„Menschen, welche man nicht leiden kann, sucht man sich zu verdächtigen.“
I, Aph. 557
Menschliches, Allzumenschliches
Tauchen Sie ein in die tiefgründigen und zum Nachdenken anregenden Worte von Friedrich Nietzsche. Lernen Sie seine berühmtesten Zitate über Liebe, Freundschaft und die Feinheiten menschlicher Beziehungen kennen. Entdecken Sie die Weisheit und Einsicht, die bei Lesern auf der ganzen Welt noch immer nachhallen.
Friedrich Wilhelm Nietzsche, ein deutscher Philologe und Philosoph, brach mit seinem eigenwilligen Stil die bisher gängigen Muster und konnte keiner klassischen Disziplin zugeordnet werden. Er wird von einigen als Begründer der Lebensphilosophie angesehen. Nach seiner Übersiedlung nach Basel wurde er staatenlos und war zunächst Professor für klassische Philologie, legte die Professur jedoch später aufgrund von gesundheitlichen Gründen nieder. Auf der Suche nach Orten mit günstigem Klima bereiste er vor allem Italien und die Schweiz. Ab dem 45. Lebensjahr litt er an psychischen Störungen und verbrachte den Rest seines Lebens als Pflegefall bei seiner Mutter und Schwester.
Nietzsche beeindruckte besonders die Philosophie Schopenhauers, wandte sich aber später vom Pessimismus ab. In seinem Werk kritisierte er scharf Moral, Religion, Philosophie, Wissenschaft und Formen der Kunst. Er sah die zeitgenössische Kultur als lebensschwächer im Vergleich zum antiken Griechenland an und griff vor allem die christliche Moral sowie die christliche und platonistische Metaphysik an. Nietzsche hinterfragte den Wert der Wahrheit im Allgemeinen und ebnete damit den Weg für postmoderne philosophische Ansätze. Seine Konzepte des "Übermenschen", des "Willens zur Macht" oder der "ewigen Wiederkunft" werden immer noch interpretiert und diskutiert.
„Menschen, welche man nicht leiden kann, sucht man sich zu verdächtigen.“
I, Aph. 557
Menschliches, Allzumenschliches
„Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele.“
I, Aph. 503
Menschliches, Allzumenschliches
„Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.“
I, Aph. 494
Menschliches, Allzumenschliches
Variante: Ziel und Wege. - Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, Wenige in Bezug auf das Ziel.
I, Aph. 480
Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 637
Menschliches, Allzumenschliches
„Die Lehre von der Freiheit des Willens ist eine Erfindung herrschender Stände.“
II, Aph. 9
Menschliches, Allzumenschliches
Letzte Worte, Erstes Buch, 36, S. 65,
Die fröhliche Wissenschaft
„Die Leugner des Zufalls. - Kein Sieger glaubt an den Zufall.“
Aph. 258
Variante: Die Leugner des Zufalls. — 'Kein Sieger glaubt an den Zufall.
Mystische Erklärungen, Drittes Buch, 126, S. 155,
Die fröhliche Wissenschaft
Der tolle Mensch, Drittes Buch, 125, S. 154,
Die fröhliche Wissenschaft
Variante: Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet.
Quelle: Paralipomena NF 1881,14[15 nietzschesource. org] = M III 5. Herbst 1881
Zur Lehre vom Machtgefühl, Erstes Buch, 13, S. 41,
Die fröhliche Wissenschaft
Darum Vorsicht! Drittes Buch, 197, S. 180,
Die fröhliche Wissenschaft
„Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen - immer dunkler, leerer, einfacher als diese.“
Gedanken, Drittes Buch, 179, S. 177,
Die fröhliche Wissenschaft
1. Teil; Von der Keuschheit
Also sprach Zarathustra
„Nichts ist wahr, alles ist erlaubt« sprach ich mir zu.“
4. Teil; Der Schatten
Also sprach Zarathustra
3. Teil; Von den Abtrünnigen
Also sprach Zarathustra
2. Teil; Von der Menschen-Klugheit
Also sprach Zarathustra
2. Teil; Von der unbefleckten Erkenntnis
Also sprach Zarathustra
„Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also gibt es keine Götter.“
2. Teil; Auf den glückseligen Inseln
Also sprach Zarathustra
„Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke!“
4. Teil; Das Zeichen
Also sprach Zarathustra
„Es giebt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Ausdeutung von Phänomenen….“
Aph. 108 http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/JGB-108
Jenseits von Gut und Böse
„Kurz, hier wie überall, Vorsicht mit überflüssigen teleologischen Principien!“
Aph. 13
Jenseits von Gut und Böse
„Reife des Mannes: das heißt den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte, beim Spiel.“
Aph. 94
Jenseits von Gut und Böse
„Soll das Band nicht reißen, - mußt du erst drauf beißen.“
Aph. 140
Jenseits von Gut und Böse
„Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen.“
Aph. 169
Jenseits von Gut und Böse
4. Sprüche und Zwischenspiele, 83. Der Instinkt
Jenseits von Gut und Böse
„Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.“
Aph. 78.
Jenseits von Gut und Böse
Vorrede, Kapitel 8
Zur Genealogie der Moral
Sprüche und Pfeile, 24
Götzen-Dämmerung
Streifzüge eines Unzeitgemässen, 8.
Götzen-Dämmerung
„Dante: oder die Hyäne, die in Gräbern dichtet.“
Götzen-Dämmerung, Streifzüge eines Unzeitgemässen, 1.
Götzen-Dämmerung
„Emerson hat jene gütige und geistreiche Heiterkeit, welche allen Ernst entmutigt.“
Streifzüge eines Unzeitgemäßen, 13
Götzen-Dämmerung
Sprüche und Pfeile, 12.
Götzen-Dämmerung
Sprüche und Pfeile, 26.
Götzen-Dämmerung
„Schiller: oder der Moral-Trompeter von Säckingen.“
Götzen-Dämmerung, Streifzüge eines Unzeitgemässen, 1.
Götzen-Dämmerung
Götzen-Dämmerung, Streifzüge eines Unzeitgemässen, 21.
Götzen-Dämmerung
„Wie? ist der Mensch nur ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgriff des Menschen?“
Sprüche und Pfeile, 7
Götzen-Dämmerung
Quelle: Twilight of the Idols
„Alle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden.“
Warum ich so klug bin, 1.
Ecce homo. Wie man wird, was man ist
Warum ich so klug bin, 6.
Ecce homo. Wie man wird, was man ist