„Der saubern Herren Pfuscherei // Ist, merk ich, schon bei Euch Maxime.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 106 f. / Dichter → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung.
Goethe stammte aus einer angesehenen bürgerlichen Familie; sein Großvater mütterlicherseits war als Stadtschultheiß höchster Justizbeamter der Stadt Frankfurt, sein Vater Doktor der Rechte und kaiserlicher Rat. Er und seine Schwester Cornelia erfuhren eine aufwendige Ausbildung durch Hauslehrer. Dem Wunsch seines Vaters folgend, studierte Goethe in Leipzig und Straßburg Rechtswissenschaft und war danach als Advokat in Wetzlar und Frankfurt tätig. Gleichzeitig folgte er seiner Neigung zur Dichtkunst, mit dem Drama Götz von Berlichingen erzielte er einen frühen Erfolg und Anerkennung in der literarischen Welt.
Als Sechsundzwanzigjähriger wurde er an den Hof von Weimar eingeladen, wo er sich schließlich für den Rest seines Lebens niederließ. Er bekleidete dort als Freund und Minister des Herzogs Carl August politische und administrative Ämter und leitete ein Vierteljahrhundert das Hoftheater. Die amtliche Tätigkeit mit der Vernachlässigung seiner schöpferischen Fähigkeiten löste nach dem ersten Weimarer Jahrzehnt eine persönliche Krise aus, der sich Goethe durch die Flucht nach Italien entzog. Die zweijährige Italienreise empfand er wie eine „Wiedergeburt“. Ihr verdankte er die Vollendung wichtiger Werke .
Nach seiner Rückkehr wurden seine Amtspflichten weitgehend auf repräsentative Aufgaben beschränkt. Der in Italien erlebte Reichtum an kulturellem Erbe stimulierte seine dichterische Produktion und die erotischen Erlebnisse mit einer jungen Römerin ließen ihn unmittelbar nach seiner Rückkehr eine dauerhafte, „unstandesgemäße“ Liebesbeziehung zu Christiane Vulpius aufnehmen, die er erst achtzehn Jahre später mit einer Eheschließung amtlich legalisierte.
Goethes literarische Produktion umfasst Lyrik, Dramen, Epik, autobiografische, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften. Daneben ist sein umfangreicher Briefwechsel von literarischer Bedeutung. Goethe war Vorbereiter und wichtigster Vertreter des Sturm und Drang. Sein Roman Die Leiden des jungen Werthers machte ihn in Europa berühmt. Selbst Napoleon bat ihn zu einer Audienz anlässlich des Erfurter Fürstenkongresses. Im Bunde mit Schiller und gemeinsam mit Herder und Wieland verkörperte er die Weimarer Klassik. Die Wilhelm-Meister-Romane wurden zu beispielgebenden Vorläufern deutschsprachiger Künstler- und Bildungsromane. Sein Faust errang den Ruf als das bedeutendste Werk der deutschsprachigen Literatur. Im Alter wurde er auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschland angesehen.
Im Deutschen Kaiserreich wurde er zum deutschen Nationaldichter und Künder des „deutschen Wesens“ verklärt und als solcher für den deutschen Nationalismus vereinnahmt. Es setzte damit eine Verehrung nicht nur des Werks, sondern auch der Persönlichkeit des Dichters ein, dessen Lebensführung als vorbildlich empfunden wurde. Bis heute zählen Gedichte, Dramen und Romane von ihm zu den Meisterwerken der Weltliteratur.

„Der saubern Herren Pfuscherei // Ist, merk ich, schon bei Euch Maxime.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 106 f. / Dichter → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 340 ff. / Der Herr → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Die Hand, die samstags ihren Besen führt, // Wird sonntags dich am besten karessieren (liebkosen).“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 844 f. / Erster (Schüler)
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2836 ff. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Die Masse könnt ihr nur durch Masse zwingen, // Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 95 f. / Direktor → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen, // Und jedermann erwartet sich ein Fest.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 39 f. / Direktor → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, // Dass du ein Mensch mit Menschen bist.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1637 f./ Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Die Zeiten der Vergangenheit // Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 575 f. / Faust → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Du gleichst dem Geist, den Du begreifst.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 512 / Geist → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2272 f. / Brander
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange // Ist sich des rechten Weges wohl bewusst.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 328 f. / Der Herr → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Ein Mann, der recht zu wirken denkt, // Muss auf das beste Werkzeug halten.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 109 f. / Direktor → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„(Ich bin) Ein Teil von jener Kraft, // Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1336 / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 4128 ff. / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Erquickung hast Du nicht gewonnen, // Wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 568 f. / Faust → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1972 ff. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Es lebe, wer sich tapfer hält!“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 3370 / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Es war die Art zu allen Zeiten, // […] // Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2560 ff. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 4243 ff. / Oberon
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, // Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1908 f. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Gefühl ist alles; // Name ist Schall und Rauch.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 3456 f. / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2565 f. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie // Und grün des Lebens goldner Baum.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, 2038 f. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 167 ff. / Lustige Person → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 940 / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Hier ist ein Saft, der eilig trunken macht.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 732 / Faust → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Ich bin von je der Ordnung Freund gewesen.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 3011 / Marthe
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Ich hab es öfters rühmen hören, // Ein Komödiant könnt einen Pfarrer lehren.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 526 f. / Wagner → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 3294 ff. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1 – Zueignung → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Ihr wisst, auf unsern deutschen Bühnen // Probiert ein jeder, was er mag.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 231 f. / Direktor → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1237 / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1544 ff. / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„[M]ein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2171 f. / Frosch
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, // Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2605 f. / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Mit Euch, Herr Doktor, zu spazieren // Ist ehrenvoll und ist Gewinn.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 941 f. / Wagner
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Mit Frauen soll man sich nie unterstehn zu scherzen.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 3160 / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Mit Worten lässt sich trefflich streiten.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1997 / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 208 ff. / Lustige Person → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Nach Golde drängt, // Am Golde hängt // Doch alles. Ach wir Armen!“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2802 ff. / Margarete
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2441 ff. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Nun sag, wie hast du's mit der Religion?“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 3415 / Margarete – Gretchenfrage
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Nur rastlos betätigt sich der Mann.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1759 / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1064 ff. / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 4596 / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Trüber Tag. Feld, / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Sie sitzen schon, mit hohen Augenbraunen // Gelassen da und möchten gern erstaunen.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 41 f. / Direktor
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 2062 / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Sucht nur die Menschen zu verwirren, // Sie zu befriedigen ist schwer.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 131 f. / Direktor → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Sünd und Schande // Bleibt nicht verborgen.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 3821 f. / Böser Geist
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)