Zitate über Stellung

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema stellung, ehe, unsere, macht.

Insgesamt 29 Zitate, Filter:

Karl Marx Foto

„Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Häßlichen eingeschlossen).“

—  Karl Marx deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist 1818 - 1883

Marx an Ludwig Kugelmann, 12. Dezember 1868
Aus Privatbriefen

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„Ich mache mir das Vergnügen, mir einen Staat vorzustellen, der es sich leisten kann, zu allen Menschen gerecht zu sein, und der das Individuum achtungsvoll als Nachbarn behandelt; einen Staat, der es nicht für unvereinbar mit seiner Stellung hielte, wenn einige ihm fernblieben, sich nicht mit ihm einliessen und nicht von ihm einbezogen würden, solange sie nur alle nachbarschaftlichen, mitmenschlichen Pflichten erfüllten.“

—  Henry David Thoreau, buch Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat

Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
engl.: "I please myself with imagining a State at least which can afford to be just to all men, and to treat the individual with respect as a neighbor; which even would not think it inconsistent with its own repose if a few were to live aloof from it, not meddling with it, nor embraced by it, who fulfilled all the duties of neighbors and fellow-men."
Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat

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„Das allgemeine vorzügliche Kennzeichen der griechischen Meisterstücke ist endlich eine edle Einfalt, und eine stille Grösse, so wohl in der Stellung als im Ausdrucke. […] Die edle Einfalt und stille Grösse der griechischen Statuen ist zugleich das wahre Kennzeichen der griechischen Schriften aus den besten Zeiten, der Schriften aus Socrates Schule, und diese Eigenschaften sind es, welche die vorzügliche Grösse eines Raphaels machen, zu welcher er durch die Nachahmung der Alten gelangt ist.“

—  Johann Joachim Winckelmann deutscher Archäologe und Kunstschriftsteller 1717 - 1768

Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst. Verlag der Waltherischen Handlung Dresden und Leipzig 1756, S. 21 books.google http://books.google.de/books?id=2CIVAAAAQAAJ&pg=PA21&dq=einfalt, S. 24 books.google http://books.google.de/books?id=2CIVAAAAQAAJ&pg=PA24&dq=einfalt
Zitate mit Quellenangabe

Nelson Mandela Foto

„Ich bin heute gekommen, um mich Euch anzuschließen und unsere Stimme mitzuerheben zu dem universellen Rufen nach einer palästinensischen Selbstbestimmung und Staatlichkeit. Wir würden uns als Nation und Regierung selbst erniedrigen, wenn die Lösung der nahöstlichen Probleme nicht eine wichtige Stellung unserer Agenda einnehmen würde.“

—  Nelson Mandela Präsident von Südafrika 1918 - 2013

Grußwort am internationalen Tag der Solidarität mit dem Palästinensischen Volk, Pretoria, 4. Dezember 1997, http://www.anc.org.za/ancdocs/history/mandela/1997/sp971204b.html
Original engl.: "I have come to join you today to add our own voice to the universal call for Palestinian self-determination and statehood. We would be beneath our own reason for existence as government and as a nation, if the resolution of the problems of the Middle East did not feature prominently on our agenda."

Karl Marx Foto

„Kapitalist sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Produktion einzunehmen.“

—  Karl Marx, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, II. Marx/Engels, MEW 4, S. 475,
Manifest der Kommunistischen Partei (1848)

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„Hätte er sich von uns in Kleidung und Sprache unterschieden […] könnten wir ihn in seinem Wert und seiner Stellung vorurteilsfrei einschätzen.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Feder, Pinsel und Gift, über den Giftmörder Thomas Griffiths Wainewright
Original engl.: "But had the man worn a costume and spoken a language different from our own […] we would be quite able to arrive at a perfectly unprejudiced estimate of his position and value."
Feder, Pinsel und Gift - Pen, Pencil And Poison (1889)

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„Kapitalist sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Produktion einzunehmen.“

—  Friedrich Engels, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, II. Marx/Engels, MEW 4, S. 475, 1848
Marx-Engels-Werke

Gustave Flaubert Foto

„Arbeiten, alles einer Idee, einem jämmerlichen, trivialen Ehrgeiz aufopfern, eine Stellung, einen Namen erringen? Und dann? Wozu?“

—  Gustave Flaubert, buch November

November
Wörterbuch der Gemeinplätze (Dictionnaire des idées reçues), November (Novembre), 1842

Theodor Fontane Foto

„Jeder ist der Richtige. Natürlich muß er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen.“

—  Theodor Fontane, buch Effi Briest

Kapitel 3. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Bd. 7 S. 21.
Effi Briest (1895)

