Zarathustra
Variante: Glaubt es mir! – das Geheimnis, um die größte Fruchtbarkeit und den größten Genuß vom Dasein einzuernten, heißt: gefährlich leben!
I, Aph. 591
Menschliches, Allzumenschliches
„Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik.“
I, Aph. 283
Menschliches, Allzumenschliches
II, 2. Aph. 273
Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 384
Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 28
Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 31.
Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 589
Menschliches, Allzumenschliches
4. Teil; Vom höheren Menschen 3
(vergleiche auch 1. Teil, Zarathustras Vorrede (4): "Ich liebe die großen Verachtenden, weil sie die großen Verehrenden sind und Pfeile der Sehnsucht nach dem andern Ufer.")
Also sprach Zarathustra
3. Teil; Vom Geist der Schwere
Also sprach Zarathustra
3. Teil; Vor Sonnen-Aufgang
Also sprach Zarathustra
„Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm.“
Zarathustras Vorrede, (3)
Also sprach Zarathustra
„Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe!“
1. Teil; Von Kind und Ehe
Also sprach Zarathustra
Kapitel 5
Der Fall Wagner
Untimely Meditations (1876)
Aph. 146
Jenseits von Gut und Böse
Variante: Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
Götzen-Dämmerung
Die fröhliche Wissenschaft
II, 1. Aph 262
Menschliches, Allzumenschliches
„Wenn der Mensch vor Lachen wiehert, übertrifft er alle Tiere durch seine Gemeinheit.“
I, Aph. 553
Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 166
Menschliches, Allzumenschliches
Tief sein und tief scheinen, Drittes Buch, 173, S. 175,
Die fröhliche Wissenschaft
3. Teil, Von alten und neuen Tafeln, 9
Also sprach Zarathustra
4. Teil; Vom höheren Menschen 4"
Also sprach Zarathustra
„Weh spricht: Vergeh! // Doch alle Lust will Ewigkeit, // will tiefe, tiefe Ewigkeit.“
4. Teil, Das Nachtwandler-Lied 12; Schluss des "Nachtwandler-Lieds", zum ersten Mal als Schluss des "anderen Tanzlieds" im 3. Teil, Das andere Tanzlied 3
Also sprach Zarathustra
„Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber.“
4. Teil; Außer Dienst
Also sprach Zarathustra
Aph. 168
Jenseits von Gut und Böse
Kapitel 62
Der Antichrist
„Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit.“
Warum ich ein Schicksal bin, 1.
Ecce homo. Wie man wird, was man ist
an Hans Guido von Bülow, Anfang Dezember 1882, KSB 6: 344
Aus Briefen
Die Geburt der Tragodie, Unzeitgemasse Betrachtungen I-III: (1872-74), Aus: Werke: Kritische Gesamtausgabe, Abt. 3, Bd. 1
Untimely Meditations (1876)