„Das Individuum musste immer darum kämpfen, nicht von der Horde überwältigt zu werden. Wer es versucht, wird sehr oft einsam sein und manchmal voller Furcht. Doch kein Preis ist zu hoch für das Privileg, sich selbst zu gehören.“

Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Ähnliche Zitate

„Wer gern versucht, was er nicht sollte, // Der findet oft, was er nicht wollte.“

—  Thomasîn von Zerclaere Verfasser eines mittelhochdeutschen Lehrgedichts 1186 - 1216

Der welsche Gast
(Original Edition Rückert: "swer gern versuoht daz er niht solde, // der vindet oft daz er niht wolde.") - Der wälsche Gast. Bibliothek der gesammten deutschen National-Literatur von der ältesten bis auf die neuere Zeit. 30. Band. Hg. von Dr. Heinrich Rückert. Quedlinburg und Leipzig: Gottfried Basse, 1852. S. 53, Vers 1953f.
(Original CPG 389: "swer gern versvhet daz er niht ensolde // der vindet ofte daz er niht enwolde") - Heidelberger Handschrift, Cod. Pal. germ. 389, Blatt 31r http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg389/0073

„Unser Leben ist eingeengt von zahllosen Gewohnheiten, an die man sich halten muss, wenn man zur Horde gehören will.“

—  Hans Bemmann österreichischer Schriftsteller 1922 - 2003

Stein und Flöte, und das ist noch nicht alles

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„Wir kämpfen darum, in Frieden leben zu können.“

—  Aristoteles klassischer griechischer Philosoph -384 - -321 v.Chr

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„Ein getreues Herze wissen // hat des höchsten Schatzes Preis.“

—  Paul Fleming deutscher Schriftsteller und Arzt 1609 - 1640

Teutsche Poemata, Lübeck 1642, S. 532, zitiert in Georg Büchmann: Geflügelte Worte, Ullstein Verlag 1986, ISBN 3-550-08521-4, S. 75. Elsgens treues Herz http://www.zeno.org/nid/20004766245. Deutsche Gedichte. Oden. 5. Von Liebesgesängen.

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„Das höchste Recht ist oft das höchste Übel.“

—  Terenz, Heautontimoroumenos

Heauton Timorumenos, 796, Akt IV.v / Syrus
Original lat.: "ius summum saepe summast(summa est) malitia."
bekannt geworden durch Cicero in der Form "Summum ius, summa iniuria"

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Citát „Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz.“
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„Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz.“

—  Carl von Ossietzky deutscher Journalist, Schriftsteller, Pazifist, Friedensnobelpreisträger und Herausgeber der „Zeitschrift Die Weltbühne“ 1889 - 1938

Professoren, Zeitungsschreiber und verkrachte Existenzen. In: Das Tage-Buch, Hrsg. Stefan Großmann, 6. Jahrgang, 2. Halbjahr, 7. November 1925, S. 161,
Andere Werke

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„Mit der Zeit hassen wir das, was wir oft fürchten.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

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„Die Verteidiger der Freiheit werden immer nur Geächtete sein, solange eine Horde von Schurken regiert!“

—  Maximilien Robespierre französischer Politiker 1758 - 1794

Letzte Worte im französischen Konvent, 26. Juli 1794
Original franz.: "Ô les défenseurs de la liberté ne seront que des proscrits, tant que la horde des fripons dominera."
Letzte Worte

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„Überleben ist ein Privileg, das verpflichtet. Ich habe mich immer wieder gefragt, was ich für die tun kann, die nicht überlebt haben.“

—  Simon Wiesenthal österreichischer Publizist, Schriftsteller und Leiter des jüdischen Dokumentationszentrums Wien 1908 - 2005

Lebenserinnerungen, Ullstein 1988, S. 429

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„Freiheit und Verantwortung gehören zusammen. Nur wer frei ist und immer auch anders agieren könnte‚ kann verantwortlich handeln.“

—  Heinz von Förster österreichischer Physiker und Kybernetiker 1911 - 2002

zitiert nach »Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners. Gespräche für Skeptiker. 1999

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„Traditionen sind mit anderen Worten keineswegs das Privileg konservativer Kräfte. Noch weniger gehören sie in die alleinige Erbpacht von Reaktionären, obgleich diese am lautstärksten von ihnen reden.“

—  Gustav Heinemann ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1899 - 1976

Rede bei der Schaffermahlzeit am 13. Februar 1970 im Bremer Rathaus. In: Reden und Schriften. Allen Bürgern verpflichtet: Reden des Bundespräsidenten 1969-1974, Frankfurt am Main 1975, S. 32

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„Ich gehöre Gott, für immer.“

—  Lucrezia Borgia italienisch-spanische Renaissancefürstin 1480 - 1519

Letzte Worte, 24. Juni 1519
Original ital.: "Sono di Dio per sempre."

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„Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht, also vom Zweck.“

—  Walther Rathenau deutscher Industrieller und Politiker 1867 - 1922

"Auf dem Fechtboden des Geistes - Aphorismen aus seinen Notizbüchern", nach der Auswahl Wiesbaden 1953, Seite 71, zitiert nach walter-rathenau.de http://www.walther-rathenau.de/aphorismen.htm

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„In der höchsten Gefahr kennt die Furcht in der Regel kein Mitleid.“

—  Gaius Julius Caesar römischer Staatsmann, Feldherr und Autor -100 - -44 v.Chr

Quelle: 1000-zitate.de

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