„Wir haben den Begriff "Zweck" erfunden: in der Realität fehlt der Zweck… Man ist nothwendig, man ist ein Stück Verhängniss, man gehört zum Ganzen, man ist im Ganzen, - es giebt Nichts, was unser Sein richten, messen, vergleichen, verurtheilen könnte, denn das hiesse das Ganze richten, messen, vergleichen, verurtheilen… Aber es giebt Nichts ausser dem Ganzen!“

Götzen-Dämmerung

Letzte Aktualisierung 2. Juli 2022. Geschichte
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deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Ähnliche Zitate

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„Deine Aufmerksamkeit sollte so beweglich sein, dass du sie augenblicklich auf ganz unterschiedliche Gegenstände und Personen richten kannst, die dir begegnen.“

—  Philip Stanhope Chesterfield britischer Diplomat 1694 - 1773

Briefe über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden

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„Behaupten wir also dreist, dass der Mensch eine Maschine ist und dass es in der ganzen Welt nur eine einzige verschieden geartete Wesenheit giebt.“

—  Julien Offray de La Mettrie französischer Arzt und Philosoph 1709 - 1751

La Mettrie: Der Mensch eine Maschine. Übersetzung durch Adolf Ritter. Berlin 1875, S. 79, www.zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000920380X
(Original frz.: « CONCLUONS donc hardiment que l'Homme est une machine ; & qu'il n'y a dans tout l'Univers qu'une seule substance diversement modifié ». – L'Homme-Machine), p. 108
L'Homme-Machine (Maschine Mensch), 1748

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„Gewiß, das Individuum ist nichts ohne das Ganze, zu dem es gehört.“

—  Rüdiger Safranski deutscher Schriftsteller 1945

Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch?“ ISBN 978-3-596-16384-7 Fischer Verlag Frankfurt am Main, 2. Auflage 2006 U4.

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„Am Feiertag gehen sie in die Messe, // nur mit Wut oder immer noch schläfrig, // nur aus Gewohnheit oder um Frauen anzuschauen // und ganz in Schale um Beachtung zu ergattern.“

—  Carlo Gozzi Autor und Dramatiker 1720 - 1806

aus La Marfisa bizzarra, [13], Übersetzung: Nino Barbieri
Original ital.: "Ne' dí di festa alla messa soltanto // ivan con rabbia o sonnolenti almeno, // e sol per uso o per veder la dama // ed attillati per acquistar fama."
Quelle: Carlo Gozzi: "La Marfisa bizzarra", Giuseppe Laterza & Figli (Verlag), 1911 – Ohne ISBN

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„Ich bin stolz darauf, dass ich für meine Wünsche und Vorstellungen etwas ganz Neues erfunden habe.“

—  Thierry Mugler französischer Modeschöpfer 1948

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/thierry-mugler-im-interview-konventionen-habe-ich-nie-verstanden-17005247.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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„Was man von der Schönheit des Bosporus gesagt hat, ist, mit Einschluß der Uebertreibung, buchstäblich wahr, denn die Uebertreibung ist der Erhebung natürlich. […] Die Welt hat vielleicht nichts, was sich damit als Ganzes vergleichen läßt.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

Tagebücher: Der Bosporus und seine Ufer, 12. September. Hrsg. von Heinrich Laube. Stuttgart: Cotta, 1884. S. 105.
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„Wenn man begriffen hat // daß Lieben wichtiger ist // als Geliebt werden // ergibt sich das Geliebtwerden // ganz von selbst!“

—  Jörn Pfennig deutscher Lyriker 1944

Leicht gesagt, in: neunundneunzig Zärtlichkeiten, Schneekluth Verlag, 1987, S. 9, ISBN 3795109485

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„Immer strebe zum Ganzen und kannst du selber kein Ganzes // Werden, als dienendes Glied schließ’ an ein Ganzes dich an.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Tabulae votivae, Pflicht für jeden, S. 156
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Tabulae votivae (1797)

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„Allen, alles, ganz.“

—  Johann Amos Comenius, buch Didactica magna

Didactica magna
Original lat.: "Omnes, omnia, omnino."

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„Ich fühl es endlich, nur in ganzer Kraft ist ganze Liebe.“

—  Friedrich Hölderlin deutscher Lyriker 1770 - 1843

an Christian Landauer, Februar 1801
an Christian Landauer

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„Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche, der Advokat in seiner ganzen Schlechtigkeit und der Priester in seiner ganzen Dummheit.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Parerga und Paralipomena, Psychologische Bemerkungen, 357
Parerga und Paralipomena

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„Von Gott sich einen Begriff sich abstrahieren zu wollen ist ebenso, als ein ganzes Konzert sich als einen Ton denken.“

—  Wilhelm Heinse deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Bibliothekar 1746 - 1803

Aphorismen

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