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Sie werden die einfache, treue Rechtlichkeit deutscher Zustände nicht verschmähen, und mir verzeihen, wenn ich nach meiner Art und Denkweise, nach Herankommen und Stellung, kein anmutigeres Bild finde, als wie sie uns der deutsche Mittelstand in seinen reinen Häuslichkeiten sehen lässt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Wilhelm Meisters Wanderjahre I,7
Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

Georg Wilhelm Friedrich Hegel Foto

„Die Katholiken hatten die Stellung von Unterdrückern, die Protestanten die der Unterdrückten“

—  Georg Wilhelm Friedrich Hegel deutscher Philosoph 1770 - 1831

Die Verfassung Deutschlands, Werke in 20 Bänden, Band 1 Frühe Schriften
Die Verfassung Deutschlands (1802)

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„Das Heer der Gestirne macht durch seine beziehende Stellung gegen einen gemeinschaftlichen Plan eben sowohl ein System aus, als die Planeten unseres Sonnenbaues um die Sonne.“

—  Immanuel Kant, buch Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels

Siebentes Hauptstück., Von der Schöpfung im ganzen Umfange ihrer Unendlichkeit sowohl dem Raume, als der Zeit nach. Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels
Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels (1755)

Egon Friedell Foto

„Es gibt eine bestimmte, ziemlich kleine Zahl von unveränderlichen Wahrheiten. Aber die Stellung, die die einzelnen Menschen zu diesen Wahrheiten einnehmen, ist eine recht verschiedenartige. Der Durchschnittsmensch zweifelt sie an. Das Talent macht den vergeblichen Versuch, sie zu vermehren. Und das Genie wiederholt sie.“

—  Egon Friedell österreichischer Schriftsteller, Kulturphilosoph, Religionswissenschaftler, Historiker, Dramatiker, Theaterkritiker, Jo… 1878 - 1938

Steinbruch. Vermischte Meinungen und Sprüche. Wien, 1922. S. 31.

Walter Eucken Foto

„Anbieter und Nachfrager suchen stets - wo immer es möglich ist - Konkurrenz zu vermeiden und monopolistische Stellungen zu erwerben oder zu behaupten.“

—  Walter Eucken deutscher Ökonom 1891 - 1950

Grundsätze der Wirtschaftspolitik, Francke, Bern 1952, Mohr Siebeck, Stuttgart; 7. Auflage 2008, ISBN 3825215725 IV. Kapitel, S. 31.

Ernst Ludwig Kirchner Foto
Ernst Ludwig Kirchner Foto

„Ich bin tief eingedrungen in die Geheimnisse der Darstellung und meine Stellung zur Kunst ist heute klar und bewust, wo sie früher instinktiv war.“

—  Ernst Ludwig Kirchner deutscher Maler des Expressionismus 1880 - 1938

Briefe an Nele (van der Velde), 26. Dezember 1923

Hans Paasche Foto

„ein jeder sieht die Welt und seine eigne Stellung von der Mitte seines Kreises aus.“

—  Hans Paasche deutscher Schriftsteller, Menschenrechtler und Pazifist 1881 - 1920

Die Forschungsreise des Afrikaners Lukanga Mukara ins innerste Deutschland. [Zuerst 1912-3 in „Der Vortrupp. Halbmonatsschrift für das Deutschtum unserer Zeit“ in Fortsetzungen erschienen.] Fackelreiter-Verlag Werther bei Bielefeld. 36.-45. Tausend, 5. Auflage, o.J. (1921) S. 28 archive.org https://archive.org/details/dieforschungsrei00paasuoft; Dritter Brief bei gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-forschungsreise-des-afrikaners-lukanga-mukara-ins-innerste-deutschland-1915/4

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„Realitätssinn, Lustprinzip, Konkurrenzfähigkeit, permanente Herausforderung, Sex und soziale Stellung […] all dies ist nicht gerade geeignet, um in laute Hallelujas auszubrechen.“

—  Michel Houellebecq französischer Schriftsteller 1956

Gegen die Welt, gegen das Leben, ISBN 978-3-499-24541-1; S. 30, Z. 2-5

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„Wir müssen offen Stellung beziehen gegen alle Hetze und Diffamierung von Menschen und Minderheiten. Wir müssen die Demokratie vor Demontierern schützen.“

—  Johanna Dohnal österreichische Politikerin 1939 - 2010

anlässlich des Ausländer-Volksbegehrens der FPÖ, 1993, zitiert in: zwanzigtausendfrauen.at http://zwanzigtausendfrauen.at/2011/01/1974-2004-dohnal-johanna-zitate/ (abgerufen am 12. Dezember 2020)